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Hariri warnte vor neuem israelischen Angriff auf Hisbollah

3. Jänner 2011, 12:18
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    foto: epa/nabil mounzer

    Anhängerinnen der Hisbollah bei einer Demonstration in Beirut.

Libanesischer Premier fürchtete "Tod" der pro-westlichen Kräfte und Macbtergreifung der Hisbollah

Beirut/Kairo - Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri hat die US-Regierung davor gewarnt, dass ein neuerlicher israelischer Militärschlag gegen sein Land wie 2006 den "Tod" seiner pro-westlichen Allianz bedeuten und die Machtergreifung der pro-iranischen schiitischen Hisbollah endgültig besiegeln würde. Wie aus von WikiLeaks veröffentlichten US-Dokumenten hervorgeht, über welche die ägyptische Presse berichtete, hat Hariri den amerikanischen Botschafter in Beirut sehr eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass israelische Versuche, die Hisbollah "ein für allemal" auszuschalten, seinem von den USA und Saudi-Arabien unterstützten Lager den Rest geben würden.

Ein neuerlicher israelischer Feldzug gegen die Hisbollah würde diese nur kurzfristig schwächen und im Endergebnis den Libanon gänzlich unter syrisch-iranischen Einfluss bringen, warnte Hariri laut US-Diplomatendepeschen die Regierung in Washington. Israels Generalstabschef Gabi Ashkenazi hat laut WikiLeaks erklärt, dass sich die Armee seines Landes auf einen größeren Krieg vorbereite. In einer Depesche wurde er mit den Worten zitiert, bei einer möglichen neuen Offensive werde Israel "keine Beschränkungen seiner Kriegsführung in bewohnten Gebieten" akzeptieren.

In der von Hariri geleiteten libanesischen Allparteienregierung stellt die von Israel und den USA als Terrororganisation eingestufte Hisbollah zusammen mit ihren Verbündeten ein Drittel der Mitglieder. Ihre Gegner werfen der pro-iranischen Bewegung vor, im Sommer 2006 mit Angriffen ihrer Miliz den verlustreichen 34-Tage-Krieg mit Israel provoziert zu haben. Dabei starben 1200 Libanesen und 160 Israelis. Israel hat für den Fall, dass es von der Hisbollah angegriffen werden sollte, gedroht, seine "ganze militärische Macht gegen die Infrastrukturen des libanesischen Staates" einzusetzen. (APA/AFP)

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Posting 1 bis 25 von 75
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chistyle .at
22

die armen israelis!!!

sljudanka
54
Problem ist die demographie, und nicht die Tötungsmaschinerie

keine noch so grausame und totale Tötungsmaschinerie kann die Demographie ersetzen.

Warum wurde der Grusinien-Krieg von Russland gewonnen, der Kosovo-krieg von der NATO gewonnen, der Afghanistan-Krieg aber sowohl von Russland als auch der NATO (absehbar) verloren?

Ursache ist die Demographie.

Grusinien, Serbien konnte es sich niht leisten, die einzigen Söhne zu verlieren, weil kein Ersatz da war; deshalb mussten sie kapitulieren, obwohl sie noch lange kämpfen hätten können.

Afghanistan hat 2. und 3. Söhne, die für ihre gefallenen Brüder die Sippe weiterführen können.
Deshalb ist (zahlenmässig und überhaupt) ein Krieg gegen so eine demografische Supermacht nicht zu gewinnen!!

Und - in PAK warten 32 Millionen Knaben auf ihre Rekrutierung

Fritz Wunderlich
00

und tschetschenien?

Voll in die Kaldaunen!
51
Krieg ist kein Naturgesetz,

sondern von Menschen verursacht! Und Gott sei Dank verlieren die Angriffskrieger fast immer den Krieg gegen die "Terroristen", die ihr Land verteidigen (siehe Afghanistan!) ...

a grünes stricherl
 
10
Die Angreifer in Afghanistan sind die Taliban.

pago1
96
ich kann das nicht glauben

israel will doch nur frieden

Fritz Wunderlich
00

wäre schon, ohne islamisten und erdöl

young turks
35
vernunft in washington

seine warnungen sind in washington nunmal ernstgenommen worden, wie es scheint. letzten sommer wurde ein erneutes libanon-bombardement ja angedroht, geworden ist daraus aber nichts. es fehlt wohl an der unterstützung von obama, anders ist das nicht zu erklären. er fürchtet das chaos durch eine destabilisierung dieser region.

es wäre wohl für alle beteiligten besser, israel würde endlich seinen militärischen grössenwahn (iran, syrien und die hisbollah im libanon "ausschalten") begraben, denn der grosse bruder hat momentan zuviele eigene offene kriegsschauplätze. schon bei der gaza-operation war die unterstützung enden wollend, und mit der demonstrativen unwilligkeit zum friedensabkommen ist das sicher nicht besser geworden. gut so.

der Rabe
2113
Hizbullah hat das Land verteidigt

Bei israelischen Angriff auf den Libanon war die Regierung nicht willens oder fähig, den Aggressoren Adäquates entegegenzuhalten.
Das hat die Hizbullah übernommen, sie hat die israelische Armee am Eindringen ins Land erfolgreich gehindert.
Und daher bezieht sie auch ihre Legitimität.

Solltes sich so was wiederholen, hätte Hariri das letzte Vertrauen verspielt.
Das weiss er.

wb0711
27
die Hisbollah ist ein verein von chaoten - die IDF hätte sie weggeblasen wenn sie auch nur einen bruchteil ihr möglichkeiten ausgeschöpft hätte!

charli7
 
15
Wenn

die IDF aber richtig gewollt hätte - dann gäbe es keinen Libanon mehr. Und auch keine Hisb.

So nach der russischen Methode - du verstehen ?

philidor85
00

hm, in afghanistan hat nicht mal russische methode funktioniert

das problem an ihrer angedachten methode: man muss wirklich alle töten, denn sonst geht auch mit einsatz von schwerstem kriegsgerät und skrupellosigkeit gegenüber der bevölkerung nichts weiter

mal angenommen das würde getan werden, wäre die hisbollah immer noch als organisation da - weiterhin vom iran finanziert...und die mitglieder werden dann in ländern angeworben wo ihr szenario nicht so populär ist

und dann muss man mit der methode weitermachen - du verstehen?

Andreas S.
04

In tschetschenien hat die russische methode funktioniert.

Was haben die russen in .af anderest gemacht?

In .af hat die UdSSR versucht die leut zum komunismus, zum besseren menschen, zu konvertieren, dafuer spitaeler, unis, schulen (auch fuer maedchen) etc gebaut.

In tschetschenien ging es nur um dominanz.

philidor85
00

"In .af hat die UdSSR versucht die leut zum komunismus, zum besseren menschen, zu konvertieren, dafuer spitaeler, unis, schulen (auch fuer maedchen) etc gebaut."

tja zunächst ein eingeständnis: ich hab mich mit afghanistan nur oberflächlich beschäftigt, vielleicht hab ich es deshalb ganz anders in erinnerung

zwar wurden gelder überwiesen um den lebensstandard der afghanen zu heben, aber die gelder sind großteils in den taschen korrupter politiker verschwunden

und als der krieg dann los ging, hat er so viel geld gekostet, dass die sowjets sogar bei ihrem eigenen bildungs- bzw. gesundheitsbudget erhebliche kürzungen vornehmen mussten

die kriege in tschetschenien verliefen auch net glorreich bis man sich mit den clans geeinigt hat

Knochenmann
12

Ach, das nennen Sie "erfolgreich"?

Werner Lischka
413
so leid mir die aufgeklärten libanesen tun,...

...sie schöpfen wasser auf einem sinkenden schiff.
ich empfehle auswanderung - die hisbo hat durch eine demografische taktik (gebären was das zeug hält), längst die oberhand.
die wenigen vernünftigen sollten die letzten guthaben des libanon räumen und den rest der hisbo überlassen.
dann kann der rest der welt die tollen fähigkeiten der palästinenser in einem grossexperiment bewundern (gaza ist relativ klein).
die unhcr kann dann abziehen und ihre ressourcen bei wirklich bedürftigen einsetzen.
die idf hat ebenso vorteile - ein angriff a.d. libanon ist dann eine aktion des libanesischen staates und ein unbestreitbarer casus belli. die faulen äpfel sind dann auch in einem fass - beirut als komplettziel.

a grünes stricherl
 
02
Die meisten gebildeten wandern bereits aus

ebenso die Christen und Drusen.

Drusen übrigens nicht selten nach Israel.

Diese Menschen wissen was in einem Hisbollah-Libanon auf sie zukommen könnte.

Tower Hill
21
Mhm, was mir nicht ganz klar ist:

Wenn die Hisbollah den Libanon übernehmen würde, wäre das dann ein schiitischer Staat. Inwieweit könnten dort die Palästinenser ihre Fähigkeiten zeigen?

Werner Lischka
00
naja - sie wissen schon, dass die

hisbo ihre wurzeln i.d. flüchtlingslagern im libanon hat, oder?
klar gibts da auch immer wieder internen streit bzw. einiges an verbindungen zu den diversen libanesichen gruppierungen - aber eine machtergreifung der hisbo wäre sowas wie der umgekehrte schwarze september in jordanien (der libanon hat ja seine chance zur problemlösung durch die christlichen milizen vertan).

Tower Hill
00
Die Wurzeln der Hisbollah liegen eindeutig in Teheran.

Nachdem das Experiment mit der Amal in die Hose ging, haben die Ayatollahs schnell gesehen, daß der isr. Einmarsch eine neue Chance darstellt. Die meisten Kämpfer wurden nicht in den Lagern rekrutiert, sondern in der verarmten Bevölkerung im Süden. Ihre sunnitischen "Brüder" liegen der Hisbollah wohl nur bedingt am Herzen.

Cutting Edge
02

"ein angriff a.d. libanon ist dann eine aktion des libanesischen staates und ein unbestreitbarer casus belli"

Wenn die Hisbollah ein Drittel der Regierung ausmacht und nur die radikalere Hand der islamischen Mehrheit der Regierung bildet, so ist dieser Casus doch schon längst eingetreten, oder?

Schließlich handelte es sich doch bei den grenzüberschreitenden blutigen Angriffen auf israelischem Hoheitgebiet letzten Jahres um libanesische Soldaten, nicht um Hisbollah-Milizen.

Dass diese auch noch staatlich als "großartige Märtyrer" geehrt wurden, lässt doch darauf schließen, dass der Rest der libanesischen Regierung auch dem Islamismus verfallen ist, aber noch nicht so offen damit umgeht wie die Hisbollah.

Dark Angel
 
52

hmm, ein bisschen rassistisch finde ich Ihre Äußerungen schon. Sie hinterfragen in Ihrem simplifizierten Modell keinesfalls die politischen Gründe, warum die Hisbollah vor allem in den ärmeren südlichen Gegenden Zuspruch findet und sogar ein Michel Aoun mit Nasrallah eine Koalition bildet.
Nein, bei Ihnen rammeln die Muselmanen halt nur wie die Karnickel und deswegen werden sie immer mehr während die braven Chirstenmenschen immer weniger werden (und dann wollens auch noch die Kinderbeihilfe) ;-)
Klingt ja fast nach FPÖ, Ihre Auslegung.

Werner Lischka
02
mein gott - ein empfindlicher!

falls sie mein posting gelesen haben - dort stehen fakten und keine bewertungen.
die bevölkerungsexplosion i.d. flüchlingslagern ist ja eine tatsache (ok - die verunmöglichung der integration der flüchtlinge durch die gastländer zwang zur beibehaltung der lager nicht aber zur zahlenexplosion von 400.000 auf 4 mil.). d.i. auch der grund f.d. rückkehrverweigerung d. israel (und de3r massiven förderung der immigration v. juden aus aller welt in diesen staat).
der anteil der christen im nahen osten ist eher gering. aber auch dort (wie in europa) haben deren familien eher weniger kinder (da sie meist zu sehr mit dem schaffen einer wirtschaftlichen grundlage für ein angenehmes leben im diesseits beschäftigt sind).

Hinguckerl
1910
Ich frage mich

warum hat Österreich nicht schärfer gegen Israel reagiert, als die österreichischen Uno Soldaten, die zur Beobachtung im libanesischen Grenzgebiet abgestellt waren, kaltblütig und nicht versehentlich abgeschlachtet wurden? Müssen wir vor dem Attribut "antisemitisch" zittern wenn wir protestieren? Oder dürfen wir wegen unserer "Vergangenheit" nichts gegen Israel sagen? Ich fürchte, daß die jungen Menschen, die von Hitler nur mehr aus den Geschichtsbüchern erfahren, dieses offizielle Verhalten Österreichs als ungerecht bezeichnen werden. Israel gehört mm auch vom offiziellen Österreich für die Missachtung von internationalen Auflagen zur Rede gestellt.

GiordanoB
18

Sicher, aber warum hat die UNO nichts dagegen unternommen, dass die Hisbollah seit Jahr und Tag die UN-Stellungen als Deckung benutzt und bei Kämpfen sogar aus deren unmittelbarer Nähe schießt?
Warum haben die Blauhelme ganz offiziell die Lage israelischer Stellungen auf ihrer Webseite veröffentlicht?
Warum war der UN egal, was mit ihren Beobachtern im Kampfgebiet passiert, hatten sie die vergessen?

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