Einjähriger nach Fenstersturz aus Tiefschlaf erwacht

7. Jänner 2011, 10:39
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Linke Körperhälfte weiterhin gelähmt

Ein Einjähriger Bub, der am 11. Dezember 2010 in Timelkam (Bezirk Vöcklabruck) in Oberösterreich aus einem Fenster gestürzt war, ist aus dem Tiefschlaf erwacht. Es gehe ihm besser, er sei ansprechbar, aber seine linke Körperhälfte sei weiterhin wie nach einem Schlaganfall leicht gelähmt, sagte die Mutter im Gespräch mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Freitagausgabe).

Der Bub und sein gleichaltriger Cousin waren in einem unbeobachteten Augenblick auf einen Sessel geklettert, hatten sich gegen das Fliegengitter des geöffneten Fensters gelehnt und stürzten daraufhin 3,5 Meter in die Tiefe. Sie landeten auf der mit Waschbetonplatten ausgelegten Terrasse. Der Einjährige erlitt bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen und wurde nach einer Notoperation in künstlichen Tiefschlaf versetzt.

"Es wird sicher noch lange dauern, bis er gesund ist und heim darf", so die Mutter des schwer verletzten Buben, die unmittelbar nach dem Unfall in eine ebenerdige Wohnung gezogen ist. Dennoch ist sie vorsichtig optimistisch: "Als er vor vier Tagen aus dem Tiefschlaf aufwachte, hat er mich gleich angeschaut", erzählte sie im Zeitungsinterview. Dass sich ihr Sohn, der in der Linzer Landesfrauen- und Kinderklinik liegt, an den Unfallhergang erinnern kann, glaube sie nicht. (APA)

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