Zwei Frauen bei Protesten gegen höhere Gaspreise getötet

13. Jänner 2011, 13:04

Ein Mädchen schwer verletzt - Proteste dauern bereits mehrere Tage an

Santiago de Chile - Bei gewaltsamen Protesten gegen eine Erhöhung der Gaspreise in Südchile sind zwei Frauen getötet und ein Mädchen schwer verletzt worden. Wie die Behörden in der Hafenstadt Punta Arenas am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten, befanden sich die beiden Frauen und das Mädchen auf einer Barrikade, in die ein Kleinlaster raste. Es gab 34 Festnahmen wegen „Diebstahls und Störung der öffentlichen Ordnung".

Die seit Tagen andauernden Proteste gingen unterdessen weiter. Die Blockade des Flughafens der 140.000-Einwohner-Stadt Punta Arenas durch Demonstranten führte zu Einschränkungen im Luftverkehr, auch Touristenschiffe in Richtung Antarktis konnten nicht im Hafen anlegen. In der im äußersten Süden des Landes gelegenen Region, wo es fast immer kalt ist, wurden die Erdgaspreise bisher stark subventioniert. Jetzt sollen sie ab dem 1. Februar um 17 Prozent steigen, um sie stärker den Preisen in den übrigen Landesteilen anzupassen. Der chilenische Innenminister Rodrigo Hinzpeter kündigte unterdessen an, die Preiserhöhung könne auch stufenweise vorgenommen werden. (APA/AFP)

Girgl Galgenstein
00
19.2.2011, 22:30
Irgendwie

scheint der Südamerika Korrespondent des Standard auf Urlaub zu sein. Seit Wochen keine Neuigkeiten mehr. Halt, da war was in Argentinien. In Chile gab es ein schweres Erdbeben, dessen Erschütterungen sichtlich nicht in den Redaktionsstuben des Standard vernommen wurden. In Venezuela scheinen alle glücklich und Zufrieden, auf Kuba scheint auch nichts los. Irgendwie scheint ein ganzer Kontinent vor sich hinzudösen.

sandra lopez
00
Bitte

Hallo aber ich finde die Kommentar extrem ignorant... und respeklos...vorallem dem vom Pinochet...es gibt leute im Europa vom Erste Welt Land die einfach keine ahnung haben wie das leben in andere Laendern ist und sich so eine meldung leisten...

brachliegende Werbefläche
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30.1.2011, 02:57

Wenn es doch wenigstens Gasleitungen gäbe dort unten in Chile. 99% der Öfen, Boiler etc. hängen an Gaskartuschen (kA wie man das auf Deutsch nennt): http://www.quebarato.cl/venta-de-... 9,r:12,s:0

Horst Holzinger
29
13.1.2011, 18:54
Gut, dass es nicht

Bolivien, Venezuela, Ecuador oder Kuba war.

Sonst würden sich die unabhängigen Medien nur noch überschlagen ...

gordowien
10
14.1.2011, 14:44
Gut, das Sie lesen können

Kann ja auch in Kuba nicht passieren, es gibt dort fast keine privat Autos die funktionieren. Es war ein Fahrerflucht Unfall
http://www.emol.com/noticias/... cia=458092

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