ÖH kritisiert Hochschulplan der Wissenschaftsministerin

11. Jänner 2011, 16:51
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"Studierende werden nicht eingebunden" - Karl hat Expertentrio nominiert

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) zeigt sich unzufrieden mit der von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) präsentierten ExpertInnengruppe, die einen Plan für den Hochschulsektor entwickeln soll. "Die Studierenden werden bei der Erstellung des Hochschulplanes nicht eingebunden. Die Zusammensetzung der Gruppe wurde mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft nicht abgestimmt - die Nominierung einer Expertin durch die ÖH wurde von Karl ignoriert", so Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin in einer Aussendung.

Die ÖH hatte eine Kandidatin vorgeschlagen - die Schweizerin Andrea Blättler, die laut Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam eine "Expertin für den Bologna-Prozess und für Qualitätssicherung an Hochschulen" ist. Maurer kritsiert: "Es spricht für sich, dass das Ministerium nicht auf die Expertise der Betroffenen zurückgreift." 

Die ÖH blickt dem Hochschulplan bereits jetzt mit Pessimismus entgegen: "Unter diesen Voraussetzungen ist das Ergebnis der ExpertInnengruppe fragwürdig." (red, derStandard.at, 11.1.2011)

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