Android "Honeycomb": Dual-Core als Voraussetzung?

4. Jänner 2011, 09:49
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Koreanischer Hardwarehersteller spricht von hohen Mindestan­forderungen

Obwohl Google erst im Dezember mit Android 2.3 eine neue Generation des eigenen Betriebssystems für mobile Endgeräte veröffentlicht hat, verdichten sich derzeit die Hinweise, dass bereits in Kürze ein weiteres Plattform-Update anstehen könnte. So hat etwa Motorola einen Countdown auf der eigenen Webseite platziert, mit dem wohl die offizielle Vorstellung eines Android-"Honeycomb"-Tablets im Rahmen der am Donnerstag in Las Vegas startenden Consumer Electronics Show (CES) vorbereitet werden soll. Auch eine ganze Reihe anderer Hersteller soll bereits an neuen Android-Tablets arbeiten, darunter auch Samsung.

Wechsel

Die schnelle Abfolge zwischen "Gingerbread" und "Honeycomb" (ob dieses offizielle Android 2.4 oder 3.0 heißen wird, ist derzeit noch unklar), scheint sich dabei vor allem aus der unterschiedlichen Zielgruppe zu erklären. So könnte die kommende Android-Generation zunächst mal nur für Tablets erhältlich sein, dies legt zumindest ein aktueller Bericht des PC Magazines nahe.

Default

Darin ist in Berufung auf den koreanischen Hardwarehersteller Enspert von recht hohen Minimalanforderungen für Honeycomb die Rede. So soll etwa eine Dual-Core-ARM-Cortex-A9-CPU Voraussetzung sein, auch die Default-Auflösung von 1280x720 Pixel hätte es in sich. Schenkt man diesem Bericht glauben, hätte dies zur Folge, dass alle aktuellen Android-Geräte - von Smartphones bis zu den bisher erhältlichen Tablets, darunter auch Samsungs beliebtes Galaxy Tab - zu schwach für "Honeycomb" wären.

Tablets

Freilich ist kaum zu erwarten, dass Google tatsächlich alle bisherigen Smartphones von künftigen Android-Versionen aussperrt, insofern ist wohl davon auszugehen, dass sich die genannten Werte ausschließlich auf die Tablet-Nutzung beziehen. Dies wirft allerdings auch die Frage auf, wann eine Smartphone-Version von "Honeycomb" folgen soll - und welche Unterschiede diese zur Tablet-Ausgabe aufweisen wird. Bleibt die Hoffnung, dass Google einige dieser Fragen rund um die Präsentation der ersten Honeycomb-Tablets beantworten wird. (red, derStandard.at, 04.01.11)

 

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