Jüdisches Museum vorübergehend geschlossen

12. Jänner 2011, 19:25
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Palais Eskeles wird bis Ende Juni umgebaut

Wien - Das Palais Eskeles ist ab sofort geschlossen: Das Haupthaus des Jüdischen Museums der Stadt Wien wird um 2,5 Millionen Euro saniert und umgebaut. 1,8 Millionen Euro stellt das Kulturamt bereit, den Rest die Wien Holding als Betreiber. Wiedereröffnet werden soll das Palais am 30. Juni mit der Schau Im Bauch der Kuratoren.

"Bessere Besucherführung"

Die Bauarbeiten seien dringend notwendig geworden, so Direktorin Danielle Spera bei einer Pressekonferenz, da die technische Ausstattung weit älter als das vor 15 Jahren eröffnete Museum ist. Die Funktionssanierung bietet zudem die Chance für eine Neugestaltung. Der Eingangsbereich inklusive Kaffeehaus wird komplett umgebaut; Ziel ist eine bessere Besucherführung. Der Kuppelsaal wird Teil der Dauerausstellung, der Schauraum im zweiten Stock zum Veranstaltungssaal. Die Hologramme wandern ins Technische Museum bzw. ins Depot.

Danielle Speras Traum vom Neubau bleibt aber trotz der Sanierung bestehen: "Das Palais Eskeles ist zu klein." (trenk, DER STANDARD Printausgabe, 13.01.2011)

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