Neue Samsung Systemkamera NX11 mit i-Function-Steuerung

3. Jänner 2011, 12:19
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    foto: samsung

    Samsungs neue NX11

Einstellungen der 14-Megapixel-Kamera werden am Objektiv vorgenommen

Samsung hat eine neue Systemkamera mit auswechselbaren Objektiven und ohne Spiegel vorgestellt. Die NX11 ist Nachfolger der NX10 und nimmt Fotos mit maximal 14 Megapixeln auf. Im Gegensatz zum Vorgänger nutzt die NX11 nun das i-Function-System, bei dem häufig benötigte Einstellungen direkt am Objektiv vorgenommen werden, berichtet heise.

i-Function und Schwenkpanorama

Einstellungen wie ISO-Empfindlichkeit, Verschlusszeit oder Motivprogramme können über den i-Function-Button am Objektiv ausgewählt und mit dem Objektivring feinabgestimmt werden. Mit der neuen Schwenkpanorama-Funktion setzt die Kamera zudem automatisch Fotos zusammen, die während eines horizontalen Schwenks aufgenommen wurden.

Neues Objektiv

Zur weiteren Ausstattung gehört ein 3 Zoll großes AMOLED-Display, über das auch schon der Vorgänger verfügte. Wie bei der NX10 sind auch Videoaufnahmen mit 720p möglich. Die NX11 soll in den USA in Februar, in Europa im März auf den Markt kommen. Mit der Kamera kann das bereits vorhandene Zubehör der NX-Serie verwendet werden. Das Unternehmen liefert aber ein neues i-Function-Objektiv mit 18-55er Standardzoom und optischem Bildstabilisator. Zusammen mit dem Objektiv soll die NX11 etwa 650 US-Dollar kosten. (red)

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19 Postings
atix
180

Einstellungen werden am Objektiv vorgenommen? wie darf man sich denn das vorstellen?

ich halte nicht viel von diesem Trend, dass mittlerweile jeder eine Spiegelreflex (auch wenn diese nicht direkt eine ist) zuhause hat.. toll dass sie billiger geworden sind.. aber ich finde wenn man solch eine Kamera nur in den Automatischen Modulen benutzt, wo ISO, Blende, Belichtungszeit nur durch vordefinierte Tabellen ein korrekt belichtetes Bild liefern, und nur durch den Live-View schaut.. hat das mit Fotografie nichts mehr zu tun, sondern multimedia-gerät um qualitativ hochwertigere Bilder aufzunehmen, anstatt mit einer kleinen kompakt-kamera..
und ach wie cool dass die so groß ist, das schaut so aus als ob i was könnt^^

NotDarkYet
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Die Kamera hat keine "automatischen Module".

Das englische "Mode" ist auf deutsch ein "Modus"

name steht im ausweis
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Samsung hat Videos der NX10 im Netz. Das Objektiv hat einen Knopf. Draufdrücken und man kann am Ring die Zeit einstellen. Nochmal drücken und man kann am Ring die Blende einstellen. Nochmal drücken… und so weiter…

Alles klar, Prophylaxnörgler?

Dr Ripper
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wohl nicht genau gelesen?

du kannst eben die dinge die du oft änderst wenn du MANUELL arbeitest direkt an einem der Objektivringe oder knöpfe einstellen... Sprich iso, zeit, blende, programme für die anfänger, etc... finde ich gerade einen super zugang, um mehr Leuten das Experimentieren mit dem "eigentlichen Fotografieren" (automatik auf ner SLR/Systemcamera is wirklich gääähn) schmackhaft zu machen, da es leicht zugänglich und (mglw. auch) weniger kompliziert ist...

coldturkey
01

Schon klar, DSLRs sind nur was für "wahre" Fotografen, gell? Wo kommen wir denn da hin wenn sich jeder so ein Teil kauft?

Und dann machen die ach so tollen "wahren" Fotografen mit ihren teuren Teilen gähnend langweilige Bilder, die sie dann am Computer zu scheusslich-kitschigen HDR-Orgien "veredeln".

Ist doch genauso daneben, oder?

Letztlich soll sich jeder das anschaffen, was er haben möchte, was auch immer er/sie damit letztlich anstellt. Manche machen mit Handykameras tolle, spannende Bilder, andere bringen selbst mit einer Nikon D3 und den teuersten Objektiven nur Schrott zustande.

Und absolut nichts ist daran falsch.

the JJ
05

Nichts geht über mein D3s...ISO 102.400, HD-Video, Vollformat, 9 Bilder/sek. und noch vieles mehr...

leider hat das Geld dann nur für ein 18-55er Kit um 20€ bei eBay gereicht....aber das merkt man nicht, wenn ich auf "Auto" fotografiere...

is-mir-latte
 
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Warum eigentlich so unglaublich viel rot? Er hat ja recht.

Für die meisten DSLR-User wäre eine Bridge oder Kompakte die bessere Wahl gewesen.

Meist kaufen die sich dann noch ein Sigma/Tamron Billigzoom (300 mm) dazu und die Qualität der Fotos sinkt damit wieder in richtung Handycam ...

Kehrwasser
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ne klar....um gute fotos zu machen, muss es ein L Objektiv sein

billige DSLR geben mehr Menschen die Möglcihkeit tiefer in die fotografie einzusteigen und sich mit blende, belichtung, etc auseinanderzusetzen...finde ich gut

und diejenigen die mit einer DSLR nur den auto modus nutzen....so what...wie kann man sich an so etwas stören?

oder fühlen sich da einige nicht mehr elitär genug?

is-mir-latte
 
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Ich glaube nicht, dass es jemanden stört. Aber eine Diskussion ist es wert.

Bzgl. Objektiv. Sicher kann man auch mit einem 150€ Objektiv gute Fotos machen. Bei Fotos kommt es ja auch auf das Können das Fotografen an. Aber wenn ich ein 150€ Tamron 300 mm auf eine 500-1000€ Cam schraube habe ich den Sinn dieser Cams nicht verstanden. Dann kann ich mir gleich eine Bridge mit 50x Zoom kaufen und habe am ende die besseren Fotos.

Und leider sehe ich das sehr oft. Sehr gute Bodys die viel können mit billigen Superzooms.

KTHXBYE
00
11.1.2011, 12:09
"Bzgl. Objektiv ..."

Das war zu Analogzeiten völlig zutreffend. Allerdings ist der Sensor und die Bildverarbeitung in der Kamera mittlerweilen wesentlich ausschlaggebender am Resultat beteiligt als die diversen Fetischparameter teurer Linsen und früher Gehäuse und Film. Eine D3s mit z.B. einem Sigma-Objektiv macht da durchaus Sinn.

Green.L
 
00
11.1.2011, 17:36

Nunja, die optische Qualität einer Linse ist weiterhin sehr wichtig - zwar kann man mit viel ISO ne Lichtschwache Linse ausgleichen aber meist erkauft man sich das mit einem unscharf wirkenden Bild.

Hatte schon so einige Linsen in der Hand und es gibt definitiv Unterschiede. Aber es muss nicht immer das original Canon/Nikon sein.

KTHXBYE
00
11.1.2011, 20:17

Natürlich gibt es Unterschiede. Aber was heute an Verzeichnung, Schärfe, Kontrast etc. korrigiert werden kann, rechtfertigt durchaus, das Budget von der Linse zur Kamera zu verschieben. Zumal viele Kriterien, die teure von weniger teuren Linsen unterscheiden, in den seltensten Fällen praxisrelevant sind. Es muß ja nicht die allerletzte Scherbe sein, aber €2000 Preisunterschied wird man in einem Bild mit Aussage kaum herauslesen können.

Green.L
 
00
12.1.2011, 10:55

Klar, wenn man von Standardsituationen ausgeht.

Man kann auch mit der Kitlinse wirklich gute Fotos machen. Diese versagt in vielen Situationen aber. Eben diesen Puffer erkauft man sich durch eine "teure" Linse (es reicht ja auch ein Sigma für 700€... muss ja nicht das Nikon für 2000+ sein). Mal abgesehen von der schöneren Tiefenunschärfe bei nem 2.8er.

Ich zumindest bin der Meinung ein gutes Objektiv reizt eine billige Cam mehr aus wie ein billiges Objektiv eine teure Cam :D

Denn die Technik in der Cam unterscheidet sich ja kaum. (z.b. D5000 vs D90). Und durch mehr Knöpfe wird das Bild nun auch nicht besser, eher durch ne bessere Linse :)

Am Ende macht aber noch immer der Fotograf die Fotos.

Zuzzi Zipfelwutz
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tja, es kommt eben nicht auf die Größe an, sondern auf die Technik!!!

Stew AT2
01

es kommt auf die Größe UND auf die Technik an!

manus21
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die Einstellungen werden über einen Knopf am Objektiv vorgenommen (wie schon bei der NX100, der kleinsten Samsung Systemkamera). Man drückt den Knopf einmal und kann z.B. die Blende verstellen. Scheinbar funktioniert diese Bedienung sehr gut bei der NX100...
Ich selbst hab eine NX10 und bin sehr zufrieden damit, würde mir aber wünschen, dass Samsung mal neue Objektive rausbringt und nicht nur neue NX-Kameras.

Ich glaube, das ambitionierte Hobbyfotografen sich auch gern mit Kameras und Fotografie auseinandersetzen...und für die sind billigere DSLR/Systemkameras perfekt...und die Hobbyknippser bleiben doch eh meistens bei ihren Kompaktkameras oder den immer besserwerdenden Handykameras.

haggle.123
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Bildqualität für die Massen. Was haben Sie dagegen?
Ob jemand eine schwere Spiegelreflex rumtragen will ist doch jedem sein Problem, oder nicht?

in cider
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viele glauben leider, dass die qualität des bildes adäquat zur bildqualität ansteigt.... ;)

haggle.123
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Das stimmt natürlich, aber verrauschte, verschwommene, überbelichtete Amateur-Urlaubsbilder werden dadurch gott-sei-dank immer seltener.

Die Frage ist natürlich ob nicht eine alte analoge Kleinbild-Kompaktkamera nicht noch besser wäre.

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