AktionsGemeinschaft fordert Maurer zum Rücktritt auf

3. Jänner 2011, 11:10
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Amtszeit von Maurer ist für ÖVP-nahe Studierendenvertretung "Pleiten-, Pech- und Pannenperiode" - ÖH-Wahlen im Mai

Die AktionsGemeinschaft fordert in einer Aussendung den Rücktritt der ÖH-Vorsitzenden Sigrid Maurer. Die ÖVP-nahe Studierendenvertretung bezeichnete ihre Amtszeit als "Pleiten-Pech und Pannen-Periode".

"Die Kernkompetenzen der ÖH-Vorsitzende liegen in den Bereichen rechtswidrige Besetzung von öffentlichem Eigentum, vorzeitiges Verlassen von Verhandlungen und Schaltung von illegalen und parteipolitisch motivierten Inseraten in Zeitungen - jedoch nicht in Sachen Vertretung der Interessen der Studierenden", so Jan-Philipp Schifko, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft.

Maurer als "Marionette der obskuren Unibrennt-Bewegung"

Maurer sei eine "Marionette der obskuren Unibrennt-Bewegung", die nicht die Interessen der Studierenden, sondern die einer "radikalen Splittergruppe" vertrete, kritisiert Schifko die Vorsitzende weiter. 

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Maurer wegen einer Protestaktion 18 Monate Hausverbot im Parlament hat. Schifko forderte sie unter anderem deshalb dazu auf zurückzutreten, um sich "ihrer neuen Tätigkeit als Vollzeit-Besetzerin und Berufsdemonstrantin vollends widmen zu können". 

Die nächsten ÖH-Wahlen finden voraussichtlich im Mai statt. Maurer hat im derStandard.at-Chat bereits angekündigt, dass sie nicht mehr antreten wird. (red, derStandard.at, 3.1.2011)

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