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Neues Leben: Nach der Krebstherapie ins normale Leben zurückzufinden, fällt manchen Menschen schwer
Nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung fällt es oft schwer, wieder ins normale Leben zurückzufinden. Das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet nun ein Programm für Krebserkrankte an, bei denen die onkologische Behandlung wie Chemotherapie oder Bestrahlung abgeschlossen ist. "Damit wollen wir bei der Krankheitsverarbeitung helfen, Wissen vermitteln und den Patienten Unterstützung bei psychischen, sozialen und beruflichen Problemen bieten, die nach einer Krebserkrankung oft entstehen können", teilte Jennifer Rüter von der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie in einer Aussendung mit.
Beschwerden auch noch Jahre nach Diagnose
Manche Patienten können mit ihrer Erkrankung gar nicht oder nur sehr schlecht umgehen. Wenn beispielsweise Nachsorgeuntersuchungen anstehen, sind sie schon tagelang vorher mit der Untersuchung beschäftigt. Sie sorgen sich, dass sie wieder erkranken könnten und kommen von diesen oder ähnlichen Gedanken nicht los. Oder sie leiden nach der medizinischen Behandlung unter Folgeerscheinungen - sind erschöpft, können sich auf der Arbeit nicht konzentrieren und fühlen sich niedergeschlagen. Bei einigen Patienten treten auch noch Jahre nach der Diagnose diese Beschwerden auf.
Besonders belastet sind häufig Menschen, bei denen die Krankheit erneut ausbricht. Hier stehen oft Themen wie die eigene Endlichkeit, Kränkungen durch die Erkrankung oder auch körperliche Veränderungen im Vordergrund, die zur großen Last werden können. (red)
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es "nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung oft schwerfällt, wieder ins normale Leben zurückzufinden"
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