Grenzgänge der Seele

Wenn der psychische Schmerz siegt

Maria Kapeller, 17. Jänner 2011, 17:00
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    foto: apa/sebastian widmann

    Depressive Menschen schotten sich von ihrer Umwelt ab. Wird der psychische Schmerz unerträglich, kann es zu Suizidgedanken kommen.

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    Reinhold Fartacek, Ärztlicher Direktor und Leiter des Sonderauftrages Suizidprävention an der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg: "Ein Mensch, der sich psychisch und körperlich gesund fühlt und einigermaßen sozial eingebettet ist, nimmt sich nicht das Leben."

Mehr als 90 Prozent der Suizide geschehen im Verlauf einer psychischen Erkrankung - Der Leidensdruck treibt Menschen unfreiwillig in den Tod - Es gibt aber Hilfe

In Österreich nehmen sich jährlich fast 1.300 Menschen das Leben, wobei die Zahl seit 1987 kontinuierlich sinkt. In den allermeisten Fällen sind es psychische Erkrankungen die dazu führen, dass der Suizid als letzter Ausweg gesehen wird. "Ein Mensch, der sich psychisch und körperlich gesund fühlt und einigermaßen sozial eingebettet ist, nimmt sich nicht das Leben", erklärt Reinhold Fartacek, Ärztlicher Direktor und Leiter des Sonderauftrages Suizidprävention an der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg.

Völlig negative Weltsicht

Schwere psychische Leiden wie Depression, Schizophrenie, Substanzabhängigkeit oder Persönlichkeitsstörungen sind sogar in mehr als 90 Prozent der Fälle die Basis für einen Suizid. Die häufigste Form einer solchen Erkrankung ist die Depression. "Sie ist von einer völlig negativen Weltsicht geprägt", erklärt Fartacek. "Gesunde Menschen können abwägen, was für oder gegen eine Sache spricht. Genau dazu ist ein depressiver Mensch nicht in der Lage, er kann nur noch die negativen Perspektiven sehen." Damit verbunden entsteht letztendlich auch der Eindruck, nie wieder gesund werden zu können, weder durch antidepressive Medikamente noch durch Psychotherapie. Diese Sinnlosigkeitsgedanken können bei depressiven Menschen zu der Überlegung führen, dass es besser wäre, nicht mehr zu leben.

Keine Erklärung für psychischen Schmerz

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) leidet jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens zumindest einmal an einer klinisch schweren Depression. Eine akute Suizidgefährdung besteht aber nur für einen geringen Prozentsatz der Betroffenen. "Dazu kommt es, wenn die Situation immer enger erlebt wird und der damit verbundene psychisch erlebte Schmerz so unerträglich wird, dass der Gedanke kommt: Ich könnte mir das Leben nehmen, denn egal was nachher kommt, es kann nur besser sein als der jetzige Zustand", so der Arzt.

Hinzu kommt, dass es für diesen starken Schmerz keine Erklärung gibt, er kommt aus heiterem Himmel und macht die Betroffenen völlig ratlos. "Dass man keine Begründung für sein Leiden findet, macht die Situation ausweglos", erklärt Fartacek. Dass ein Suizid endgültig ist, ist vielen jedoch nicht klar. Sie möchten häufig aus einer aktuell als unerträglich wahrgenommenen Situation flüchten. "Das Tragische ist, dass man in dieser Situation nicht sehen kann, dass die Probleme vorübergehend sind, wieder vergehen."

Mit Lebenskrise gekuppelt

Manchmal tritt eine Depression im Rahmen einer Lebenskrise auf. Jeder Mensch durchlebt im Laufe seines Lebens Krisen, etwa durch den Tod von wichtigen Personen oder andere Verlusterlebnisse. In der Regel können solche schwierige Phasen ohne professionelle Hilfe durchgestanden werden, selbst ein Ausweg oder Neubeginn gefunden werden. Hat ein Mensch aber die Disposition, depressiv zu reagieren oder Alkohol oder Drogen schädlich zu gebrauchen, kann es im Laufe von Krisen zu psychischen oder auch körperlichen Erkrankungen kommen, welche wiederum zu Suizidgedanken führen können.

Depressive ziehen sich zurück

Aus welchen Gründen auch immer ein Mensch depressiv ist: Für eine mögliche Suizidgefährdung gibt es Anzeichen, die vom unmittelbaren Umfeld wahrgenommen werden können. Dazu gehört das plötzliche völlige Abschotten von der Außenwelt. "Es kann ein Warnsignal sein, wenn sich ein Mensch, der immer mitten im Leben gestanden hat, Humor zeigte, sich am sozialen Leben beteiligte, plötzlich völlig zurückzieht, nicht reagiert, auch wenn aktiv Kontakt aufgenommen wird", weiß Fartacek. Sehr häufig kommt es auch zu Schlafstörungen in Verbindung mit depressivem Erleben wie quälender innerer Unruhe. Während bei betroffenen Frauen eine depressive Verstimmung meist gut erkennbar ist, zeigen sich Männer nicht selten gereizt, unruhig oder abweisend.

Stationäre Behandlung

Beim Erkennen einer Depression oder anderen psychischen Erkrankungen kommt dem Hausarzt oft eine Schlüsselposition zu. Er gilt als wesentlicher Vermittler zu fachärztlicher und psychotherapeutischer Hilfe. Ein großer Teil von Depressionen lässt sich ambulant durch Medikamente und Besuche bei Facharzt und Psychotherapeut behandeln. Im Falle schwerer Depressionen besteht die Möglichkeit einer stationären Behandlung. "Das betrifft vor allem Menschen die die Fähigkeit verloren haben einen normalen Alltag zu meistern oder in einer sehr schweren Lebenskrise stecken", so Fartacek.

Hilfe für depressive Menschen

Die stationäre Behandlung an der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg verfügt sowohl über Betten als auch über Tagesklinikplätze. Ein Aufenthalt dauert im Schnitt zwei bis drei Wochen, die Therapiemethode ist in beiden Fällen nahezu dieselbe: Ein Behandlungsteam aus Arzt, Psychotherapeut und Pfleger kümmert sich um den Patienten, neben täglichen Einzelgesprächen gibt es Gruppentherapien und genaue körperliche und psychische Untersuchungen.

Während dieser relativ kurzen Zeit gelte es, sehr strukturiert zu arbeiten und einen genau geplanten Ablauf einzuhalten, was nur in Zusammenarbeit mit dem Patienten funktioniere, erklärt Fartacek. "Letztlich ist unser Ziel, dass ein Patient beim Verlassen der Station ein Gefühl dafür hat, wie die Depression bei ihm entstanden ist, was es mit dieser Erkrankung auf sich hat, wie die Behandlung weitergeht und was es braucht, um wieder stabil zu werden." (Maria Kapeller, derStandard.at, 18.1.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 60
1 2
....greyhound
10
21.1.2011, 20:33

ja genau!!!! man vergißt...verdrängt das...
wenn du dich umbringen willst...
mußt du vorher ein paar fragen beantworten...

...wie willst du das machen
...wer räumt den dreck weg

Harry Y.
 
00
21.1.2011, 12:31
Probleme gehen vorüber,

Gewalt legt zu.

(Das beginnt im Lobbying und endet in der Kontrolle.)

Probleme gehen vorüber,
Einsamkeit bleibt.

....greyhound
01
20.1.2011, 20:32
hamma nicht betroffene schockiert?

es ist tatsächlich ...nicht leicht ...jemanden..freund, freundin, irendeinen therapeuthen zu finden...mit dem man über das reden kann...will...was man selbst nicht mehr versteht...das höre ich vor allem von bekannten, die selbst in bereichen arbeiten, oder sich gedanklich bewegen...wo die ersten paar lehrbücher in psychologie sowieso vorausgesetzt sind

....greyhound
00
19.1.2011, 20:17
oder eben umbringen

letztendlich muss man sich eben durchbeissen ...oder eben umbringen....
...damit man zumindest ...vorläufig...um diese Entscheidung herumkommt...falls das durchbeissen grad nicht möglich ist ...ist es wichtig, dass Betroffene erfahren, dass es noch andere Wege überhaupt gibt...und die gibt es tatsächlich...
...allein, dass es mehr und mehr bekannt und akzeptiert wird, dass es sehr wohl Hilfe gibt ....ein Anruf ...genügt ...rettet das Leben...selbst erfahren...
ansonsten sollten zumindest ein paar Psychotherapiestunden gaaaanz schnell und fast gratis verfügbar sein .....in so einer Situation über 70, 80 EUR pro Woche ...über längere Zeit... entscheiden zu müssen ....jetzt entscheiden????

Harry Y.
 
10
21.1.2011, 12:48
Besser www.kriseninterventionszentrum.at, kostenlos

Lazarettgasse 14 A, 1090 Wien, U6 Alserstraße
Mo-Fr 10-16h (persönliches Aufsuchen), 10-17h telefonisch unter 01/406 95 95

Crew hilft mit Psychotherapie, Sozialarbeit, medikamentöse Behandlung u.a.

Bei z.b. suizidelle Einengung, Suizidgedanken, - Gewalt in der Familie, Befürchtungen, dass man selbst zu gewalttätigen Ausbrüchen neigen könnte usw.

tignosa
01
18.1.2011, 19:59
so ein Selbstmord ist aber auch eine ganz starke Sache

wer wirklich tief im schwarzen Loch sitzt, bringt das gar nicht zusammen. Oft sind es die Pulverl, die den Auschlag geben, dass jemand gerade mal so viel Kraft hat, um sich zu entleiben. Oder, bei bipolaren Störungen: in einer manischen Phase. So ist ein Freund von mir über den Jordan gegangen...

akazienbär
02
18.1.2011, 12:37

>unfreiwillig
>freitod

geordie
11
18.1.2011, 15:34
aha

und was wollen Sie uns mit dieser Wortspielerei genau sagen?

obibiber
06
18.1.2011, 09:16

""Dass man keine Begründung für sein Leiden findet, macht die Situation ausweglos", erklärt Fartacek."

ich finde, dass die pulverlschluckerei, anti-depressiva, zunimmt, vermutlich sind auch deshalb die zahlen von suiziden sinkend.
und dass es keine begründung gibt bzw. nicht gefunden wird, deutet auf das defizit der psychologie und psychoanalyse, beiden, hin, auf gesellschaft zu wenig zu schaun, weil der fokus am indivuduum hängt. damit muss das individuum funktionstüchtig gemacht werden, also das individuum geändert, an dessen rahmenbedingungen (gesellschaft) ändert sich dadurch nix.
eine sehr streng regulierte gesellschaft, die viel druck und stress erzeugt, ist japan. die sind meist topp in punkto selbstmordrate.

NickKnarrkarton
00

Völlig richig erkannt. Aber die PTs müssen ja auch finanziell versorgt werden - darum geht es einmal primär und nicht um die Kranken.
Man zeige mir einen Depressiven, der grübelt und durch zwanghafte Grübelei (=PT oder noch schlimmer PA) geheilt wurde. Den kann es nicht geben.
Ich denke auch, daß das schneller, höher, stärker in der Gesellschaft die Ursache ist und dem kann man sich kaum noch entziehen. Die Symptome, die dann entstehen, sind m.M. Folge von Dauerstreß - also eigentlich ein primär körperliches Problem, welches natürlich auch die Psyche beeinträchtigt.

Harald Schoenknecht
01
19.1.2011, 16:39

Ja, die Gesellschaft hat mit Verantwortung, keine Frage. Aber: Die Gesellschaft bildet sich aus jeden Einzelnen. Also: Auch Sie und ich sind "Teil der Gesellschaft", und mit unserem Verhalten schaffen wir diese "Gesellschaft". Wie stellen Sie sich eine "Gesellschafts-Aenderung" vor, unter diesem Gesichtspunkt, wenn nicht als Arbeit an sich selbst?

Es ist leicht einer "gesichtslosen Gesellschaft" Schuld zu geben, es ist schwer den eigenen Anteil zu sehen.

Und ja, es muessten viel mehr Therapie machen, vor allem jene, die meinen sie nicht zu brauchen und stattdessen Geil auf Macht, Geld, Sex, etc. sind, also auf: Dinge (im Fall von Sex z.B. steht die "Konsumation" - also die Verdinglichung - im Vordergrund, nicht die Begegnung...).

PeAcE

Harry Y.
 
00
21.1.2011, 12:56
Wie fromm.

Dinge - wie Drogen, meinen Sie sicher. (Auch.) Das ist ein Vorwurf an die Adresse jener, die sich anders nicht mehr zu helfen wissen. Also von wegen Peace. Auch Sex an den Pranger zu stellen ist mehr als dubios.

Es ist längst höchste Zeit, gesamtgesellschaftliche, politische Zusammenhänge zu begreifen, da sie sich aus den Einstellungen einer Mehrheit ergeben und zu der Isolation von immer mehr Personen wesentlich beitragen.

Harald Schoenknecht
00
21.1.2011, 15:03

Ich stelle Sex nicht "an den Pranger", ich stelle "den Partner als Objekt, das tun soll was ich will" an den Pranger... also: Sex als "Tausch" (ich geb' Dir was, Du gibst mir was)... (unter dem Gesichtspunkt auch: Medikamente um "besser" zu sein, Operationen ebenso...)

Substanzmissbrauch kann dazu fuehren das man nicht mehr muendig ist, leider... aber ich habe nicht in erster Linie Drogen gemeint, sondern eher: Konsum allgemein. Also der neue Fernseher, das neue Auto, die neue Armbanduhr, etc. "Dinge", die gekauft werden um die "Leere" (Sinnlosigkeit) nicht spueren zu muessen...

Ja, die Gesellschaft ist krank... aber Heilung beginnt beim Einzelnen... anders kann es - denk' ich - nicht gehen... sonst -> Diktatur (einer Meinung)

PeAcE

Harry Y.
 
00
21.1.2011, 21:03

Dann sollten Sie sich an ganz andere wenden, denn die, die zur Zeit als psychisch krank gelten, sind meist arm. Und passen Sie ja auf, wen Sie glauben, unmündig nennen zu können. Ich würde mir das jedenfalls von keinem bieten lassen.

Der Konsum von Drogen weist auf einen emotionalen Mangel in der Biographie hin, ebenso der übertriebene Konsum von Luxusgütern andernfürsich. (Nur ist diese die unreifere Lösung; Raffgier bedeutet Armut.)
Sie können nicht gut von Unmündigkeit reden, wenn die Liebe anderer, der Eltern, schon immer gefehlt hat, die Solidarität der Gesellschaft immer weniger wird, die Ausbeutung, der Stress immer höher, damit in Zusammenhang das Sozialleben eingeschränkt wird.

Also schön aufpassen mit moralistischen Urteilen.

Harald Schoenknecht
00
22.1.2011, 02:42

... und ich selbst bin Narzist (in Therapie), kenne also "emotionalen Mangel" (bzw. Verletzung) aus meiner Kindheit nur zu gut... ich *weiss* wovon ich da spreche 8-(

Ich bin auch oft genug "ungesteuert"... aber ich rede mich nicht laenger auf die Umgebung heraus... ich bin selbst fuer mein Leben (und das was ich tue) verantwortlich...

(und ich habe mir jahrelang leid getan... und nichts geaendert. Habe meine Mitmenschen schlecht behandelt (weil ich mir nicht helfen konnte), war unmuendig, in der Form die ich oben beschrieben habe...)

PeAcE

Harald Schoenknecht
00
22.1.2011, 02:39

Wenn jemand z.B. einem anderen Gewalt (egal welche) an tut weil er "sich nicht helfen kann" dann ist dieser unmuendig (lt. unserer Gesetzgebung -> nicht strafbar, stattdessen Anstalt). WEIL er sich nicht helfen kann... stimmen Sie soweit ueberein?

Egal welche Geschichte dahinter steht (und ich habe nicht behauptet das die "Stopffunktion" die "Schuld" der Betroffenen ist... aber sie ist ihre VERANTWORTUNG, wenn sie diese uebernehmen koennen... wenn nicht -> unmuendig (kann keine Verantwortung uebernehmen).

Ich denke auch nicht das es sich dabei um ein "moralisches" Urteil handelt... es ist eigentlich rein logisch/philosophisch, und "Schuld" oder "Gut/Boese" will ich da absichtlich nicht argumentieren...

PeAcE

Tildi
01
19.1.2011, 11:50
Individuum

Dass sich Psychoanalyse und Co. auf das Individuum konzentrieren, finde ich ganz richtig. Nur sollte es nicht darum gehen, die Betroffenen wieder "funktionstüchtig" zu machen, sondern sie zu stützen, um ein "selbstbestimmteres" Leben zu ermöglichen. Denn: Wer soll den an den Rahmenbedingungen etwas ändern? Da kann man nur als "Individuum" etwas machen, als "Funktionsträger" kann man nichts gestalten.

NickKnarrkarton
00

In der Medizin würde das heißen: Schmerzen abtöten ohne die Ursache zu heilen.

Tildi
00

Es geht eher um Stützung, nicht um Abtötung. Psych. Störungen zu heilen ist m. E. ja häufig nichts anderes als eine Normierung der Betroffenen. Ich meine, dass die Systemträger derzeit viel zu sehr auf die "Gesellschaft" schauen, indem eben versucht wird, betroffene Individuen "wieder" funktionstüchtig zu machen. Genau gegenwärtig ist es so, dass bloß Schmerzen abgetötet werden, ohne die Ursachen zu bekämpfen.
Dass zu viel auf G. geschaut wird, erzeugt erst den gegenwärtigen Dauerstress. Und durch noch stärkeren Fokus auf die Gesellschaft, wird sich auch nichts an den Rahmenbedinungen ändern. Wer sollte das denn tun? Die gegenwärtigen Funktionsträger wohl kaum. Es wäre gerade die Aufgabe von Psychoanalyse + Co "Individuen" zu stützen.

Mynnia
00
18.1.2011, 13:19
@Japan

Da gibts interessante Geschlechterkorrelationen, ich kopier mal aus der Wiki:
Die höchste Suizidrate weltweit wird aus Weissrussland gemeldet, mit 35,1 im Jahr 2003 (Männer 63,3; Frauen 10,3), die höchste Suizidrate unter Frauen aus Japan mit 13,7 im Jahr 2007 (Männer 35,8; Durchschnitt 24,4). Die tiefste Suizidrate in Europa wurde in Griechenland gemessen, mit 2,8 im Jahr 2008 (Männer 4,8, Frauen 1,0)

Harald Schoenknecht
01
19.1.2011, 16:41

Ja, und die Griechen haben ein riesiges Budget-Defizit... das wird in naechster Zeit wohl die Depressionsrate pushen...

(Ich glaube das als Faktoren wirtschaftliche Anteilnahme (Entlohnung), soziale Integration (in Familie, Freundeskreis und Arbeit) und Zukunftssicht (Verbesserung der Situation) wichtig sind)

Aber ich hoffe ich irre mich...

PeAcE

*-_-*
10
18.1.2011, 08:53
gastrosoph
20
18.1.2011, 07:23
Kommt die Jahreszeit, kommt das Thema

Probleme werden im Gehirn ausgetragen, und die kommen nicht 'aus heiterem Himmel'! Bei einigen akut Betroffenen helfen Medikamente, bei vielen ein Gespräch, bei nicht zu wenigen gar nichts. Leider. Die Schulmedizin steht noch dort, wo schon Sigmund Freud stand. Nur hat sich gerade in den letzten Jahrzehnten einiges in der Forschung getan - Stichwort Gehirn. Wenn man endlich das Gehirn als Organ begreift - nicht als Psyche - und die Götter in Weiß von ihrem Sockel stößt, dann erst kann Aufklärung stattfinden. DerStandard sollte dazu seinen Beitrag leisten. Übrigens bringen sich die meisten Menschen im Frühling um - weil es den Mitmenschen dann besser geht und diese auch lachen. 'Ab 50 darf sich der Mensch umbringen.' Hermann Hesse.

Harry Y.
 
00
21.1.2011, 13:01

Ah! Das falsche Programm! NLP? Da ist jeder wieder nur selbst verantwortlich. Aber Sie stehen ja sowieso ziemlich weit Rechts, Sie Darwinist.

tignosa
00
18.1.2011, 20:00
es ist genau umgekehrt

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