Apple geht gegen Steve Jobs-Parodie auf Twitter vor

7. Jänner 2011, 14:50
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@ceostevejobs muss Namen ändern – dem Fake-Account ging bereits Zeitung auf den Leim

"Lieber parodiert, als gar nicht erwähnt", ist ein Motto, dem sich viele Prominente beugen um nicht als Spielverderber zu gelten. Bei Steve Jobs und Twitter hört sich der Spaß jedoch auf, wie der Inhaber des Twitter-Accounts @ceostevejobs feststellen musste. TechCrunch hat erfahren, dass Twitter eine Beschwerde wegen des Accounts erhalten hat.

Verstoß gegen Kriterien

@ceostevesobs ist mit über 370.000 Followern eine besonders beliebte Parodie auf Apples Firmenchef. Twitter lässt zwar Parodien zu, allerdings nicht, wenn sie sich des richtigen Namens der parodierten Person bedienen. Das ist hier jedoch der Fall. Der Account-Inhaber hat inzwischen seine Kurz-Bio geändert. Dort heißt es nun: "More than meets the i. As you should expect from a parody account." Das ist allerdings nicht genug, denn der Account-Name @ceostevejobs verstößt noch immer gegen die Richtlinien von Twitter. Andere Parodie-Namen wie fakestevejobs oder fakesteve sind bereits vergeben. Twitter schlägt vor "Not" oder "Parody" einzufügen.

Daily Mail fiel drauf rein

Der Spaß sei mit einem offensichtlichen Parodie-Account nur mehr halb so groß, klagt @ceostevesobs gegenüber dem Blog. Schon mehrere gingen ihm auf den Leim. Die britische Daily Mail zitierte den Account sogar einmal, in der Annahme es handle sich um den echten Steve Jobs (der WebStandard berichtete). "Apples Sorgen sind also vielleicht berechtigt", meint man bei TechCrunch. Seitens Twitter und Apple gibt es keine Kommentare dazu. (red)

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  • Böse Scherze von "Steve Jobs"
    screenshot: red

    Böse Scherze von "Steve Jobs"

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