Google-Verfahren: Brüssel verschickt Fragebögen

5. Jänner 2011, 16:52
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Konzern könnte bei Suchanfragen zum eigenen Nutzen geschummelt haben

Im Missbrauchsverfahren gegen den Suchmaschinen-Giganten Google befragen die EU-Wettbewerbshüter Konkurrenten und Kunden. Entsprechende Schreiben an zahlreiche Unternehmen, darunter Werbeagenturen, seien bereits verschickt worden, sagte die Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Mittwoch in Brüssel.

Konkurrenz benachteiligt?

Die Kommission hatte Ende November vergangenen Jahres das Verfahren gegen Google eröffnet. Die EU-Wettbewerbshüter gehen Hinweisen nach, wonach der Konzern - womöglich vorsätzlich - bei Produktanfragen die Angebote anderer Suchdienste bei den Ergebnissen zu weit hinten angezeigt haben soll. Stattdessen habe Google eigene Dienste an prominenter Stelle unter den Suchergebnissen platziert. Der IT-Riese habe zudem möglicherweise die Preise für Online-Werbung hochgetrieben. In Missbrauchsverfahren drohen Unternehmen saftige Strafen bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Feste Fristen in dem Verfahren gibt es nicht. (APA/dpa)

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    Google soll Konkurrenz bei Suchergebnissen benachteiligt haben

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