Erstmals mehr als 300 FH-Studiengänge

11. Jänner 2011, 16:41
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Jahresbericht des Fachhochschulrats: Umstellung auf Bologna-Struktur weitgehend abgschlossen - 46 Prozent des Studienangebots berufsbegleitend

Im Studienjahr 2009/2010 gab es in Österreich erstmals mehr als 300 FH-Studiengänge. Das geht aus der Bilanz des Berichts des Fachhochschulrats 2009 hervor, der in den nächsten Tagen veröffentlicht wird und im Wissenschftsausschuss des Parlaments bereits diskutiert wurde.

Von den insgesamt 315 offen stehenden FH-Studiengängen, die von 20 Erhaltern (19 juristischen Personen des privaten Rechts und einer juristischen Person des öffentlichen Rechts) angeboten werden, weisen laut Bericht 187 die Form eines Bachelor-, 124 eines Master- und vier eines Diplomstudiengangs auf. Die Umstellung auf die neue Bologna-Studienarchitektur konnte also weitgehend abgeschlossen werden.

45 Prozent weibliche StudentInnen

46,4 Prozent des gesamten Studienangebots kann berufsbegleitend absolviert werden (2008/2009: 45,7 Prozent). Mit Meldestichtag 15. November 2009 studierten 36.077 Personen (19.529 männlichen und 16.548 weiblichen Geschlechts) an den österreichischen Fachhochschulen. Der Frauenanteil ist seit dem Studienjahr 1994/1995 kontinuierlich gestiegen und hält nun bei 45,9 Prozent. 

77 Prozent der FH-AbsolventInnen haben ihr FH-Studium im Rahmen der vorgesehenen Regelstudiendauer zum Abschluss gebracht, 21 Prozent innerhalb eines Jahres nach der Regelstudiendauer.

Die AbgängerInnen von Berufsbildenden Höheren Schulen stellen mit 45,6 Prozent nach wie vor die größte Gruppe unter den an Fachhochschulen Aufgenommenen. (red, derStandard.at, 11.1.2011)

  • 77 Prozent aller FH-Absolventen haben ihr Studium in der vorgesehenen Regelstudiendauer abgeschlossen.
    foto: fh kaernten

    77 Prozent aller FH-Absolventen haben ihr Studium in der vorgesehenen Regelstudiendauer abgeschlossen.

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