Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Berlin - Der Duft von Frauentränen wirkt auf Männer lusthemmend. Eine Studie aus Israel deutet darauf hin, dass ein Inhaltsstoff in der Tränenflüssigkeit die Testosteronwerte von Männern deutlich senkt. Allerdings tritt dieser Effekt nur dann ein, wenn die Tropfen tatsächlich erschluchzt wurden.
Denn die chemische Zusammensetzung von Tränenflüssigkeit variiert - je nachdem, ob das Nass vom Weinen stammt oder ob das Auge lediglich zum Entfernen von Staubkörpern gewässert wird. Nun prüften Mitarbeiter des Weizmann-Instituts, ob erschluchzte Tränen chemische Botenstoffe enthalten, die das Verhalten beeinflussen.
Spezielle Signalstoffe
Zunächst brachten die Neurobiologen zwei Frauen durch traurige Filme zum Weinen. Danach ließen sie 24 Männer entweder an den Tränen schnüffeln oder an Tropfen einer Salzlösung, die zuvor auf die Gesichter der Frauen geträufelt wurden.
Obwohl die Männer beide Flüssigkeiten als geruchsneutral empfanden, senkten nur die Frauentränen ihre Lust nennenswert: Schnüffelten die Probanden an den erweinten Tropfen, so beurteilten sie auf Fotos abgebildete Frauen als sexuell weniger attraktiv. Zudem senkte das Riechen an der Tränenflüssigkeit die körperliche Erregung und die Werte des Sexualhormons Testosteron im Speichel weit stärker als das Schnüffeln an der Salzlösung. Die Forscher vermuten, dass auch die Tränen von Männern und Kindern spezielle Signalstoffe enthalten. (APA)
Weiterlesen:
"Sexualität im Fastfood-Tempo" - Mann stellt sich zu wenig auf Geschwindigkeit der Frau ein
Sportliche Betätigung beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern wirkt sich auch positiv auf die männliche und weibliche Sexualität aus
Bei Verhütungsmitteln der dritten und vierten Generation besteht ein erhöhtes Thrombose-Risiko und damit ein höheres Schlaganfall-Risiko
Spaniern und Italienern machen die Sorgen zu schaffen - Deutsche sind "sexuelle Krisengewinner"
Der World Contraception Day am 26. September will Jugendlichen die Notwendigkeit von Safer Sex bewusst machen
Dem Schutz der Kinder soll der Blutschandeparagraf dienen - Künstliche Befruchtung ist jedoch auch unter Geschwistern erlaubt
Keine Zunahme von Oralverkehr aus Angst vor Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten, sondern generell weniger Lust auf Sex
Das sexuelle Bedürfnis einer Frau ist während der Schwangerschaft erhöht - Frühgeburt durch Sex ist nicht wissenschaftlich belegt
Stresssituationen führen zu einem erhöhten Bedürfnis nach Sicherheit. Laut einer britischen Studie äußert sich das bei Männern darin, dass sie wohlbeleibte Frauen bevorzugen
Jugendliche schlecht über Verhütung informiert - sowohl in Europa als auch in Entwicklungsländern
Sex und Liebe sind in unterschiedlichen Gehirnregionen "beheimatet"
Die Konzentration auf HIV und Syphilis ist zu wenig - Die Verbreitung anderer sexuell übertragbarer Infektionen erfolgt indessen rasant
Sex bekommt mit zunehmendem Alter eine andere Qualität - Um den Koitus per se geht es nicht mehr - Symposium zum Thema in Wien
Anlaufstelle für Mädchen und Burschen, die sich über Sexualität, Verhütung und Gesundheit informieren wollen
Ein vielversprechendes Gel, das Frauen vor einer HIV-Infektion schützen sollte, hat sich als wirkungslos erwiesen
Italienische Forscher haben in einer Studie Penis-Verlängerungstechniken untersucht - Die Operation ist nicht der einzige erfolgreiche Weg
Burschen besorgen sich Infos über Pornos, Mädchen bei Gesprächen und aus Zeitschriften
Für Jugendliche und sozial Schwache soll Notfallverhütung gratis abgegeben werden
Der Workshop "Liebe und Sex" vermittelt Schülern die Wichtigkeit des Kuschelns
Sexualtherapeutin: "Der Wunsch nach sachlichen, fundierten wissenschaftlich abgesicherten Information scheint groß"
Absolut schwachsinniger Kommentar, nach dem Motto, was nicht sein darf, kann nicht sein. Der einzig wissenschaftlich wertvolle Kommentar zur Studie ist, dass man zur Kontrolle auch Männertränen testen hätte sollen.
Der Rest ist ideologisch verbohrtes Geschwafel, das sich aus der Befürchtung nährt, diese Studie könnte Vergewaltigern vor Gericht Argumentationsgrundlagen liefern. Das ist zwar tatsächlich problematisch, aber Aufgabe der Naturwissenschaft ist es, objektive Fakten zu liefern, auch dann wenn diese eventuell sozialen Bewegungen oder Religionsführern missfallen könnten, sonst sind wir bald wieder im Mittelalter.
- und ideologisch verfälscht.
fakt ist: (frauen?)tränen senken den (männlichen?) testosteronspiegel.
testosteron ist auch für antrieb, dominantes und aggressives verhalten zuständig.
demzufolge wäre eine senkung des testosteronspiegels durch tränen biologisch durchaus sinnvoll und nützlich.
Jaja, diese böse patriarchalische Biochemie...
Soll man jetzt politisch korrekte Lehrbücher herausgeben, wo nichts erwähnt wird, was irgendwie frauenfeindlich ausgelegt werden könnte? Warum nicht auch gleich auf Übereinstimmung mit biblischen Aussagen prüfen, wenn man schon dabei ist? Fakten sind Fakten, ob sie gefallen oder nicht.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.