Heat kam ins Schwitzen

8. Jänner 2011, 10:40
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Siegesserie fand in Milwaukee erst in der Verlängerung ihre Fortsetzung - Kobe Bryant neunbester Liga-Scorer aller Zeiten

Indianapolis - Die San Antonio Spurs haben am Freitagabend als erstes NBA-Team die Marke von 30 Saisonsiegen geknackt. Sie setzten sich nach hartem Kampf 90:87 bei den Indiana Pacers durch. Die Miami Heat und Orlando Magic als "Teams der Stunde" in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga feierten unterdessen die jeweils achten Siege in Serie.

Nach erstmals zwei Niederlagen hintereinander im laufenden Spieljahr drohte San Antonio in Indianapolis beim Stand von 75:60 für die Gastgeber kurz vor Ende des dritten Viertels neuerlich eine Nullnummer. Doch mit einer starker Defensivleistung drehten die Spurs die Partie im Schlussabschnitt noch zu ihren Gunsten. Der Argentinier Manu Ginobili erzielte 25 Punkte für die Sieger.

Harte Arbeit hatte auch Miami in Milwaukee zu verrichten. Der Titelanwärter setzte sich erst nach Verlängerung 101:95 durch. Die Heat feierten damit den 20. Sieg in den vergangenen 21 Spielen, den zwölften am Stück auswärts und den insgesamt achten in Serie. LeBron James führte sein Team mit 26 Punkten und 10 Rebounds an. In der Erfolgsspur blieb auch Orlandomit einem ungefährdeten 110:95 gegen die Houston Rockets.

Eine emotionale Rückkehr nach Phoenix feierte Amare Stoudemire, der acht Jahre in Arizona gespielt hatte. Geschenke für sein Ex-Team hatte der Power Forward freilich nicht parat. Er erzielte beim klaren 121:96-Erfolg der New York Knicks 23 Punkte. Herausragender Spieler in den Reihen der Sieger war Stoudemires neuer kongenialer Partner Raymond Felton, dem ein "Triple double" gelang - 23 Zähler, 11 Assists, 10 Rebounds. Die Knicks blieben 2011 damit weiter ungeschlagen.

In Philadelphia nahmen die 76ers erfolgreiche Revanche für die höchste Saisonniederlage, die sie kurz vor Weihnachten mit 76:121 bei den Chicago Bulls erlitten hatten. 105:99 lautete am Freitagabend der Endstand gegen den selben Gegner. Die Gastgeber hatten in Jodie Meeks (24 Punkte) ihren erfolgreichsten Werfer.

Kobe Bryant ist seit Freitagabend der neuntbeste Scorer aller Zeiten in der NBA. Zum 101:97 von Meister Los Angeles Lakers über die New Orleans Hornets trug der Superstar standesgemäß 25 Punkte bei, überholte damit in der ewigen Bestenliste sein einstiges Idol Oscar Robertson. Die Boston Celtics, Spitzenreiter der Eastern Conference, besiegten die Toronto Raptors ungefährdet 122:102. (APA)

Ergebnisse vom Freitag: Indiana Pacers - San Antonio Spurs 87:90, Philadelphia 76ers - Chicago Bulls 105:99, Washington Wizards - New Jersey Nets 97:77, Boston Celtics - Toronto Raptors 122:102, Orlando Magic - Houston Rockets 110:95, Memphis Grizzlies - Utah Jazz 110:99, Minnesota Timberwolves - Portland Trail Blazers 98:108, Milwaukee Bucks - Miami Heat 95:101 n.V., Phoenix Suns - New York Knicks 96:121, Golden State Warriors - Cleveland Cavaliers 116:98, Los Angeles Lakers - New Orleans Hornets 101:97

 

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    LeBron James mit gewagter Schräglage unterwegs Richtung Korb.

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