Bildung als zentrales politisches Anliegen

7. Jänner 2011, 11:40
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Bis 16. Jänner können noch Diplomarbeiten und Dissertationen eingereicht werden

Anlässlich ihres 65. Geburtstags, 2004, überreichten die SPÖ-Frauen Johanna Dohnal als Geburtstagsgeschenk Teilstipendien in der Höhe der Studiengebühren für ein Semester. Ein solches Teilstipendium erhielten damals vier Studentinnen. Mit diesem Geburtstaggeschenk wurde die Arbeit Johanna Dohnals, der die Ausbildung von Mädchen und Frauen stets ein zentrales politisches Anliegen gewesen ist, gewürdigt und gleichzeitig ein Zeichen gegen Studiengebühren und für den freien Zugang zu öffentlichen Bildungsinstitutionen gesetzt.

Inzwischen hat die Vergabe von Johanna-Dohnal-Teilstipendien fast schon Tradition. Seit 2006 werden, wenn auch nicht jährlich, zusätzlich Johanna-Dohnal-Stipendien vergeben, die es einer Studentin ermöglichen sollen, ein halbes Jahr an einem Dissertationsprojekt zu forschen oder zu schreiben. Die mit der Vergabe der Preise und Stipendien verbundenen Tätigkeiten obliegen dem Verein "Johanna Dohnal-Archiv". Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise beziehungsweise Stipendien sind von den jeweils vorhandenen Spenden/SponsorInnengeldern abhängig.

Bis 16. Jänner haben potentielle Bewerberinnen noch Zeit ihre Diplomarbeiten oder Dissertationen (egal in welchem Stadium sich diese befinden) einzureichen. Vergeben werden die Stipendien an Studentinnen oder Absolventinnen welche die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern und/oder eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben. (red)

Richtlinien und weitere Informationen unter Johanna Dohnal Archiv

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