Psychologische Hilfe beim Zurückfinden ins Leben

12. Jänner 2011, 15:04
  • Neues Leben: Nach der Krebstherapie ins normale Leben zurückzufinden, fällt manchen Menschen schwer
    foto: apa/matthias hiekel

    Neues Leben: Nach der Krebstherapie ins normale Leben zurückzufinden, fällt manchen Menschen schwer

Psychologisches Institut in Deutschland bietet verhaltenstherapeutisch orientierte Kurzzeittherapie für Patienten mit einer Krebserkrankung an

Nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung fällt es oft schwer, wieder ins normale Leben zurückzufinden. Das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet nun ein Programm für Krebserkrankte an, bei denen die onkologische Behandlung wie  Chemotherapie oder Bestrahlung abgeschlossen ist. "Damit wollen wir bei der Krankheitsverarbeitung helfen, Wissen vermitteln und den Patienten Unterstützung bei psychischen, sozialen und beruflichen Problemen bieten, die nach einer Krebserkrankung oft entstehen können", teilte Jennifer Rüter von der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie in einer Aussendung mit.

Beschwerden auch noch Jahre nach Diagnose

Manche Patienten können mit ihrer Erkrankung gar nicht oder nur sehr schlecht umgehen. Wenn beispielsweise Nachsorgeuntersuchungen anstehen, sind sie schon tagelang vorher mit der Untersuchung beschäftigt. Sie sorgen sich, dass sie wieder erkranken könnten und kommen von diesen oder ähnlichen Gedanken nicht los. Oder sie leiden nach der medizinischen Behandlung unter Folgeerscheinungen - sind erschöpft, können sich auf der Arbeit nicht konzentrieren und fühlen sich niedergeschlagen. Bei einigen Patienten treten auch noch Jahre nach der Diagnose diese Beschwerden auf.

Besonders belastet sind häufig Menschen, bei denen die Krankheit erneut ausbricht. Hier stehen oft Themen wie die eigene Endlichkeit, Kränkungen durch die Erkrankung oder auch körperliche Veränderungen im Vordergrund, die zur großen Last werden können. (red)

Je abhängiger der Mensch desto mehr Gedanken macht er sich über so eine unnütze "Erfindung" wie den Todd
Wo nichts verloren geht - da entsteht auch nichts

Lobet die Erhabenen

Betroffen...

Es sagte mir einmal ein Betroffener: "Ich fühle mich wie ein "Dead Man Walking ", allerdings weiß ich nicht, wenn es soweit ist." Wie soll man da keine psychischen Probleme haben oder bekommen?

bietet die Österreichische Krebshilfe auch an

so viel mir bekannt ist, bietet dies die Österreichische Krebshilfe an, zumindest von Graz weiß ich es sicher.

es stimmt, dass

es "nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung oft schwerfällt, wieder ins normale Leben zurückzufinden"
Allein der Anspruch, psychische Störungen, die ich als selbst Betroffener bei vielen Mitpatienten in gleicher Weise beobachten konnte, mit einer Kurzzeittherapie glaubt heilen zu können, wage ich zu bezweifeln. Positiv finde ich, daß sich bei Ärzten ein diesbezügliches Problembewußtsein durchgesetzt hat.

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