Waffenhändler Bout will Kontakte nicht preisgeben

3. Jänner 2011, 08:22
21 Postings

Deal mit US-Regierung dadurch laut russischer Nachrichtenagentur geplatzt

Moskau - Der in den USA inhaftierte russische Waffenhändler Viktor Bout hat laut einem Bericht von amerikanischen Ermittlern einen Deal angeboten bekommen. Gegen Informationen über seine Kontakte hätte er eine mildere Strafe erhalten können, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti am Sonntag. "Ich habe aber geantwortet, dass ich nichts mitzuteilen habe", sagte Bout demnach. Der Waffenhändler wartet in New York auf einen Prozess, weil er mit Terroristen Geschäfte gemacht haben soll.

Laut RIA Novosti wurde Bouts Zitat von dem russischen Vizekonsul Alexander Ottschainow überbracht. Bout wurde 2008 in Thailand festgenommen. Er wehrte sich lange gegen eine Auslieferung an die USA. Unter dem Protest der russischen Regierung wurde er schließlich im November vergangenen Jahres an die Behörden in New York überstellt. (APA/dapd)

 

Share if you care.