Serie schwerer Wintersportunfälle

5. Jänner 2011, 08:50
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Urlauber rasten gegen Bäume - Russin sprang von Lift

Innsbruck - Die Serie schwerer Wintersportunfälle in Tirol reißt nicht ab. Die Polizei meldete erneut mehrere Vorfälle, bei denen sich Urlauber beim Skifahren oder Rodeln zum Teil schwer verletzten.

In Mieders im Stubaital geriet am Dienstag ein 43-Jähriger Deutscher am Rodelweg des Skigebietes Hochserles auf 1.400 Metern über den linken Wegrand hinaus und stürzte mehrere Meter in ein Waldgelände. Beim Aufprall auf einen Baum zog sich der Tourist Verletzungen im Brustbereich zu und musste in ein Krankenhaus geflogen werden.

In der Wildschönau im Bezirk Kufstein stürzte ein 66-jähriger Deutscher rücklings über eine steile Böschung und prallte mit dem Kopf gegen einen Baum. Nach seinen Angaben war er bereits am Vormittag gestürzt und kurz bewusstlos gewesen. Trotzdem ging er am Nachmittag wieder Skifahren. Der Mann wurde nach Erstversorgung mit schwersten Kopfverletzungen in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen.

In Matrei in Osttirol verlor eine eine 14-Jährige aus Innsbruck beim Skifahren auf einer Eisplatte den Halt und rammte eine Zehnjährige aus Deutschland. Die Deutsche musste ins Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert werden, die Jugendliche blieb unverletzt.

In Sölden im Ötztal versäumte schließlich eine 56 Jahre alte Russin im Skigebiet Gaislachkogel den Ausstieg. Ein Liftbediensteter bemerkte den Zwischenfall und stoppte den Lift. In diesem Moment sprang die Urlauberin aus einer Höhe von etwa einem Meter in die Tiefe. Sie zog sich eine schwere Beinverletzung zu. (APA)

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