Jugendzentrum: Explosion hatte "enorme Sprengkraft"

7. Jänner 2011, 11:45
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Hoher Schaden durch Silvesterknaller - Fahndung ergebnislos

Eine Explosion hat in der Nacht auf Freitag großen Schaden in einem Jugendzentrum im Linzer Stadtteil Auwiesen angerichtet. Mehrere Festerscheiben und eine Glastüre gingen zu Bruch. Die Polizei geht von einem Vandalenakt mit übriggebliebenen Silvesterknallern aus. Die Erhebungen waren zu Mittag noch nicht abgeschlossen.

Am späten Donnerstagabend alarmierte ein Spaziergänger die Polizei, weil er einen lauten Knall gehört hatte. Die Beamten suchten das Gebiet ab und entdeckten die zerstörten Fenster und Türen bei dem Jugendzentrum. Eine Fahndung nach möglichen Tätern blieb ergebnislos. Wie hoch der Schaden ist, konnte vorerst noch nicht beziffert werden, er dürfte aber "relativ hoch" sein.

Die Polizei geht davon aus, dass ein großer oder ein Bündel kleinerer Knaller in den Eingangsbereich des Gebäudes geworfen wurden. Die Sprengkraft sei "enorm" gewesen. Die Erhebungen dazu waren zu Mittag noch im Laufen. Dass es sich um einen anderen Sprengsatz oder einen Einbruch gehandelt haben könnte, wurde aber eher ausgeschlossen. (APA)

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    Silvesterknaller sollen an der Explosion in einem Linzer Jugendzentrum schuld sein.

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