Fernost-Börsen schließen überwiegend leichter

7. Jänner 2011, 12:10
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Minen- und Rohstoffwerte unter Druck

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag überwiegend leichter tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio konnte ein geringes Plus aufweisen und verteuerte sich um 11,28 Zähler oder 0,11 Prozent auf 10.541,04 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel indes um 99,67 Zähler (minus 0,42 Prozent) auf 23.686,63 Einheiten.

Abschläge gab es außerdem an den Märkten in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.261,35 Zählern und einem Minus von 18,35 Punkten oder 0,56 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 19,1 Zähler oder 0,40 Prozent auf 4.812,0 Einheiten. Im grünen Bereich schloss hingegen die Chinesische Börse. Der Shanghai Composite legte um 0,52 Prozent oder 14,60 Zähler auf 2.838,80 Punkte zu.

In China sorgten die Anteilsscheine von Autowerten und Stromversorgern für eine positive Tendenz. Die Unternehmen Northeast Electric Development (plus 2,64 Prozent auf 4,67 Yuan), Henan Pinggao Electric (plus 2,05 auf 13,91 Yuan) und China XD Electric (plus 0,86 auf 8,18 Yuan) waren unter den Gewinnern einer Ausschreibung zur Errichtung von Hochspannungsleitungen für den staatlichen Netzbetreiber China State Grid Corp.

Bei den Autotiteln konnten jene von Chinas größten börsennotierten Autohersteller SAIC Motor um 2,86 Prozent auf 15,45 Yuan zulegen, nachdem das Unternehmen vermeldet hatte, 2010 um 31 Prozent mehr Autos als im Vorjahr verkauft zu haben. Ebenfalls gut gesucht waren die Papiere von Anhui Jinanghuai Automobile, die sich um 1,96 Prozent auf 10,90 Yuan verteuerten. Der Hersteller von Nutzfahrzeugen meldete einen 240-prozentigen Anstieg des Nettogewinns für 2010.

In Tokio haben vor allem die deutliche Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Yen die Exportwerte beflügelt. So gewannen die Autotitel von Toyota 2,58 Prozent auf 3.380 Yen und Sony-Aktien zogen um 1,48 Prozent auf 3.010 Yen an.

Auf der Verliererseite fand man hingegen Minen- und Rohstoffwerte, die vor den Hintergrund gefallener Öl- und Metallpreisen nachgaben. Cnooc schlossen 2,44 Prozent tiefer bei 18,38 Hongkong Dollar. PetroChina gaben ebenfalls etwas nach und gingen mit einem Verlust von 0,78 Prozent auf 10,18 Hongkong Dollar aus dem Handel. Ein ähnliches Bild zeigte sich in Sydney, wo unter anderem BHP Billiton (minus 1,15 Prozent auf 44,62 australische Dollar) und Newcrest Mining (minus 1,98 Prozent auf 38,61 australische Dollar) im Minus schlossen.

In Hongkong kamen erneut Immobilienentwickler unter Druck. Hierbei belastete ein Bericht des Informationsdienstleisters Centaline Property Agence, demzufolge für 2011 mit einem Rückgang der Häuserverkäufe in Hongkong um mindestens 20 Prozent gerechnet wird. Sun Hung Kai fielen daraufhin 1,38 Prozent auf 136,70 Hongkong Dollar. Cheung Kong verbilligten sich um 1,60 Prozent auf 129,40 Hongkong Dollar. (APA)

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