Familienverband fordert Elternermäßigung

10. Jänner 2011, 13:46
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Nach Vorbild der ÖBB-"Vorteilscard Familie" - Auch für günstigere Semestertickets

In die Debatte rund um neue Tarife für die Wiener Öffis - der rot-grüne Reformplan soll bis Ende Juni stehen - hat sich nun auch der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien (KFVW) eingeschaltet. Er forderte am Montag von den Wiener Linien die Einführung einer Elternermäßigung nach Vorbild der ÖBB-"Vorteilscard Familie".

Anspruch auf vergünstigte Tickets sollten jene Mütter und Väter haben, die Kinderbetreuungsgeld beziehen, appellierte KFVW-Vorsitzende Mechtild Lang in einer Aussendung an die Koalition in der Bundeshauptstadt. Zudem pochte sie auf eine Preissenkung der Semestertickets für alle Studierenden.

Die Tatsache, dass die Vergabe der verbilligten Semestertickets in Wien an den Bezug der Familienbeihilfe gekoppelt ist, bedeute für Studenten bzw. deren Eltern mitunter enorme Preisunterschiede. Ohne Beihilfenanspruch erhöhe sich der Preis für zwei Semesterkarten demnach von 101 auf 257 Euro, rechnete Lang vor. Sie erwarte sich vor allem von den - in die Stadtregierung aufgerückten - Grünen, die familienfreundliche Umgestaltung des Öffi-Tarifsystems durchzusetzen. (APA)

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