Sci-Fi-Technologien, die nun Realität sind

25. April 2011, 14:04
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Hologramme, Gedankenlesen, Tarnkappen oder Jetpacks existieren nicht mehr nur in unserer Fantasie

Oft sind es Romanautoren, die Ideen für neue Technologien zu Papier bringen. Jules Verne schickte in seiner Fantasie bereits 1865 Menschen zum Mond. Star Trek nahm Technologien wie Touchscreens vorweg. Mashable hat acht Technologien entdeckt, die uns von Filmen und Romanen bekannt sind und in die Realität umgesetzt wurden.

Mit Lasern auf Mücken schießen

Laser werden in Science Fiction-Filmen und -Romanen gerne für Kampfzwecke eingesetzt. Und nicht nur dort. Die US-Navy hat beispielsweise ein Waffensystem entwickelt, mit dem mittels eines Lasers Objekte wie feindliche Drohnen zerstört werden. Das Pentagon arbeitet bereits an Waffen, die ähnlich wie die Phaser aus Star Trek arbeiten. Friedlicher ist hingegen der Einsatzzweck, den Wissenschaftler des Intellectual Ventures Laboratory erdacht haben. Sie setzen ein Laser-System gegen Moskitos ein.

 

3D-Hologramme

Hologramme wurden unter anderem durch die Star Wars-Filme berühmt, um Botschaften nicht anwesender Personen zu übermitteln. Forscher an der Universität von Arizona haben ein System präsentiert, das dieser Vision sehr nahe kommt. Dabei wird eine Person mit einer Kamera gefilmt. Das Bildmaterial wird von einem Computer bearbeitet und mit einem Laser an einem anderen Ort zu einem Hologramm zusammengesetzt. Bewegt sich die Person, bewegt sich auch ihr 3D-Abbild.

Schweben

Schwebende Fahrzeuge sind aus zahlreichen Filmen bekannt. Forschern an der Harvard Universität und des National Institute of Health ist es im molekularen Bereich bereits vor zwei Jahren gelungen, ein Objekt schweben zu lassen. Verwendung finden könnte die Technologie beispielsweise in winzigen Robotern für medizinische Zwecke oder in Computern. Künstler Nils Guadagnin hat 2010 in einer Ausstellung ein Hoverboard nach dem Vorbild von Zurück in die Zukunft II präsentiert. Mithilfe von Elektromagnetismus uns eines Lasers schwebt das Brett tatsächlich stabil, kann jedoch keine Lasten tragen.

Gedanken lesen

Computer oder etwa Prothesen mit Gedankenkraft zu steuern, ist bereits Realität. Das nächste Ziel ist nun, die Inhalte der Gedanken einer Person lesen zu können. Hier haben Wissenschaftler der Universität Utah Fortschritte gemacht. Mithilfe von Elektroden, die in das Gehirn implantiert werden, können die Forscher die Gehirnsignale eines Patienten in Wörter übersetzen. Dabei wurden mit Elektroden im Sprachzentrum die Gehirnströme gemessen, während ein Patient eine Liste von zehn Wörter vorlas. Die Gehirnströme wurden später verglichen. In 76 bis 90 Prozent konnten die Wörter richtig zugeordnet werden.

Teleportation   

Beamen wie es für Captain Kirk und Co Alltag ist, gehört zwar noch ins Reich der Fiktion. Wissenschaftlern ist es jedoch bereits gelungen, Quantenzustände über verschränkte Photonen über eine größere Distanz zu übertragen. Das findet etwa in der Quantenkryptografie Anwendung. Manche Forscher glauben sogar, dass Teleportation auch auf Makro-Ebene in Zukunft möglich sein wird.

Unsichtbarkeit

Wer würde sich nicht einen Umhang wünschen, der den Träger unsichtbar macht, wie ihn Harry Potter hat? Auch bei Tarntechnologien haben Forscher weltweit bereits Erfolge gefeiert. Wissenschaftler von der Universität Karlsruhe haben eine 3D-Tarnkappe entwickelt, die infrarotes Licht umlenken kann. Damit können dreidimensionale Objekte, wenngleich auch auf Nanometer-Ebene, unsichtbar gemacht werden.

Jetpacks

Eine weitere Technologie, die unsere Fantasie im wahrsten Sinne des Wortes seit langem beflügelt, ist das Jetpack. Geforscht wird daran seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Durchbruch für kommerzielle Jetpacks gelang jedoch erst vor kurzem. Martin Aircraft bietet das erste Jetpack für Privatnutzer an. Eine Person kann damit rund 20 Minuten fliegen, für längere Ausflüge reicht der Treibstoff nicht. Kosten soll das Jetpack anfänglich etwa 100.000 US-Dollar. (br)

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    Technologien, wie Hologramme sind keine Science Fiction mehr.

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