Zwei Frauen bei Protesten gegen höhere Gaspreise getötet

13. Jänner 2011, 13:04
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Ein Mädchen schwer verletzt - Proteste dauern bereits mehrere Tage an

Santiago de Chile - Bei gewaltsamen Protesten gegen eine Erhöhung der Gaspreise in Südchile sind zwei Frauen getötet und ein Mädchen schwer verletzt worden. Wie die Behörden in der Hafenstadt Punta Arenas am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten, befanden sich die beiden Frauen und das Mädchen auf einer Barrikade, in die ein Kleinlaster raste. Es gab 34 Festnahmen wegen „Diebstahls und Störung der öffentlichen Ordnung".

Die seit Tagen andauernden Proteste gingen unterdessen weiter. Die Blockade des Flughafens der 140.000-Einwohner-Stadt Punta Arenas durch Demonstranten führte zu Einschränkungen im Luftverkehr, auch Touristenschiffe in Richtung Antarktis konnten nicht im Hafen anlegen. In der im äußersten Süden des Landes gelegenen Region, wo es fast immer kalt ist, wurden die Erdgaspreise bisher stark subventioniert. Jetzt sollen sie ab dem 1. Februar um 17 Prozent steigen, um sie stärker den Preisen in den übrigen Landesteilen anzupassen. Der chilenische Innenminister Rodrigo Hinzpeter kündigte unterdessen an, die Preiserhöhung könne auch stufenweise vorgenommen werden. (APA/AFP)

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