Neulektüre der klassischen Geschlechtertheorien

10. Jänner 2011, 17:56
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Existenz, Differenz, Konstruktion wurden bisher als Gegensätze rezipiert - Eine neue Studie von Silvia Stoller geht einen ganz anderen Weg

Wien -  Im Gespräch mit Arno Böhler (Universität Wien) und Christina Schües (Hochschule Vechta) präsentiert morgen im Depot Silvia Stoller ihre Habilitationsschrift "Existenz - Differenz - Konstruktion. Phänomenologie der Geschlechtlichkeit bei Beauvoir, Irigaray und Butler". 

Existenz, Differenz, Konstruktion fanden als Leitbegriffe des 20. Jahrhunderts auch Eingang in die philosophische Geschlechterforschung. Beauvoir (Existenz), Irigaray (Differenz) und Butler (Konstruktion) sind ihre prominenten Vertreterinnen. Wurden diese Begriffe bislang als Gegensätze rezipiert, geht die Studie von Silvia Stoller mittels der Phänomenologie einen ganz anderen Weg mit dem sich neue Perspektiven für die Phänomenologie und die Gender Studies erschließen. (red)

Info

Dienstag, 11. Jänner, 19.00 Uhr, Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Arno Böhler, Universitätsdozent am Institut für Philosophie, Universität Wien
Christina Schües, apl. Universitätsprofessorin an der Hochschule Vechta (D)
Silvia Stoller, Universitätsdozentin am Institut für Philosophie, Universität Wien
Moderation: Thomas Hübel, Institut für Wissenschaft und Kunst, Wien

Buch

Silvia Stoller: Existenz – Differenz – Konstruktion. Phänomenologie der Geschlechtlichkeit bei Beauvoir, Irigaray und Butler. 2010. 500 Seiten, Festeinband, ca. Euro 58,-
ISBN 978-3-7705-4907-8, Reihe: Übergänge 57

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