Bob Dylan: Konferenz in Wien zum 70er

18. Jänner 2011, 13:53

ExpertInnen aus aller Welt werden von 19. bis 21. Mai im Amerikahaus erwartet - Abendprogramm mit Konzerten und Lesungen in der Bunkerei

Wien - Über keinen anderen Rock-Musiker sind wohl so viele Bücher veröffentlicht worden wie über Bob Dylan. Bereits 1972 widmete der britische Autor Michael Gray den Songs Dylans mit "Song & Dance Man" eine Untersuchung, die auch akademischen Ansprüchen gerecht wurde und in zahlreichen, aktualisierten Auflagen erschien. Gray, der zuletzt eine detaillierte "Bob Dylan Encyclopedia" herausbrachte, zählt ebenso wie sein für eine spitze Feder bekannte Landsmann, der Musikjournalist Clinton Heylin, sowie der kanadische Literaturwissenschaftler und Dichter Stephen Scobie zu den Vortragenden, die wenige Tage vor dem 70igsten Geburtstag Dylans bei einem dem enigmatischen Musiker gewidmeten Kongress in Wien zu Gast sein werden.

Unter dem Titel "Refractions of Bob Dylan - Cultural Appropriations of an American Icon" hat der Wiener Literatur- und Kulturwissenschaftler Eugen Banauch eine dreitägige Konferenz organisiert, die von 19. bis 21. Mai im Amerikahaus der US Embassy in Wien stattfindet. Nebst renommierten KulturwissenschaftlerInnen und NachwuchsforscherInnen sind auch österreichische Kulturschaffende und Journalisten wie Martin Blumenau (FM4) bei der Tagung vertreten, die den Metamorphosen Dylans und ihrer Wahrnehmung speziell in den USA und Europa interdisiziplinär nachspürt.

Doch nicht nur akademische Auseinandersetzungen sind geplant. Im Rahmen des Abendprogramms in der Bunkerei im Augarten werden sich etwa Mika Vember, Markus Brandstetter und Börn Dylan musikalisch nähern, Autoren wie Andreas Unterweger, Bernhard Moshammer und Doris Knecht werden aus Texten lesen, die ebenfalls einen Bezug zum Jubilar herstellen.

Für die - kostenlose - Teilnahme am akademischen Programm im Amerikahaus ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich, Karten für das Abendprogramm am Freitag und Samstag werden direkt in der Bunkerei erhältlich sein. (red, derStandard.at, 18. Jänner 2011)

murph
22
20.1.2011, 09:43
....

könnte ein heisser tip für bullshit-bingo werden. ich glaube, da wird viel heisse luft produziert werden.
es hilft nix, ich kann mit akademischen annäherungen an kreative künstler so absolut gar nichts anfangen.

bitte nicht
01
18.1.2011, 16:54
mann, habe ich beim ersten lesen doch glatt ...

... Mika Vainio statt Mika Vember gelesen. Das wäre was gewesen, Pan Sonic spielen Dylan.

standardabweichung
12
18.1.2011, 14:37

im amerikahaus? etwa eine cia veranstaltung?

Round Robin
 
00
19.1.2011, 11:11

ist das so?

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