US-Gouverneur begnadigt Todeskandidaten

11. Jänner 2011, 09:23
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In lebenslange Haftstrafe umgewandelt

Im US-Staat Missouri ist ein wegen Mordes zum Tode verurteilter Mann kurz vor der geplanten Hinrichtung begnadigt worden. Der Gouverneur von Missouri, Jay Nixon, teilte am Montag seine Entscheidung mit, die Todesstrafe für den 45-jährigen Richard Clay in eine lebenslange Haftstrafe umzuwandeln. Eine Möglichkeit, auf Bewährung freizukommen, habe der Verurteilte nicht. Clay war wegen eines 1994 begangenen Mordes zum Tode verurteilt worden und sollte mit der Giftspritze hingerichtet werden.

Ein Grund für die Begnadigung wurde in der Mitteilung des Gouverneurs nicht genannt. Nixon sei nach gründlicher Prüfung davon überzeugt, dass Clay in den Mord an Randy Martindale verwickelt sei und dass das gefällte Urteil der Jury durch Beweise gestützt sei, hieß es. Clays Anwältin Jennifer Herndon erklärte, sie und ihr Mandant seien ermutigt durch die Entscheidung Nixons und würden weiterhin versuchen, einen neuen Prozess zu erwirken. (APA)

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