Gianna Nannini denkt an weitere Schwangerschaft

10. Jänner 2011, 16:31
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"Ich glaube, dass die Diskussion, die ich ausgelöst habe, vielen Frauen helfen wird", so die 54-jährige Mutter

Rom - Gianna Nannini, die Ende November 2010 im Alter von 54 Jahren erstmals Mutter geworden ist, denkt schon an eine zweite Schwangerschaft. "Ich war lang überzeugt, dass ich einen Buben bekommen würde", sagte die Sängerin im Interview mit dem italienischen Klatschmagazin "TV Sorrisi e Canzoni". Dann hat sie aber Töchterchen Penelope zur Welt gebracht. "Vielleicht wird das nächste Kind ein Bub", meinte nun der Popstar.

"Für Penelope plane ich schon eine Rock-Taufe. Es wird eine Überraschung sein. Ich hätte gern, dass sie zu Beginn meiner Tour am 29. April in Mailand stattfindet. Es wird keine religiöse Taufe sein. Penelope wird Zeit haben, um zu entscheiden, ob und wie sie getauft werden will", sagte der toskanische Star.

"Die Rollen von Vater und Mutter sind nicht bindend"

Die Polemik um ihre Schwangerschaft in fortgeschrittenem Alter lässt Nannini unbeeindruckt. "Ich glaube, dass die Diskussion, die ich ausgelöst habe, vielen Frauen helfen wird. Sehr viele haben mir geschrieben. Ich habe eine Provinzstadt verlassen, weil ich Vorurteile und Tratsch nicht aushalten konnte. Jeder soll machen, was er will. Ich begreife, dass eine Schwangerschaft in meinem Alter eine Gefahr sein kann, wenn man nicht perfekt gesund ist. Ich bin es, die Geburt war schnell und problemlos", meinte Nannini.

Über den Vater des Kindes wollte die Sängerin nichts sagen. "Penelope wird in einer großen Familie leben. Ich glaube, man muss nicht unbedingt eine 'normale' Familie haben. Die Rolle des Vaters und der Mutter sind nicht so bindend. Hauptsache, in der Familie gibt es viel Liebe", erklärte die Sängerin. Die Mutterschaft soll die Karriere Nanninis nicht bremsen. Am Dienstag stellt sie in Mailand ihre neue CD "Io e te" (Ich und Du) vor, die sie während der Schwangerschaft geschrieben hat. (APA)

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    Gianna Nannini: "Ich habe eine Provinzstadt verlassen, weil ich Vorurteile und Tratsch nicht aushalten konnte."

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