48,7 Prozent der Frauen gingen 2009 vorzeitig in Rente

4. Jänner 2011, 13:04
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Abschläge mit 105,35 Euro auf Rekordniveau

Berlin - Deutsche ArbeitnehmerInnen, die vor Erreichen des 65. Lebensjahres ihre Alterspension in Anspruch nehmen, müssen immer höhere Abschläge hinnehmen. Das berichtete die "Bild"-Zeitung am Dienstag unter Berufung auf eine Statistik der Deutschen Pensionsversicherung. Demnach gingen 2009 48,7 Prozent der Frauen vorzeitig in den Ruhestand, so viele wie noch nie zuvor. Ihr Pensionseintritt lag im Durchschnitt 44,43 Monate vor dem 65. Lebensjahr. Bei den Männern waren es 41,2 Prozent. Im Durchschnitt wurde der Pensionsbeginn bei ihnen dem Bericht zufolge um 32,78 Monate vorgezogen, also um fast drei Jahre.

Männer erhalten wegen ihres vorzeitigen Pensionseintritts laut "Bild" durchschnittlich im Monat 127,44 Euro weniger Pension. Dies sind dem Bericht zufolge die höchsten Abzüge der vergangenen fünf Jahre. Nur 2003 waren die Abschläge mit rund 130 Euro noch höher gewesen. Bei den Frauen beträgt der durchschnittliche Pensionsabschlag laut "Bild" 105,35 Euro im Monat, was demnach der bisher höchste Wert überhaupt ist. (APA/Ag.)

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