Die besten Gadgets der CES

12. Jänner 2011, 13:01
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Engadget stellt die besten Gadgets und Technologien - Motorola bei Smartphones und Tablets vorne

Von 6. bis 9. Jänner fand in Las Vegas die Consumer Electronic Show 2011 statt. Das Technik-Magazin Engadget berichtete vor Ort und kürte nun die besten und schlechtesten Produktankündigungen.

"Bestes Smartphone"

In der Kategorie "bestes Smartphone" sieht das Magazin Motorolas Atrix 4G an der Spitze. Es verfügt über ein 4-Zoll-QHD-Display, eine Kamera an der Innenseite sowie einen Fingerabdrucksensor. "Aber das 11,6-Zoll-Laptop-Dock und Webtop-Betriebssystem verwandeln es in ein einzigartiges Biest", bringt es Engadget auf den Punkt.

Das Atrix 4G basiert auf Nvidias Tegra-2-Plattform verfügt über 1 Gigabyte RAM, einen 1930 mAh starken Akku und läuft mit Android 2.2. In den USA wird vorerst ausschließlich Mobilfunker AT&T den Vertrieb des Smartphones übernehmen.

Verfolger aus gleichem Hause

Der Verfolger des vermeintlich "besten Smartphones" kommt aus gleichem Hause. Das Droid Bionic arbeitet ebenfalls mit 1 GB Arbeitsspeicher, einer 1-Gigahertz-CPU und Nvidias Tegra 2. An der Innenseite befindet sich außerdem eine VGA-Kamera, etwa für Videoanrufe, das Display misst 4,3 Zoll. Besonderheit des Droid Bionic: Das Motorola-Smartphone soll im LTE-Netz von Mobilfunker Verizon arbeiten.

"Bester Tablet-Computer"

Als potenziell stärkster Tablet-Computer wird Motorolas Xoom geahndet, insgesamt wurden immerhin 40 Geräte dieser Kategorie auf der diesjährigen CES gezeigt.

Das 10,1-Zoll-Display des Xoom löst mit 1280 x 800 Pixeln auf, an der Rückseite des Gehäuses befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera, die Front liefert eine Linse für Videotelefonie. Auch lassen sich Videos in 720p-Qualität aufnehmen. Weiters besitzt der Tablet-Computer einen 1 Gigahertz starken Tegra 2-Prozessor und läuft mit Android 3.0 (Honeycomb).

Motorola möchte den Xoom noch vor Ende-März auf den Markt bringen, eine 4G-Version werde es frühestens im zweiten Quartal 2011 geben. 

Blackberrry Plabook und Notion Ink Adam

RIM setzt mit seinem Playbook auf ein kleineres Format, das Display misst nur 7 Zoll. Beim Betriebssystem vertraut man ganz auf sich selbst und setzt auf die Eigenentwicklung QNX OS. Der US-Anbieter Sprint soll das Gerät zuerst auf den Markt bringen. 

Mit rund einem Jahr Verspätung wurde eine funktionierte Version des 10-Zöllers Notion Ink Adam präsentiert. Der Tablet-PC verfügt über ein Pixel QI Display, einen Tegra 2-Prozessor und das eigene Eden UI als Benutzeroberfläche. Engadget gibt dem Gerät eine Chance, allerdings nur wenn der Hersteller die "Versorgungs- und Bestellungsprobleme in den Griff bekommt".

"Bester Tablet-Laptop-Hybrid"

"Eine der größten Überraschungen" war wohl Razers Switchblade. Die Mischung aus Netbook und Tablet, mit Windows 7 als Betriebssystem und Intels Atom-Oak-Trail-Prozessor, wurde in der Form von keinem anderen Hersteller vorgestellt. Abgesehen vom 7-Zoll-Touchscreen verfügt das Gerät über eine Tastatur mit "magischen" LCD-Tasten. Je nach Anwendungsgebiet können diese variieren.

Ebenfalls mit Windows 7 arbeitet Samsungs Sliding PC 7 Series. Der Sliding-PC setzt auf Intels Oak-Trail-Plattform und verfügt über eine ausziehbare, physische Tastatur. Der Slider mit 10,1 Zoll Bilddiagonale sieht "vielversprechend" aus.

Einen weiteren Slider bringt Asus in der gleichen Größe. Nebst IPS Display setzt der Hersteller auf Nvidias Tegra-2-Prozessor und Android 3.0 als Betriebssystem. Einziger Kritikpunkt: beim Vorführmodell habe sich die ausziehbare QWERTY-Tastatur etwas klapprig angefühlt. 

"Bester Laptop"

Samsungs 9 Series stellt den wohl schärfsten Konkurrenten für Apple und dessen MacBook Air dar. Die Geräte aus der 13,3-Zoll-Notebook-Reihe wiegen nicht mehr als 1,3 Kilogramm und sind nicht dicker als 17 Millimeter. Angetrieben werden die 1.600-US-Dollar teuren Sandybridge-Notebooks von Intels Core i5 2537M-Prozessoren, 128 GB Speicher bietet die verbaute Solid-State-Disk. Am äußeren des Gehäuses befinden sich zwei USB-Anschlüsse. Das Display bietet eine Leuchtdichte von 300 Candela pro Quadratmeter. 

Für rund 500 US-Dollar bietet HP seinen Pavilion dm1. HP setzt dafür auf AMDs Fusion APU und ein 11,6-Zoll-Display. Der Hersteller verspricht "jede Menge Grafik-Power und sechs Stunden Akkulaufzeit".

Einen würdigen Desktop-Ersatz sieht Engadget in Alienwares M17X. Das 17,3 Zoll große Notebook gibt es mit WiDi 2.0 und eingebautem SiBEAM WirelessHD Transmitter. Damit lassen sich 1080p-Videos ohne Verzögerung streamen. Das System arbeitet weiters mit Intels neuen Vierkern-Prozessoren der Core-i7-Reihe, Käufer dürfen bei der Grafikeinheit zwischen Hersteller Nvidia und AMD wählen.

"Bester HD-Fernseher"

Basierend auf Adobes Air 2.5 präsentiert Samsung sein Smart TV. Hinsichtlich der Nutzbarkeit und Bedienung gibt man sich bei Engadget noch kritisch, allerdings seien die Einbindungsmöglichkeiten enorm. So lassen sich Kabel- und Satelliten-Receiver ebenso nutzen wie Video-Streams  von DLNA-fähigen Geräten. Daten können über das Web oder den Apps Store bezogen werden.

Philips stellte auf der CES sein Cinema Widescreen TV vor. Der Fernseher gibt Inhalt in einem 21:9 Seitenverhältnis wieder. Auch andere Hersteller präsentierten entsprechende TV-Geräte, nur stelle sich die Frage ob sich das Bildformat auch durchsetzen werde.

"Beste Kamera"

Für 250 US-Dollar soll man von Sony eine vielversprechende 3D-Kamera erhalten. Das Gerät soll ab April in den USA erhältlich sein, die Speicherkapazität liegt bei 8 GB. Ein brillenloses 2,4-Zoll-Display lässt Nutzer Aufnahmen in 3D und FullHD (1920 x 1080 Pixeln) vornehmen.

Für den professionellen Einsatz gedacht und in einem dementsprechenden Preissegment angesiedelt ist die RED Scarlet. Die Kamera bietet eine 3k-Auflösung und 120 RAW Bilder pro Sekunde. Weiters ist das Gerät mit Touchscreen-Monitor und Fernbedienung ausgestattet.

500 US-Dollar kostet die Olympus XZ-1. Die 10-Megapixel-Kamera bietet 4x optischen Zoom, RAW-Unterstützung und manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Weiter Eigenschaften: ein 3-Zoll-OLED-Screen und 720p-Videoaufnahmefunktion mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde.

"Beste Peripherie"

Im Juni soll Microsoft seine Touch Mouse auf den Markt bringen. Der Preis wird in Europa bei rund 80 Euro angesiedelt sein und soll die Bedienung unter Windows erleichtern. Die Multitouch-Unterstützung gehe über jene der Magic Mouse von Apple weit hinaus, Gesten werden mit bis zu drei Fingern unterstützt.

Bereits auf der CES 2010 war Razers Hydra zu sehen, nun scheint die Technologie marktreif zu sein. Die Bewegungssteuerung steht in direkter Konkurrenz zur Wii-Remote. Auf Infrarot oder eine Kamera wird aber verzichtet, die Erfassung von Bewegungen soll ausschließlich durch eine elektromagnetische Kugel im Inneren erfolgen. Valves Physik-Rätsel Portal 2 soll Razer Hydra vorzugsweise unterstützen. 

Bei Nox Audio Admiral Touch handelt es sich um kabellose Kopfhörer mit virtuellem 7.1 Surround Sound. Im Headset befindet sich ein kleiner Computer mit Android 2.1 und Touchscreen, worüber sich die Peripherie mit Spielkonsole, Computer oder Audiokomponenten verbinden lässt.

"Beste Technologie"

Die besten aufstrebenden Technologien: Googles Betriebssystem Android 3.0 Honeycomb, die nächste Mobilfunkgeneration LTE und brillenloses 3D-Fernsehen. (red)

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  • Das Motorola Atrix 4G mit Dock im Bilde.
    foto: motorola

    Das Motorola Atrix 4G mit Dock im Bilde.

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    Der wohl beste Tablet-Computer stammt ebenfalls von Motorola.

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    Samsung bietet einen Laptop-Tablet-Hybrid als Slider.

  • Samsung bringt mit der Series 9 einen MacBook Air-Konkurrenten.
    foto: samsung

    Samsung bringt mit der Series 9 einen MacBook Air-Konkurrenten.

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    Samsung setzt bei seinem Smart TV auf Adobe Air 2.5.

  • Sonys Bloggie 3D Kamera.
    foto: sony

    Sonys Bloggie 3D Kamera.

  • Die Touch Mouse von Microsoft unterstützt Multitouch mit bis zu drei Fingern.
    foto: microsoft

    Die Touch Mouse von Microsoft unterstützt Multitouch mit bis zu drei Fingern.

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