Sieben Waldwunder gesucht

10. Jänner 2011, 17:12
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Die Bundesforste rufen zur Wahl der Waldwunder auf - 23 österreichische Wälder sind nominiert

2011 haben die Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr des Waldes erklärt.

Als Auftakt rufen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) zur Wahl der sieben Waldwunder Österreichs auf. Insgesamt 23 österreichische Wälder, von den Donau-Auen bis zu den Ötztaler Alpen, sind nominiert.

"Wir nehmen", so Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Bundesforste, "das Motto des Internationalen Jahres des Waldes - 'Forests for People' - wörtlich. Mit der Wahl der sieben österreichischen Waldwunder bringen wir den Menschen die Natur und ihre einzigartigen Waldjuwele näher, denn jeder Wald ist ein Wunder der Natur, das es im Sinne der Nachhaltigkeit zu schützen, nützen und für die nächsten Generationen zu erhalten gilt."

Mangrovenwälder, Buchenkathedralen und Ahornriesen

Die Vielfalt der international nominierten "Wald-Kandidaten" ist groß: Die Bandbreite reicht vom "Mangrovenwald" im Nationalpark Donau-Auen über den "Dirndl-Wald" im Wienerwald bis zum "Kandelaberwald" in den Steilhängen des Kärntner Mölltals.

Einen Hauch von Skandinavien verbreitet die "Holzkammer Österreichs", der Kobernaußer Wald, der sich als eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas vom Hausruck- bis zum Innviertel erstreckt.

Wie im Amazonas wähnt man sich in den wasser-und lichtdurchfluteten Pappel- und Weidewäldern der Donau-Auen, während der "Wellness-Wald" im Tiroler Radurschltal nicht nur alpines Flair verspricht: Der Duftstoff der Zirbe, Pinosylvin, wirkt positiv auf das Wohlbefinden der Menschen.

600 Jahre alte Ahornriesen

Dass mit 66 noch lange nicht Schluss ist, beweisen die Ahornriesen vom gleichnamigen Talschluss im Karwendel, die bis zu 600 Jahre alt werden können, oder die knallgrünen Buchenwälder im Wienerwald, deren 200 Jahre alte Baumriesen wie Kathedralen dutzende Meter hoch in den Himmel wachsen.

Welterbe-Status erlangt hat der berühmte Bannwald von Hallstatt: Seit hunderten von Jahren schützt er den Stadtkern vor Lawinen, Muren und Steinschlag. (APA/red)

Teilnahmebedingungen:

Die Wahl der sieben österreichischen Waldwunder erfolgt unter www.waldwunder.at. Zu jedem Waldwunder gibt es ein Kurzporträt und eine umfangreiche Bildergalerie mit Ortsangabe auf Google Maps.

Zusätzlich können von UserInnen weitere Waldwunder nominiert werden. Die Anzeige der aktuellen Zwischenergebnisse erfolgt in Echtzeit, die Finalisten werden im Frühjahr 2011 feststehen und öffentlich bekannt gegeben. Auf die ersten 7 x 7 TeilnehmerInnen wartet je ein Exemplar des ÖBf-Naturkalenders 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes.

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    Die Vielfalt der international nominierten "Wald-Kandidaten" ist groß: Die Bandbreite reicht vom "Mangrovenwald" im Nationalpark Donau-Auen über den "Dirndl-Wald" im Wienerwald bis zum "Kandelaberwald" in den Steilhängen des Kärntner Mölltals.

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