Umweltkontaminanten

Schwermetalle und Dioxine kontaminieren Lebensmittel

9. Jänner 2011, 10:00

BfR-Forschungsprojekt abgeschlossen - Ausmaß der gesundheitlichen Gefährdung wird besser abschätzbar

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes „Lebensmittelbedingte Exposition gegenüber Umweltkontaminanten" (LExUKon) liegt vor. In dem Projekt haben Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit Kollegen des Forschungs- und Beratungsinstituts für Gefahrstoffe (FoBiG) und der Universität Bremen berechnet, welche Mengen Cadmium, Blei, Quecksilber, Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) Verbraucher üblicherweise mit der Nahrung aufnehmen. Hauptquelle für die Cadmiumaufnahme sind demnach Gemüse und Getreide. Blei nehmen Verbraucher in erster Linie über Getränke und Getreide auf. Methylquecksilber ist hauptsächlich in Fisch enthalten, während für Dioxine und PCB vor allem Milchprodukte und Fleisch ausschlaggebend sind. „Diese Erkenntnisse sind für die Risikobewertung von hoher Bedeutung", sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. „Damit können wir das Ausmaß einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung durch kontaminierte Lebensmittel besser abschätzen." Der Projektbericht ist als Broschüre erschienen und beim BfR erhältlich.

Verzehrmenge und Gehaltsdaten

Über Lebensmittel nehmen Menschen nicht nur wertvolle Stoffe wie Vitamine und Mineralstoffe auf, sondern auch unerwünschte Stoffe, die in bestimmten Mengen der Gesundheit schaden können, so zum Beispiel sogenannte Umweltkontaminanten. Dazu zählen Schwermetalle und Dioxine, die über Verunreinigungen der Luft, des Wassers und des Bodens in Lebensmittel gelangen können. Um die Risiken solcher Stoffe abschätzen zu können, stellt sich die Frage, in welchen Mengen sie in Lebensmitteln vorkommen und in welchen Mengen Verbraucher diese Lebensmittel essen. Das stand im Mittelpunkt des Projektes LExUKon. Hier wurden standardisierte Methoden zur Auswertung von Verzehrsmengen und zu Gehaltsdaten von Lebensmitteln mit Umweltkontaminanten entwickelt und angewendet. Es stellte sich zum Beispiel heraus, dass Verbraucher mit zunehmendem Alter mehr Fisch essen und damit unter anderem auch mehr Methylquecksilber aufnehmen als jüngere Personen. (red)

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes ist als BfR-Broschüre erschienen. Er enthält Angaben dazu, in welchem Umfang Verbraucherinnen und Verbraucher die Umweltkontaminanten Cadmium, Blei, Quecksilber, Dioxine und PCB über Lebensmittel aufnehmen.

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verdeckte fahndung GmbH
00
10.1.2011, 15:21

Was eigentlich ist schädlicher für unsere "Gesundheit":
FPK(Ö)/BZÖ oder nur einfaches Dioxin oder Quecksilber...oder reicht radioaktive Verseuchung auch schon....von den "schweren" Metallen will ich gar nicht reden, da mach ich mir nur meine gute, alte Waage kaputt....

Heiße Luft
00
10.1.2011, 00:04

Ich hoffe dieses Thema tritt vermehrt in den Fokus.

Als Raucher werde ich ohnehin schon als vergifter der Gesellschaft dargestellt. Das Konzerne, als auch WIR ALLE SAMT uns selbst - d.h. die Umwelt VERGIFTEN, ist ja ein Problem, dass so eigentlich rationell gar nicht greifbar ist und daher erst gar nicht groß disskutiert wird.

Die Schindluder welche hier in dem Artikel genannt wurden, sind nur die Spitze vom Eisberges!

Ps: Darmkrebs steht gleich an zweiter stelle der Krebsliste.

Herzerzog Johann
21
10.1.2011, 07:49
Jaja, die "bösen Konzerne" ....

Ein solides Feindbild, mühsamst aufgebaut und hochgepäppelt im Laufe vieler Jahre, ist für nicht wenige Leute zentraler Bestandteil der eigenen Lebensphilosophie.

Heiße Luft
01
11.1.2011, 03:58

Trink Dein Cola, guck Dir Deine "Barbara Salesch" an, und genieß dein McDonaldessen! Als Highlights in Deinen Leben empfehle ich Dir "Deutschland sucht den Superstar" und einen Cluburlaub in Ägypten!

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