Strache will mit Androsch über Volksbegehren reden

12. Jänner 2011, 13:06
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FPÖ kann sich Unterstützung von Volksbegehren vorstellen - Schlechte PISA-Ergebnisse wegen "undifferenzierter Massenzuwanderung"

Wien - FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache kann sich eine Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens des Industriellen und früheren SPÖ-Vizekanzlers Hannes Androsch vorstellen. "Als Chef der größten Oppositionspartei werde ich das Gespräch mit Androsch suchen", kündigte er am Mittwoch in einer Pressekonferenz an. Vor einer eventuellen Unterstützung gelte es aber, sich die Inhalte genau anzusehen.

Die FPÖ wolle die "Rettung des Gymnasiums in der Langform" und die "Beibehaltung des differenzierten Schulsystems", so Strache. Eine "Mittlere Reife" könnte ebenso ein sinnvoller Beitrag zur Aufwertung der Hauptschulen sein. Der FPÖ sei aber wichtig, dass die Wahlfreiheit erhalten bleibe, dass es den Eltern nach wie vor möglich sein müsse, ihre Kinder ohne Mehrkosten in ein Gymnasium zu schicken und dafür nicht auf teure Privatschulen ausweichen zu müssen.

Den Hauptgrund für das schlechte Abschneiden heimischer Schüler bei der PISA-Studie sieht Strache in der "undifferenzierten Massenzuwanderung". In den Ländern und Regionen, wo eine solche stattgefunden habe, gebe es die größten Defizite. (APA)

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