Expertentrio für Hochschulplan

10. Jänner 2011, 17:36

Wissenschaftsministerin Karl setzt Arbeitsgruppe ein

Wien - Ihr Vorgänger Johannes Hahn sprach im Sommer 2009 von einem "Titanenprojekt", das Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) dann vor knapp einem Jahr von ihm geerbt hat: die Entwicklung eines "Hochschulplans".

Karl hat nun in Abstimmung mit Wissenschaftsrat, Universitäten- und Fachhochschulkonferenz eine Expertengruppe für eine "Statusanalyse und erste Empfehlungen" eingesetzt: "Wir brauchen mehr Koordination und eine gesamtheitliche Sicht - ein klares Konzept zu Standorten und Leistungen in Lehre und Forschung", sagte Karl dazu zum Standard.

Das deutsch-schweizerische Expertentrio, das bis Jahresmitte Empfehlungen für die künftige Organisation und Abstimmung im Hochschulbereich zwischen Unis, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Privat-Unis, vorlegen soll, besteht aus:

  • Andrea Schenker-Wicki Die 51-jährige Schweizerin ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich und kennt die Verhältnisse in Österreich gut: Sie ist Mitglied der Steuerungsgruppe der Österreichischen Qualitätssicherungsagentur AQA und des Wissenschaftsrats.
  • Antonio Loprieno Der 1955 in Italien geborene Ägyptologe ist Rektor der Universität Basel und derzeit Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz.
  • Eberhard Menzel Der deutsche Elektrotechniker (61) kommt aus dem technischen bzw. Fachhochschulbereich und ist Präsident der Hochschule Ruhr West (Schwerpunkt auf Mint-Fächern: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). (nim, DER STANDARD, Printausgabe, 11.1.2011)
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11 Postings
Cereal Killer
10
11.1.2011, 16:37
Karls Gesicht

erweckt eigentlich immer den Eindruck als sei sie grundsätzlich vom Leben und den Umwelteindrücken völlig überfordert...

Peter Mayr
 
00
11.1.2011, 15:40
Destruktive Kommentare

Bitte um konstruktive Wortmeldungen. Die Situation in den oesterr. Hochschuleinrichtungen ist schwierig genug. Wir muessen mit praeventiv negativen Einstellungen und Kommentaren zu diesen Thema aufhoeren. Das ist ja furchtbar. Es bringt keinem etwas und foerdert das Image oesterr. Hochschuleinrichtungen nur wenig. Damit meine ich nicht nur Artikel zum Thema Hochschulentwicklung, sondern auch (meist anonyme) Kommentare dazu.

Yes I can!
00
18.1.2011, 14:32
@ potz und @ smea_gol

und dafür öh-fritz(inn)en einsetzen?

die schon probleme haben, die einfachsten volkswirtschaftlichen zusammenhänge zu erkennen?

dann kann man auch gleich den bock zum gärtner machen.

potz
00
13.1.2011, 06:56

man kann konstruktive kommentare machen, wenn man einen gespraechspartner hat, den man ernst nimmt ... oder die/der, wenn wir schon dabei sind, die sache selbst ernst nimmt.

Beides ist bei den wissenschaftsministern der letzten Jahre bzw. der gesamten OeVP nicht der Fall.

smea_gol
00
12.1.2011, 16:28

tja. dann sage ich ihnen jetzt nochmal - am konstruktivsten wäre die absägung sämtlicher vpler aus positionen, die irgendwas mit bildung zu tun haben.

e p4
01
11.1.2011, 11:19
nötig ja aber warum nicht bevor die unis ausgegliedert wurden ??

was das ministeruim jahrzehntelang verpennt hat als es noch die "volle verantwortung und durchgriffsmöglichkeit" auf die unis hatte will es jetzt mittels externer auf die "autonomen" unis anwenden. erschreckend ist das sich experten die diese sachlage kennen müssen (zumindest eine war uniratsmitglied einer ausgegliederten uni) dazu bereit erklären.

kleiner Schelm
00
11.1.2011, 20:54

"Ausgegliedert"? Keine Durchgriffsmöglichkeiten mehr??

Sie sprechen nicht von österr. Unis. Der von der Politik besetzte Hochschulrat hat mehr Einfluss denn je. Und die Rektoren werden zunehmend aus politschem Dünkel besetzt ohne Rücksicht auf Qualifikation (BsP: Vet. Med). Eine "autonome" Uni sieht anders aus.

Irrer Wahnsinn
00
11.1.2011, 10:04
Was für

eine Rund maximal ein Triumvirat.

Chr Hoc
01
11.1.2011, 09:32

Ich frage mich, wozu eine externe Expertenrunde nötig ist? Um eine gewisse Unbefangenheit herzustellen? Andererseits werden diese keine Verantwortung dafür übernehmen müssen, was sie vorschlagen. Dafür kosten sie aber und entlasten gewissermaßen die eigentlich dafür Zuständigen von ihrer Verantwortung... Wozu das ganze Ministersystem, wenn, wenns drauf ankommt, eh externe Leute beauftragt werden..

potz
00
11.1.2011, 07:39

die arbeitsgruppen fuer die ersten empfehlungen ... da gibts sicher noch ein paar aus der monarchie, die irgendwo verstauben.

jetzt halt eine neue.

konkrete ergebnisse: ca. 2049

smea_gol
19
10.1.2011, 18:14

wow - was wird wohl bei einer expertenrunde von karl-spezln herauskommen.
bitte hebelts die dame endlich aus dem amt. das ist eine reine peinigung.

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