Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Seit Jahrzehnten versuchen HiFi-Händler Käufer von Stereoanlagen zu angeblich besseren und damit auch teureren Kabeln zu überreden. Durch hochwertige Materialien würde die Leitfähigkeit verbessert, das (elektronische!) Signal vom Verstärker "neutraler, sanfter, kräftiger" an den Lautsprechern wiedergegeben. Fachmagazine führen eigene Ranglisten mit "besseren und schlechteren" Kabeln und rechtfertigen damit Preise, die jenseits von 1.000 Euro pro Meter liegen. Das geht soweit, dass manche Fachhändler scheinbar sämtliche physikalische Gesetze außer Acht lassen und darauf bestehen, dass etwa das Lautsprecherkabel die "wichtigste Komponente" bei einer guten Stereoanlage sei (Anm.: Hat der Autor tatsächlich erlebt).
Abzocke
Was schon im Analogzeitalter bei Röhrenverstärker und Transistorradio teils dubios anmutete, darf im Digitalzeitalter getrost als Abzocke etikettiert werden. Dies bestätigt nun auch eine Analyse von Digital Foundry. Wer einen Blu-ray-Player, einen PC oder eine Spielkonsole per HDMI-Kabel (oder DVI und Display-Port) mit seinem Fernseher oder Monitor verbinden möchte, wird mit einem 2-Euro-Supermarkt-Kabel und einem 1.000-Euro-Luxuskabel exakt die gleichen Ergebnisse erzielen. In seinem ausführlichen Test nimmt Technikredakteur Richard Leadbetter das Märchen vom "besseren HDMI-Kabel" schrittweise auseinander und weist nach, dass es bei einem Digital-Signal keine Qualitätsunterschiede geben kann. Entweder das Signal wird erfolgreich übertragen oder nicht, weil etwa eine Beschädigung vorliegt. Während bei Analog-Kabeln noch Faktoren wie die Abschirmung gegen externe Interferenzen eine Rolle spielen können, sei es bei HDMI-Kabeln unerheblich, ob die Hülle aus dickem oder dünnen Gummi oder Kontakte mit Gold beschichtet sind. Wer also nicht vor hat, seine Kabelverbindungen überaus zu strapazieren, könne bei einer üblich eingesetzten Kabellänge von bis zu vier Metern bedenkenlos zum günstigsten Angebot greifen. (Bei mehr als vier Metern müsse auf eine höhere Verarbeitungsqualität wert gelegt werden.)
Digital = besser
Leadbetter streicht auch heraus, dass man bei der Wahl zwischen analoger und digitaler Verbindung zu Bildsignalübertragung ganz klar auf letztere setzen sollte. Damit können die von der Quellenschnittstelle ausgesandten Informationen eins zu eins und Bit-genau an den Bildschirm übertragen werden. (zw)
Links
Google und NASA setzen ab dem dritten Quartal auf einen neuen, schnelleren Quanten-Computer
Aktualisierte iOS-App bietet zudem neue Geofencing-Funktionen und Zeitsteuerung
Google setzt bewusst Zeichen - Einheitliche Services über Betriebssystemgrenzen hinweg, Android-Updates durch die Hintertür
Opportunity legte 35,760 Kilometer auf dem Mars zurück – absoluter Rekord wird von ehemaligem Sowjet-Gefährt gehalten
Technologie könnte Einheiten im Feldeinsatz unabhängiger von traditionellen Versorgungsketten machen
Ein US-Restaurant blamiert sich zuerst im TV und dann mit beleidigenden Postings gegen Facebook-User
Intelligente Systeme sollen zukünftige Probleme der Ballungszentren lösen
Facebook, Twitter und Tumblr-Apps veröffentlicht - Neues, natives Glass Development Kit angekündigt
Gespaltene Meinung bei Entwicklern
Wartet mit substanziellen Verbesserungen auf - 3D-Ansicht und aufgeräumte Kartendarstellung als Highlights
Die 5-Megapixel-Kamera wird über die CSI-Schnittstelle verbunden
Auch andere große Medien springen ins Datenbrillen-Boot und veröffentlichen Apps
Der Suchgigant wirft Microsoft Verletzung der Nutzungsbedingungen vor
Ab 29. Mai online und im Fachhandel erhältlich - Ab 879 Euro
Erste Eindrücke zur "Explorer Edition" - Potential erkennbar, aber auch noch viele offene Fragen
Maschinelles Lernen und zentrale Rechenprobleme im Fokus des Projekts
Neue Version unterstützt Dateien im EPUB und PDF-Format - Maximal 1.000 Werke
Russisches Roulette mit Facebook-Profilen löschte Nutzerdaten in einem von sechs Versuchen
Buccaneer und MakiBox - Preis bringt Massenmarktchance, Qualität aber fraglich
Letzte Woche hat ein Blitz beim Nachbarn eingeschlagen und wahrscheinlich in mein 10m HDMI Kabel eine Spannung induziert die gereicht hat um ALLE meine Geräte zu zerstören.
Grafikkarte, Reciever, Splitter, Beamer, Kabelbox, Fernseher -> Alle HDMI ein/ausgänge sind hinüber.
Also egal ob teures oder billiges Kabel - steckt bei einem Gewitter lieber alles ab!
Auch wenn eine digitale Fehlerkorrektur Übertragungsfehler "korrigiert", so tut sie es doch auf Basis der zeitlich benachbarten (ungestörten) Werte des Signals.
Die "Korrekturwerte", welche eingefügt werden sind mathematisch bestimmt, müssen jedoch NICHT dem Ursprungssignal entsprechen. Eine Korrektur ist keine Rekonstruierung! Im HDMI Signal sind nicht ausreichende Redundanzinformationen für eine völlige Wiederherstellung des Signals.
Bei der CD wurde von diesem Algorithmus nur gefordert kein Unstetigkeitsstellen im Signal zuzulassen, die wären als Klickgeräusche hörbar.
Bei Bildübertragung ists nicht anders.
Ein Signal das "korrigiert" wurde unthält immer weniger Information (oder falsche) als das Ursprüngliche.
Bei digitalen Signalen ist vor allem das PROTOKOLL entscheidend, d.h. ob zusätzliche Bits für Fehelerkennung und -korrektur mitgesendet werden (Informatik-Studium, Grundlagen 1. Semester!!)
Bei Kabeln mit schlechter Ummantelung kommt es durch äußere Störungen (Magnetfelder etc) sehr wohl zu Übertragungsfehlern, jedoch ein gutes Protokoll kann Fehler erkennen bzw. reparieren.
Insofern ist in der Tat das Kabel nicht so entscheidend. Wenn das Kabel allerdings sehr schlecht ist, und sehr viele Fehler auftreten, kommt der Reparaturalgorithmus nicht zeitgerecht nach, und es kommt zu Bildstörungen.
Ja, aber es kann zu Übertragungsfehlern kommen. Wenn ich eine 0 reinschicke, kann es sein, dass beim Empfänger eine 1 ankommt. Also muß zusätzlich ein Protokoll rein, dass Fehler erkennen kann.
Typische Fehlerquellen beim Kabel:
- Kabel zu lang
- Schlechte Abschirmung (Ummantelung)
- Kabel auf einem Metall-Tischbein aufgewickelt (Spuleneffekt)
- Kabel geht über einen Lautsprecher (Magnetfeld)
suggeriert sich selber, da er sich fest einredet das kein unterschied sein kann, weils nur um nullen und einsen geht. Sein wahrnehumgsvermögen dürfte auch sehr eingeschränkt sein. Er glaubt es, weil er es mit dem ihm zu verfügung stehenden Mitteln nicht nachvollziehen, bzw. messen kann. Was der Bauer nicht kennt, frisst er eben nicht!
Aber diese Rüpel gibts überall, egal in welchen Bereich des Gurmes, manche empfinden ja auch jeden Wein als gleich. Es möge ihnen so geschehen.
Wer zwischen einem Guten Silberleiter, und einem billigen sauerstoff haltigem Kupferkabel im Lautsprecherbereich keinen Unterschied vernimmt, der hat ein generelles problem! Meistens ist es Oberflächlichkeit. Das haben sie zummindest alle gemeinsam... :-)
Nein, da ist kein guter Vergleich.
Audiosignale werden Analog und HDMI Signale digital übertragen.
Das ist eine kpl. andere Übertragungstechnik. Ob du bei HDMI Aluminium, Silber, Gold oder Kupfer her nimmst ist völlig egal, solange die Daten korrekt übertragen werden. Am Endgeräte ist nur wichtig obs eine 0 oder eine 1 ist.
Das ganze kannst du auch mit Glasfaser realisieren, was ja auch schon gemacht wird in der digitalen Welt. Da ist überhaupt kein elektrisch leitendes Material mehr vorhanden. Würde aber bei einem analogen Lautsprecher nicht wirklich funktionieren.
Also kann man es definitiv nicht vergleichen.
es keine goldenen 2x beschichteten mit Platin
ummantelte optische Kabel gibt ;-).
Ansonsten habe ich bei analoger Übertragung schon vor
Jahren bessere Kabel genommen ohne es zu bereuen,
aber digitalen Aus- und Eingängen ist mir das so
ziemlich wurscht wenn nicht sogar egal ;-).
jaja brauchst ja nicht gleich weinen. Schau, der Vorteil den ich gegen über dir quasi Religiösen habe ist, ich muss nicht nur _glauben_ was bei einer Kabel basierten Übertragung passiert sondern weiß das, schlicht weil ichs gelernt habe.
Und es macht auch nichts, wenn du der Meinung bist das Einbrennen, Voodooo-Kabeln usw. den Klang (in deinem Kopf) verbessern bin ich der letzte der dir tausende € an rausgeschmissenen Geld mies machen will :).
schönen Tag noch ....
und ich empfehle Jeden die High End Messe in Wien,
dort findet man genug Bischöfe und Schafe.
Bin seit dem mehr wie geheilt, aber wer sichs leisten
will und kann um damit Potenz dazustellen soll sich
das elektronische Viagra ruhig kaufen.
Ein Porsche hat mehr Preis / Leistungs Argumente
wie die meisten High End Anlagen.
Z.B. Revox Multiroom System da legst dich nieder
für was die Leute Geld beim Fenster rauswerfen.
Kabel einbrennen?
http://tinyurl.com/4tw5k6x
Gehört zum Service eines guten Fachhändlers!
Immer wenn ich schlecht aufgelegt bin , lese ich hier ein bisschen zur Aufheiterung im Voodoo Forum.
Sollten sie anstatt im Forum zu lesen sich einmal selbst mit der Materie befassen, und im Heimversuch testen. Und dann im Forum beteiligen. Erst informieren, dann Posten, ist oft der bessere Weg.
Zum Amüsieren dient eher der Standart, weil hier wie es scheinnt mehr wie sie unterwegs sind.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.