VP-Klubobmann kann sich neue Mittelschule flächendeckend vorstellen

3. Jänner 2011, 13:31
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Kopf will zehn-Prozent-Grenze fallen lassen - Probleme sieht er vor allem in der Hauptschule

Ein „Ja" zu einer großen Bildungsreform kommt von ÖVP-Klubobmann Kalrheinz Kopf im Ö1-Mittagsjournal. Entgegen der Meinung seines Parteikollegen Fritz Neugebauer will er diese Reformen noch in dieser Legislaturperiode angehen.

Kopf kann sich vorstellen die zehn-Prozent-Grenze für die Neue Mittelschule fallen zu lassen und sie flächendeckend einzuführen. Derzeit dürfen nur 320 Standorte in Österreich diese Schulform praktizieren. Die Gymnasien in ihrer jetzigen Form will der Klobobmann allerdings nicht abschaffen. „Wir sind nicht für einen Versuch zu haben bei dem wir blind ins kalte Wasser springen, die Gymnasien funktionieren", so Kopf. Die Probleme würden vor allem bei den Hauptschulen im städtischen Bereich liegen.

Der schwarze Klubchef will die Probleme im Schulbereich „systematisch" angehen. So sollen etwa im vorschulischen Bereich die Sprachausbildung gefördert und in der Volksschule die Leseprobleme abgeschwächt werden. (red, derStandard.at, 3.1.2010)

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    ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf mit dem Abgeordneten Günther Stummvoll im Parlament.

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