ÖBB-Chef will umstrittene Neuerungen überprüfen

5. Jänner 2011, 14:31
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Auf der Suche nach kundenfreundlicheren Maßnahmen

Wien - Dass die ÖBB die Gültigkeit von Rückfahrtickets von einem Monat auf zwei Tage verkürzte, hat offenbar auch den Chef persönlich erzürnt. Christian Kern will nun die umstrittenen Neuerungen überprüfen lassen. Die Evaluierung soll im ersten Quartal 2011 erfolgen, teilte die ÖBB am Dienstag in einer Aussendung mit.

Kern habe "aufgrund zahlreicher Kundenbeschwerden angeordnet, dass mehrere Änderungen im Verantwortungsbereich der ÖBB Personenverkehrs AG überprüft werden". Dazu gehören die Änderung der Gültigkeitsdauer der Tickets sowie der Abschaffung der "Ab Stadtgrenze"-Schaltfläche auf den Fahrscheinautomaten.

Bei der Überprüfung wolle Kern als Aufsichtsratsvorsitzender der Personenverkehrs AG ermitteln, "ob der ursprüngliche Zweck der Maßnahme - Vermeidung von Missbrauchsmöglichkeiten wie zum Beispiel illegale Mehrfachnutzung von Tickets - nicht durch kundenfreundlichere Maßnahmen gelöst werden kann". (APA)

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