Allein 2010 über 12.000 Tote in Mexikos Drogenkrieg

2. Jänner 2011, 20:39

Sieben mächtige Verbrecherkartelle und zahlreiche organisierte Banden sind aktiv

Mexiko-Stadt - Im mexikanischen Drogenkrieg sind 2010 insgesamt 12.456 Menschen ums Leben gekommen, so viele wie noch nie zuvor in einem Jahr. Wie die Zeitung "El Universal" am Sonntag unter Berufung auf die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft weiter mitteilte, wurden in den vier Jahren seit dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderon 30.196 Menschen getötet.

Drogenkrieg an Grenzübergängen

Calderon hatten im Dezember 2006 den Drogenkartellen und der organisierten Kriminalität den Kampf angesagt, nachdem diese ganze Landstriche vor allem im Norden unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Nach Angaben des Generalstaatsanwalts liegen die gefährlichsten Städte und Gebiete an der Grenze zu den USA. Dort, vor allem an den großen Grenzübergängen wie Ciudad Juarez und Tijuana, tobe ein Krieg zwischen den Suchtgift-Kartellen.

Allein in Ciudad Juarez starben mehr als 3000 Menschen einen gewaltsamen Tod. Landesweit wurden zudem etwa 2000 Polizisten und Soldaten getötet. Ermordet wurden auch Politiker, darunter 13 Bürgermeister. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Press Emplem Campaign (PEC) kamen 14 Journalisten ums Leben.

Sieben Kartelle und mehrere Banden

In Mexiko sind nach offiziellen Erkenntnissen sieben mächtige Verbrecherkartelle und zahlreiche organisierte Banden aktiv, die vor allem Drogen wie Kokain und Marihuana aus Lateinamerika in die USA schmuggeln. Sie entführen zudem Menschen, erpressen und töten sie. Bei dem größten Massenmord des vergangenen Jahres starben 72 Migranten aus Mittelamerika. Sie wurden auf einer Ranch erschossen. Zuvor hatten sie sich geweigert, für ein Drogenkartell zu arbeiten. (APA)

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19 Postings
STOP - War on Drugs ist ein Krieg der UNO

nicht der USA.
Vor ca 3 Monaten haben alle südamerikanischen Regierungschef die UNO aufgefordert, diesen zu beenden.
Da aber auch dieser Krieg genau so wie der War on Terror, basierend auf der 9/11 Lüge, von der mächtigen Waffenindustrie gefördert wird, wir er wohl erst mit dem Zusammenbruch der UNO enden. Bis dahin wird und die gute UNO 1000e Tote im Monate bescheren, um wem zu dienen? Cui bono?
Eine andere Möglichkeit wäre ja die Regulierung der Drogen. Aber das interessiert ja keinen. Besser die Morde weiter geschehen lassen. Aus tiefstem Unverständnis.

Vorige Woche wurde ein weiterer Führer eines mexikanischen Drogenkartells festgenommen. Interessanter Weise hören wir auch von ihm, daß es "die USA" - staatliche Agenturen - waren, die "exklusiv Waffen an die Kartelle liefern"…

…Hier das Geständnis von Jesús Enrique Rejón Aguilar, aka "El Mamito" oder "El Caballero":

http://www.youtube.com/watch?v=YUD5Tcq9NIw

Vergangenen März griffen mexikanischen Spezialeinheiten ein Zeta-Camp in Falcon Lake an, wo sie mehrere tragbare Luftabwehr-Raketen, sowie weitere Waffen konfiszierten.

Siehe auch die FS3-Analyse auf…
http://derstandard.at/plink/129... 6/21967228

…sowie die gestrige, kaltblütige Ermordung des 74-jährigen Top Liedermachers und Friedensaktivisten, Facundo Cabral in Guatemala. Obamas CIA und seine "Zaren"-Ochlokratie mögen es einfach nicht, wenn die Gemeinen nicht wie verlangt kuschen.

Ich war 6 mal länger in Mexico trämpen, habe keine Mexicaner

getroffen die wirklich an Drogen Interesse hatten, es ist alles für die US bestmmt. Wo keine Nachfrage, da ist kein Markt! Warum brauchen aber die Amerikaner die Drogen?

Österreich reagiert mit Suchtkongress 2011

http://www.suchtkongress.at

legalize it

Die USA ist nicht interessiert daran einen stabilen wirtschaftlich aufstrebenden Nachbarn im Süden zu
haben, den sie nicht ausbeuten und gängeln können.

YES!

Das haben sie schon in Nicaragua bewiesen!

Und nicht nur dort. Z.B. auch im Kongo mithilfe der Weltbank, der UNO und dem CIA.

Und das sind nur 2 weitere Beispiele.

Genauere Quellen sind verfügbar!

Mexiko ist erst der Anfang, wenn sich in der US-amerikanischen Drogenpolitik nicht bald etwas ändert. Weitere Staaten sind drauf und dran, ebenfalls von Leute übernommen zu werden, die den Handel mit Vergnügungssubstanzen wie Kokain managen.

So rächt sich eine Drogenpolitik, die sich vor allem polizeilich und militärisch definiert.

Also mehr Drogenkrieg Tote als Drogentote?

Failed state.

Vorteile muss man nützen. Geld stinkt nicht. Nach dem Mauerbau an der Grenze sähen es die USA ungern, sollte die Zahl der Waffenbestellungen aus Mexiko sinken. Der Absatz ist bedeutend.

Die Drogenkunden sitzen in den USA, die Waffen der Kartelle kommen aus den USA. Eigentlich sollte Mexico eine Mauer entlang der US-Grenze ziehen, damit die Händler die Drogen aus Lateinamerika direkt in die USA importieren und Mexico nicht als Transitland mißbrauchen. Dann wäre der Drogenkrieg nämlich dort, wo er hingehört.

und schon

wieder sind die USA schuld... ein sehr simples weltbild

stimmt

schade, dass nicht alles so einfach ist... ;-)

Die Mauer gibt es doch schon.

der krieg gehört in die usa. mit einer mauer werden sie das aber sicher nicht erreichen.

Ein interessantes Buch dazu - Don Winslow - Tage der Toten - zwar als Krimi geschrieben, aber mit viel background

Noch einfacher als eine Mauer zu ziehen wäre die Drogen in Mexiko ganz einfach zu legalisieren.

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