Nintendo-Präsident: 3DS ist nicht gefährlich

10. Jänner 2011, 13:38
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Satoru Iwata: Nintendo steht zur Warnung - für Verkauf aber nicht unbedingt positiv

Nintendo bemüht sich nach der eigenen Warnung, dass die kommende Spielekonsole 3Ds schädlich für Kleinkinder sein könnte, die allgemeine Aufregung darum etwas einzudämmen. Man wolle Konsumenten vorbeugend über mögliche Gefahren informieren, auch wenn sich das nicht unbedingt positiv auf die Verkaufszahlen auswirken werde. Der 3DS sei jedoch kein gefährliches Produkt, betonte Nintendos Präsident Satoru Iwata gegenüber dem Wall Street Journal.

Nicht für Kinder unter sechs Jahren geeignet

Nintendo hatte Ende Dezember eine Warnung herausgegeben, dass der 3D-Modus der mobilen Konsole, der ohne Brillen funktioniert, für Kinderaugen schädlich sein könnte. Eltern sollten bei Kindern unter sechs Jahren sicherstellen, dass sie nur im 2D-Modus spielen. Das lasse sich in den Sicherheitseinstellungen des 3DS festlegen. Zudem sollten auch Erwachsene alle 30 Minuten eine Pause einlegen. Auch Hersteller von 3D-Fernseher haben derartige Warnungen veröffentlicht.

Nicht (nur) wegen Klagen

Das Unternehmen wolle die Warnung als Vorsichtsmaßnahme und Information für Kunden verstanden wissen. An eine Absicherung gegen mögliche Klagen habe man dabei zwar auch gedacht, das sei jedoch nicht der Hauptgrund gewesen. Nintendo erhofft sich mit dem 3DS einen ähnlichen Trend wie mit der Wii auszulösen. Der 3DS startet Ende Februar zunächst in Japan, im März folgen die USA und Europa. Das Unternehmen will bis Ende März weltweit vier Millionen Stück der mobilen Konsole verkaufen. (red)

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