Pilgerfahrten

Israel forciert christlichen Tourismus

12. Jänner 2011, 15:58
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    foto: ap/dan balilty

    Christliche Geistliche im Nahen Osten verweisen auf die schwierige Lage der christlichen Bevölkerung im Heiligen Land.

Mit der Kampagne "In den Fußstapfen der Jungfrau Maria" will man mehr Gläubige ins Land locken

Jerusalem - Das israelische Tourismusministerium hat einen Tour-Plan konzipiert, der Reiseveranstalter zur Organisation von Pilgerfahrten an Orte dienen soll, an denen der Überlieferung nach die Gottesmutter geweilt und gewirkt hat.

Auf dem Programm stehen unter anderem Reisen an Marias Geburtsort bei Nazareth und das sogenannte Mariengrab bei Jerusalem.

Christliche Pilger zur Rückkehr bewegen

Mit der Aktion wolle man christliche Pilger zur Rückkehr bewegen, die bereits Stätten besucht hätten, an denen Christus gewirkt habe, erklärten israelische Behördenvertreter.

2010 stellten Christen 69 Prozent der rund 3,5 Millionen Touristen im Heiligen Land. Die israelische Regierung hatte sich 2009 vom Papstbesuch starke Impulse für den Tourismus erwartet.

Christliche Geistliche im Nahen Osten beklagten sich dagegen über das israelische Verhalten und verwiesen auf die schwierige Lage der christlichen Bevölkerung im Heiligen Land, vor allem seit der Errichtung der israelischen Sperranlage im besetzten Westjordanland. (APA/red)

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13 Postings
angelvoices
00
14.1.2011, 13:50
es müsste heißen - die ganze Welt forciert

christlichen Tourismus - da kann man noch Geld machen und Christen lebten einst überall...

dr mike
10
29.1.2011, 15:22

Pecunia non olet. In Krakau wird Jüdischer Tourismus gefördert. In Krakau machen Christen als Hoteliers Wirte Taxifahrer und alle anderen nur denkbaren Dienstleistunge das große Geschäft mit "Jüdischem Tourismus". Derlei gibt es auch In Tunesien Cairo Ukraine und überall wo es "heilige Städten " gibt - Krakau ist keine solche.

Diagonal Norte
00
29.1.2011, 18:31
Themaverfehlung

Was, bitte schön, hat der christliche Tourismus in Israel mit dem jüdischen Tourismus in Krakau zu tun? Worauf wollen Sie hinaus?

dr mike
00
30.1.2011, 13:10

ich will auf pecunia non olet hinaus.
In der Inneren Stadt ist heute sehr viel auf russisch angeschrieben. Warum wohl ? Aus Liebe zu den Russen vielleicht ? Eher Liebe zum Geld. Warum die Russen nach Wien/Österreich kommen ist den Dienstleistern vor Ort völlig wurscht, Hauptsache sie kommen und bringen Kohle. Genau so ist es in Krakau oder in Israel. Wenn die Krakauer erkennen dass sie mit Neonazis mehr Geschäft machen können bei der Besichtigung des unweit gelegenen Endlösungslager dann werden sie eben diesen Markt bewerben. Und wenn Israel morgen erkennt dass man mit der Ornithologie mehr Gäste anlockt als mit Pilgern dann wird eben das (zusätzlich) gefördert. (Israel ist DAS Durchzugsgebiet für Zugvögel)

Diagonal Norte
25
13.1.2011, 14:34
Das einzige Land im gesamten Nahen Osten

... in dem die Christen in Ruhe leben und ihre Religion ungestört ausüben können, ist Israel.

Captain Smoker
40
13.1.2011, 15:20
Artikel gelesen?

"Christliche Geistliche im Nahen Osten beklagten sich dagegen über das israelische Verhalten und verwiesen auf die schwierige Lage der christlichen Bevölkerung im Heiligen Land"

dr mike
05
13.1.2011, 18:43

Die christlichen Gesitlichen die sie zitieren sind christliche Araber in Judäa Samaria oder Jerusalem die der PA nach dem Mund reden weil sie keine andere Wahl haben und ihnen der Mut fehlt die Schikanierungen durch die moslemische Mehrheit anzuprangern.

Diagonal Norte
12
13.1.2011, 15:30
Mein Posting gelesen?

Ich beziehe mich auf die im Staate Israel lebenden Christen, also jene mit israelischer Staatsbürgerschaft. Die Klage der Geistlichen bezieht sich hingegen auf die Lage der Palästinenser im allgemeinen, die sich aufgrund der permanenten Terrorgefahr peniblen Sicherheitschecks unterziehen müssen. Das hat aber nichts mit ihrem Christentum zu tun.

Captain Smoker
00
13.1.2011, 15:53

Also bezieht sich Ihrer Meinung dieser Abschnitt ("auf die schwierige Lage der christlichen Bevölkerung im Heiligen Land") auf "auf die Lage der Palästinenser im allgemeinen,"?? Dass das großteils keine Christen sind, ist Ihnen aber schon klar? Das ergibt keinen Sinn.

Diagonal Norte
00
13.1.2011, 15:58
Natürlich ergibt das Sinn

Ist doch ganz logisch: Besagte christliche Geistliche sprechen halt nur über die Probleme ihrer eigenen Leute.

nachtdenker
 
21
13.1.2011, 11:28
"viehtransport" beim checkpoint

http://www.youtube.com/watch?v=Pp-kRSAaw00

Nukularist
03
13.1.2011, 09:44
Gute Sache,

Tourismus hilft den arabischen Israelis wirtschaftlich. Und indirekt hilft es wohl auch, auf beiden Seiten Feindbilder abzubauen.

lie to me
 
03
13.1.2011, 08:17

Gute Idee solange es noch Christen gibt .

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