"Personenstau" am Wiener Westbahnhof behoben

12. Jänner 2011, 11:54
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Rolltreppe und Lift ausgefallen: Zuerst technischer Defekt, dann Brandmelder gedrückt

Wien - Nach gestrigen Ausfällen von zwei Rolltreppen sowie eines Lifts und damit verbundenem "Personenstau" am Wiener Westbahnhof sind die Störungen nun großteils behoben. Das versicherte ÖBB-Sprecher Herbert Ofner: Die Passagiere könnten nun wieder problemlos vom U-Bahnbereich in die Bahnhofshalle und umgekehrt kommen, hieß es. Die Kundenbeschwerden hielten sich laut Bundesbahnen in Grenzen.

Drei Wochen Reparatur

Insgesamt befinden sich im betroffenen Bereich drei Rolltreppen, wobei am Dienstagabend zwei davon wegen technischer Störungen ausgefallen waren. Laut Ofner konnte eine externe Firma den Schaden bei einer Rolltreppe bereits beheben. Die andere Fahrtreppe habe jedoch massiven Schaden erlitten, da sich die Stufen ineinander verkeilt hätten. Deshalb werde die Reparatur hier rund drei Wochen dauern.

Ebenfalls seit gestern wieder in Betrieb ist der dortige, ebenfalls ausgefallene Lift. Dieser wurde deaktiviert, nachdem ein Passagier den Brandmelder gedrückt hatte. Die Feuerwehr setzte nach Prüfung der Lage den Aufzug dann wieder in Betrieb.

"Blöder Zufall"

Der Zwischenfall hatte sich bei jenem Lift bzw. jenen Rolltreppen ereignet, welche den Bereich der Linien U3 und U6 mit der Halle des Westbahnhofs verbindet. Zahlreiche Passagiere mussten aufgrund dieses "blöden Zufalls" (Ofner) längere Wartezeiten oder - unter Anleitung von Bahnmitarbeitern - einen Umweg zu einer Treppe in Kauf nehmen. Die Beschwerden von verärgerten Kunden hielten sich laut ÖBB aber in Grenzen. Einige Zugfahrer äußerten ihren Unmut direkt vor Ort, bei der ÖBB-Hotline 05 1717 ging allerdings nur ein einziger Anruf zu diesem Thema ein, wurde versichert. (APA)

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