Rapidshare bezeichnet Piraterie-Vorwürfe in Studie als "absurd"

Patrick Drexler, 14. Jänner 2011, 10:58

Bericht zu Markenrechtsverletzungen sei falsch - Zuvor Sieg gegen Atari in Berufungsverfahren

Der schweizerische Sharehoster Rapidshare übte harsche Kritik an einer Studie der Marktforscher von Markmonitor. Die Studie widmete sich der Internetpiraterie.

"Absurd"

Der Dienstleister aus der Schweiz behält sich nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen Markmonitor vor, das Ergebnis der Studie sei "absurd" - berichtet Eweek. Die Erstellung der Studie erfolgte im Auftrag einiger Unternehmen, sie diente zur Beobachtung von Markenrechtsverletzungen im Internet. Die Marktforscher geben an, dass Webseiten auf welchen Fälschungen oder widerrechtliche Kopien - von 22 beobachteten Marken - erhältlich sind, 53 Milliarden Seitenbesuche pro Jahr einbringen. Der Großteil entfalle dabei auf Inhalte wie Musik, Video oder Software. Als größte Vertreiber von "digital piracy" wurden rapidshare.com, megavideo.com und megaupload.com angeführt. Die drei Dienstleister würden pro Jahr rund die Hälfte, also 21 Milliarden, Seitenbesuche pro Jahr verzeichnen.

Sieg über Atari

Vergangene Woche gelang Rapidshare im Berufungsverfahren gegen Atari ein Sieg beim Oberlandesgericht Düsseldorf. Noch im März urteilte das Landesgericht Düsseldorf, dass die Rapidshare AG keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen habe um die Verbreitung des Videospiels "Alone in the Dark" über die eigene Plattform zu unterbinden. Das Oberlandesgericht urteilte allerdings anders, der Richter begründete seine Entscheidung damit, dass man die Bemühungen Rapidshares bei der Verhinderung der Verbreitung von urheberrechtlichem Material durchaus erkennen könne. Atari forderte weitergehende Maßnahmen, das Gericht erklärte diese allerdings für unzumutbar. In die Kategorie "unzumutbar" falle etwa das Einsetzen eines Wortfilters oder die Löschung von Rapidshare-Suchanfragen in einschlägigen Linksammlungen. Daniel Reimer, Anwalt und Sprecher von Rapidshare, zeigte sich mit der Entscheidung des OLG zufrieden: "Das Urteil zeigt einmal mehr, dass Rapidshare ein völlig legales Angebot betreibt und Maßnahmen gegen den Missbrauch seiner Dienste ergriffen hat, die über das rechtlich gebotene Maß hinausgehen. Wir sind guter Dinge, dass sich diese Erkenntnis allmählich auch bei den Rechteinhabern durchsetzt." (pd)

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Posting 1 bis 25 von 69
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helge schneider
00
28.1.2011, 13:32
rapidshare breichert sich an den illegalen inalten.

denn alle rapidshare kunden sind NUR wegen den dort enthaltenen illegalen inhalten kunden.

was ist mit usenet, seit 30 jahren gratis download in nl ?

selbiges system.

LokisWut
00
Das ist einseitiger Unsinn,

Sie können nicht ernsthaft ein Unternehmen dessen Infrastruktur Rechtswidrig genutzt wird an den Pranger stellen, das wäre als würden sie Straßenbauer und die Länder als Straßeninhaber für Verbrechen auf den Straßen oder unter Zuhilfenahme verübt werden. z.B. (Schmuggler Diebe Fluchtfahrer)

sweet twentyseven
00
28.1.2011, 07:38
Link....

Da muß ich doch jetzt glatt wieder mal diesen Link posten:
http://www.spiegel.de/spiegel/p... 15958.html

OGHaha
00
24.1.2011, 20:29
Die "Copyreiter" jammern herum, inzwischen haben andere, nämlich die Betreiber dieser "Hoster", schon längst abgecheckt wie man Geld verdient:

Der "Uploader" bekommt 25 $ für je 1000 Downloads.

Der "Downloader" darf gratis an die Dateien wird dafür aber zart gepiesakt:

reichlich Werbepopups=Geld
niedere Downloadgeschw.
nervige Captchas
Downloads brechen kurz vor Ende ab und müssen neugestartet werden (keine "Continue" Funktion).

Im Idealfall zahlt er dann ein "Premium" Abo.

Wobei die Hoster, wenn sie neu sind, sich beim piesaken zurückhalten und erst wenn viele Dateien gehostet sind, die "Schrauben" anziehen.
zB "Fileserve" hatte vor kurzem noch die "Continue" Funktion, jetzt nicht mehr.

Könnten nicht auch die "Copyreiter" so ein Geschäftsmodell aufziehen?
Die müssten nicht mal für den Upload zahlen und könnten zusätzlich die Qualität varieren (Premium:hoch, Gratis:nieder).

macindd
06
17.1.2011, 08:24
Schwarzkopien sind die Gegenwehr der Konsumenten

auf nicht marktgerechte Preise. Natürlich wird Rapidshare zu einem überwältigend hohen Prozentsatz für Schwarzkopien genutzt. Allerdings können die selbst rein garnichts tun, um die eigentlich nicht zulässigen Uploads von den zulässigen zu trennen. Daher trifft sie auch keine Schuld, abgesehen von der vielleicht, den Dienst mit genau diesem Kalkül zu betreiben.

Das ist auch letztlich alles irrelevant, denn Rapidshare ist nur das Symptom, nicht die Ursache.

Meandros
05
16.1.2011, 18:29
Raub ?

Raub oder Diebstahl wird juristisch festgelegt als das was man der jeweiligen Person an Wertgegenständen, gegen ihren Willen ,egal ob wissend oder unwissend enteignet. Im digitalen Zeitalter ist dies nur eine sehr wage Definition da man niemand bestohlen hat im Endeffekt. Man hat einfach nur die datei kopiert aber nicht entwendet . Raubkopie ist ein nettes Kofferwort, welches keine bedeutung für mich hat da es in der Konsequenz nichts handfestes bezeichnet. Meiner Meinung nach....

christoph hofbaur
42
16.1.2011, 19:39

schaun's: es gibt eine vielzahl von privatpersonen und firmen, die ihre arbeitszeit und ihr vermoegen in die entwiklung von software, film oder musik stecken.

dann kommt eine firma wie rapidshare daher, verdient geld mit premium accounts von "gratisgeilen" verstaendnislosen usern und stellt der gesamten welt software, film und musik zur verfuegung ohne den urhebern auch nur irgendwas zu zahlen..

wenn das kein raub ist..

Unaussprechbarer Name
22
17.1.2011, 00:02
bin vollkommen ihrer meinung

viele leute wollen nicht verstehen, dass in so eine software / film / musikproduktion viel mehr personen involviert sind als zb. nur der musiker und der "verleger". da leistet auch jeder seinen job und es will jedes hungrige maul gestopft werden. ob das geld gerecht aufgeteilt wird ist ein anderes thema. und nein: sobald die CD produziert ist sind nicht alle bezahlt und happy. aber mit manchen leuten zu diskutieren ist's wie mit einer wand zu reden.

Jan Kolarik
02
24.1.2011, 00:29

Musik und vor allem Filmproduktionen sind schweineteuer. Ja und? Wenn sich ein aktuelles Musikvideo wegen Schwarzkopien nicht mehr finanzieren lässt, wird Musik halt wieder zu seinen Wurzeln zurückfinden: Ohne Hightech-Kamera, zig Hochpreis-Models die nix anderes tun als mit dem Arsch zu wackeln, sinnlosen Computer-Effekten, teurer Promotion usw usw.

Dann wird es statt 100.000 teurer Allerweltsprofis halt nur mehr ein paar Dutzend echter Musiker geben die ohne Blick auf die steile Karriere, dafür aber mit Herzblut bei der Sache sind. Und die mangels Massen- und Billig-Konkurrenz aus der Marktschreier-Ecke mit ihrer Musik auch ihr Leben finanzieren können.

Meandros
01
17.1.2011, 02:53

1xproduzieren und dafür 10000x abkassieren ist definitiv keine "reele" Zahl im witschaftlichen Kontext

christoph hofbaur
41
17.1.2011, 03:45
im wirtschaftlichen kontext

einige zahlen der musikindustrie: 97% der releases schaffen den break-even point nicht und nur 0,5% sind wahrlich profitabel.
wie glauben sie werden diese flops bezahlt? die meisten kuenstlerischen "gustostueckerln" sind vom finanziellen standpunkt flops und werden ueber mainstream releases finanziert.

ueber 80% der veroeffentlichungen passieren NICHT auf den 4 major labels, d.h. was sie als 'konzern' bezeichnen, sondern ueber kleine indie-labels.

rapidshare schadet jedem - grossen sowie kleinen produzenten..

Napoleon XIV.
00
20.1.2011, 13:08
Stimmt!

Nur hat man JAHRZEHNTE LANG

- die Konsumenten ausgebeutet

- die Musiker ausgebeutet

- die Komponisten ausgebeutet

- Musiksender bestochen

- Zeitschriften gekauft

und Jahre lang die absehbaren Veränderungen ignoriert,
anstatt eigene, neue Modelle zu entwickeln.

Das wird wohl noch in vielen Bereichen kommen.

Meandros
11
16.1.2011, 22:52
Alles andere ist monopolistisch faschistisch und gegen eine allgemeine offene und nützliche Quelle für Information und Weiterbildung des Individuums in der Gesellschaft

Natürlich seh ichs ein wenn man Leute für ihre Arbeit bezahlt. Die Programmierer arbeiten über Jahre hinweg an Erneuerungen, Verbesserungen oder neuen Inovationen. Dafür werden sie von Konzernen bezahlt. Dasselbige gilt auch für Musiker. Die bekommen Geld von ihrem Label, und vielleicht nur einen Euro ,für jede verkaufte CD. Aber im Vergleich dazu ist der aufwand eine CD zu drucken nicht zu vergleichen mit aufrechter harter Arbeit als wenn ein Künstler seine Musik live performed vor einem Publikum. Ich werde auch nur für das bezahlt was ich im endeffekt geleistet habe. nicht mehr und auch nicht weniger. Alles andere ist nicht für das gemeinwohl ,sprich ,nützlich für jedes mitglied der gesellschaft sondern eigenützlich und faschistisch!

christoph hofbaur
31
17.1.2011, 03:36

1) also mit dem wort 'faschistisch' wuerde ich wesentlich vorsichtiger als sie umgehen.. wie definieren sie denn faschismus?

2) erregung waere angebracht, wenn irgendjemand gezwungen waere, fuer eine leistung zu bezahlen, die er nicht will. zwingt sie ja keiner musik zu hoeren, die ihnen nicht gefaellt.
es ist aber etwas vollkommen anderes, ein recht auf "gratis" konsum einzufodern.

3) was die meisten leute nicht verstehen, ist, dass die reinen produktionskosten nur ein minimaler bruchteil der gesamtkosten sind. der komplizierteste aspekt ist es, egal ob neue band oder neues produkt bekannt zu machen. das kostet geld. unhaufen von geld, wesentlich mehr als sich dass die meisten vorstellen. eine unbekannte band schaut sich niemand live an.

Meandros
00
17.1.2011, 16:04

1.)die gesellschaftsstruktur ist eine fascistische gesellschaft.(BÜNDELN heißt auf lateinisch <fasces>. Indem fall ist die gesellschaft faschistisch nicht aus idelogischen gründen sondern aus technischen)
aber auch in der politik werden viele meinungen von sehr wenigen leuten gebündelt. danach hat man die wahlmöglichkeit sich dieser oder jenen meinung anzuschließen. ( Hat man hier wirklich die möglichkeit zu Wählen ??)

2.)ihr argument ist mir schleierhaft und nicht aussagekräftig genug. wie definieren sie ein recht auf konsum ?

3.) wiederrum ist diese gesellschaftsstruktur gestört im wahrsten sinne des wortes. Jede musik hat seine qualitäten aussgenommen die quantitativ vom fließband "produzierte".

4.) Sie sind ein Opportunist

Napoleon XIV.
00
20.1.2011, 13:12
Werter Herr Meandros (oder Frau),

ich schätze ihre antiautoritäre Art,
aber ihre Argumente sind leider falsch.

Bitte informieren sie sich doch, bevor sie schrei(b)en.

Nasgrath
03
16.1.2011, 21:31
Ich sehe da einen...

...großen Widerspruch: "gratisgeil" und "Premiumaccount"
Denn merke: Premiumaccount=! gratis
Also ist anscheinend der Wille durchaus da, etwas zu bezahlen, oder wie würden Sie das sonst erklären?

christoph hofbaur
30
16.1.2011, 21:43

na geh, dass sie das nicht verstehen..

rapidshare hammstert 5,99 Eur/monat ein, damit die downloadgeilen user nicht warten muessen. in wessen tasche denken sie denn gehen diese 5,99 Eur? in die der kreatoren, der programmierer oder der urheber?

und glauben sie irgendjemand wuerde diesen minimal betrag bezahlen, wenn nicht so gut wie alles, was es gibt, downloadbar waere?

schniggschnagg
 
02
17.1.2011, 09:54
Tja, Herr Hofbauer!

Und wenn die Labels selbst so ein Service aufbauen würden, für das sie 6 EUR im Monat verlangen?! Wieso macht man das denn nicht? An der technischen Umsetzbarkeit kanns nicht liegen! Würde der Service bei den Labels 6 Euro kosten, würden die Künstler davon auch quasi nix sehen. Mal abgesehen davon, daß es ungleich teurer wäre, da die Labels selbst für One-Hit-Wonders aus den 60igern zB auf iTunes - völlig legal - teilweise 1 Euro pro Song verlangen (ohne Ausgaben für Marketing, Vertrieb, Verpackung etc zu haben) Runtergebrochen auf einen Song ist der "legal" downgeloadete Song teurer als auf CD in CD-Qualität! Und um Ihre letzte Frage zu beantworten! NATÜRLICH würde man! Tut man ja auch bei iTunes!

christoph hofbaur
00
17.1.2011, 15:45

1) bevor es itunes gab, versuchten die majors ein flat-fee digitales distributions system aufzubauen, konnten sich aber bez. ihrer respektiven kataloge nie einigen. der zweite grosse strategischer fehler, nachdem das format mp3 verschlafen worden war. bmg kaufte dann napster, aber napster user, die alles gratis saugten, waren nicht bereit 5$/monat fuer den gleichen service zu zahlen..

der dritte riesenfehler war es apple kataloge zur verfuegung zu stellen. die krake apple nimmt 30% jedes Eur ein, ohne auch nur irgendetwas getan/investiert zu haben..

2) wenn sie einen song aus den 60igern kennen und downloaden wollen, dann hat es dafuer auch einmal marketingkosten gegeben, sonst wuerden sie denn heute nicht kennen..

schniggschnagg
 
00
18.1.2011, 14:59
ad 3) Diese Marketingkosten sind jedoch schon lange einspielt... für denselben Song heute dasselbe zu verlangen wie "damals" somit reine Abzocke :-)

Dasselbe für das zigste Greatest-Hits-Album von Künstler xyz...

Ich will nicht Downloads als solches verteidigen - aber die Industrie wird den nächsten Schritt EBENFALLS verschlafen, weil man nicht gewillt ist auf die Meinung der Konsumenten zu hören. Jedes dieser Beispiele, das sie fürs Verschlafen anbringen, sind Sachen, die man DAMALS bereits diskutiert hat... und die MI hat ZU SPÄT eingesehen, daß es der richtige Weg ist!

Im übrigen trifft's in der heutigen Zeit, in der man sich Wissen aus dem Netz einfach holen kann nicht mehr zu! Das MARKETING war es sicherlich nicht, daß der eine oder andere heute noch weiß, was das Original zu diesem "originellen" Barbara Streisand-Remake-Song gewesen ist, sondern in meinem Fall Google! :-)

Wiener_Grantler
04
15.1.2011, 20:13

Ich lade gern wo ich will, wann ich will und wie ich will.
Mit Rapidshare!

in cider
00
14.1.2011, 23:37

dezent scheinheilig... :p aber passt scho so...

Contra gegen alles
03
14.1.2011, 15:34

gtfo of my rs!

kaiserchan.net
00
16.1.2011, 09:19
el oh el!

Ach Ernst!

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