Boch in Salzburg

14. Jänner 2011, 13:34
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Von Mode über Möbel bis hin zu Nippes: alles von feinster Qualität und nicht gerade billig

Boch? Da denkt man unweigerlich an Porzellan und Keramik. Weniger bekannt ist hierzulande, dass die Gattin von Villeroy-&-Boch-Chef Wendelin von Boch-Galhau ein eigenes kleines Label betreibt: Brigitte von Boch. Neben dem Internethandel betreibt Brigitte von Boch rund ein Dutzend kleiner Läden in Deutschland, einen in Luxemburg und seit kurzem auch einen in Salzburg. Dass Boch Salzburg als ersten Ort ihrer Expansion nach Österreich ausgewählt hat, passt genau.

Das Angebot ist wie maßgeschneidert für jene Stadt-Salzburger, die man früher einmal abschätzig "Lodenmantelfraktion" bezeichnete - für die betuchten Festspielgäste ohnedies. Von Mode über Möbel bis hin zu Nippes und diverse Accessoires: alles von feinster Qualität, nicht gerade billig und fallweise so konservativ, sodass es schon wieder ein wenig hip ist. "Persönlichkeit und Individualität statt kurzlebiger Trends und sterilem Mainstream", heißt das dann in der Eigendefinition.

Die Lage am Waagplatz passt ebenfalls genau dazu: weit genug weg vom touristischen Massenauflauf der Getreidegasse und trotzdem zwischen Mozartplatz und Judengasse im Zentrum der Altstadt. (Der Standard/rondo/14/01/2011)

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