Grenzgänge der Seele

Manisch kreativ - Wenn Schaffensdrang krankhaft wird

Eva Tinsobin, 16. Jänner 2011, 17:00
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    foto: ch. simhandl

    "Die Kreativität und die Intensität des Lebens sind in der manischen Phase vielleicht verstärkt, aber ob aus der Kreativität heraus etwas Produktives entstehen kann, bliebt dahingestellt." (Christan Simhandl)

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    foto: epa/mohamed omar

    "Es gibt Menschen, für die Kreativität im Rahmen der 'leichteren' Form der Manie - der Hypomanie - etwas Wunderbares ist." (Simhandl)

Christian Simhandl, Leiter des Bipolar Zentrums Wiener Neustadt, ist täglich mit der Gratwanderung zwischen Genialität und Krankheit konfrontiert

1958 hielt die große US-amerikanische Schriftstellerin Sylvia Plath fest, ihr Leben werde "auf magische Weise von zwei elektrischen Strömen geführt, freudig-positiv der eine, verzweifelnd negativ der andere - und derjenige, der gerade die Oberhand hat, dominiert mein Leben völlig".

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt... An einer Bipolaren Störung - ein Begriff, der die Diagnose "manisch-depressiv" ablöst - sollen etliche prominente Kreative leiden. 1993 machte die selbst Bipolar erkrankte klinische Psychologin Kay Redfield Jamison in ihrem bis heute nicht ins Deutsche übersetzte Buch "Touched with Fire. Manic-Depressive Illness and the Artistic Temperament" einen essenziellen Zusammenhang zwischen künstlerischem Schaffen und Bipolarer Störung aus. Systematisch untersuchte sie Biografien von Dichtern, Komponisten und Malern aller Epochen.

Christian Simhandl, Leiter des Bipolar Zentrums Wiener Neustadt, ist täglich mit der Gratwanderung zwischen Genialität und Krankheit konfrontiert.

derStandard.at: Lord Byron, Virginia Woolf, Sylvia Plath, Herman Melville, Robert Schumann, Vincent van Gogh, Hector Berlioz, August Strindberg, Ernest Hemingway, Mozart, Novalis, Lichtenberg, Goya, Conrad F. Meyer, Martin Kippenberger, Ernst Jandl... Sie alle und noch viele weitere Künstler gelten heute als manisch-depressiv...

Christian Simhandl: Da gibt's im Internet eine Menge von Listen. Bill Gates, Steven Jobs oder Vivienne Westwood sind bipolar. Viele Selbsthilfegruppen haben auch Goethe auf ihrer Liste. Sie meinen, niemand, der so zwanghaft seinen Beruf ausübt wie er es getan hat, verlässt seinen Arbeitsplatz und reist spontan in der Nacht nach Italien.

derStandard.at: Besteht da nicht die Tendenz, dass man allen kreativen Menschen eine bipolare Störung zuschreibt?

Simhandl: Nein, denn das kann man im Einzelfall sehr genau diagnostizieren. Es geht um eine Veränderung gegenüber der üblichen Stimmungslage ins Manische oder Depressive. Jules Angst hat das Krankheitsbild der Bipolaren Störung über viele Jahrzehnte und in den unterschiedlichsten Ausprägungsformen untersucht. (Anm.: Der Züricher Psychiater differenzierte 1966 mit Carlo Perris zwischen bipolaren Erkrankungen und unipolaren Depressionen.) 25 Prozent der Bevölkerung haben zwar Hochs und Tiefs, das heißt aber noch lange nicht, dass sie in Behandlung gehen müssen. Zehn Prozent leiden dagegen an Depressionen und Hypomanie oder Manie, leben mit einem enormen Leidensdruck und unternehmen Suizidversuche.

derStandard.at: Wo liegen die Grenzen zwischen Schaffensdrang und pathologischem Verhalten? Ab wann spricht man von einer Bipolaren Störung?

Simhandl: Sobald der Betroffene selbst unter Leidensdruck steht, beziehungsweise seine Familie, sein soziales Umfeld unter Leidensdruck gerät. Manie ist nicht immer angenehm für den Betroffenen. Sie kann auch beängstigend sein, vor allem, wenn die Gedanken zu schnell werden und die Filter, was für Eindrücke in den Kopf kommen, nicht mehr funktionieren: Was ist wichtig, was ist unwichtig? Irgendwann hält das der Betroffene selbst, jemand in der Familie oder am Arbeitsplatz nicht mehr aus.

derStandard.at: Kann man sagen, dass alle großen Werke im Rahmen einer Manie entstehen?

Simhandl: Nicht alle Werke entstehen im Rahmen einer Manie und falls doch, dann ist das nichts Schlechtes, da es nicht zwangsläufig mit Leidensdruck verbunden ist. Es gibt Menschen, für die Kreativität im Rahmen der 'leichteren' Form der Manie - der Hypomanie - etwas Wunderbares ist. Sie können das gut in ihr Leben einbetten, zum Wohle der Menschheit und zu ihrem eigenen Wohl. Wie wir aus vielen Biografien erfahren, leiden diese Menschen auch, wenn sie die Ideen oder Gefühle nicht entsprechend umsetzen können. Es kommt aber auf jedes einzelne Beispiel an.

Im Hinblick auf Kreativität muss man sich auch die depressiven Episoden anschauen. Als Beispiel nenne ich die Gedichte, die Maxi Böhm in der Tiefe der Depression verfasst hat... Viele Kreative schöpfen ihre Schaffenskraft aus der Manie oder der Tiefe der Depression. Aber wenn es zu hart wird, oder sie mit einem Lebensüberdruss konfrontiert sind, empfehle ich eine Behandlung. Lebensüberdruss ist ein menschliches Thema, aber es ist nicht notwendig, dass man darunter leidet.

derStandard.at: Ist Lebensüberdruss charakeristisch für eine Bipolare Erkrankung?

Simhandl: Wenn Vivian Westwood manisch ist, ihre witzigen hohen Schuhe und ihr knalliges Outfit trägt, lieben sie alle. Wenn sie depressiv ist, sieht sie keiner am Bildschirm. Das ist eines der Probleme: Die Betroffenen glauben oftmals, dass sie nur, wenn sie "produzieren", geliebt werden und wenn sie depressiv sind, will sie keiner sehen. Nicht zuletzt deshalb ist eine Charakteristik dieser Krankheit das hohe Suizidrisiko.

derStandard.at: Ist die Gefahr des Suizids gebannt, wenn man sich in medikamentöse und/oder psychotherapeutische Behandlung begibt?

Simhandl: Wenn es um Menschen geht, ist nichts hundertprozentig. Die Gefahr ist nie gebannt, vor allem wenn jemand seine Medikamente plötzlich absetzt. Am Anfang einer medikamentösen Behandlung können noch depressive Phasen auftreten und das führt oft zu Resignation: Jetzt nehme ich meine Medikamente und trotzdem bin ich depressiv. Betroffene, die es schaffen, längerfristig Medikamente zu nehmen, haben ein deutlich niedrigeres Suizidrisiko, das dem der Normalbevölkerung entspricht.

derStandard.at: Haben Sie in Ihrer Praxis mit vielen 'manisch-kreativen' Klienten zu tun?

Simhandl: Ja, mit Künstlern aber ebenso mit Menschen, die zahlreiche andere Formen kreativen Schaffens praktizieren. Wir gehen davon aus, dass ein bis zwei Prozent der Bevölkerung manisch-depressiv sind. Das sind die schwereren Fälle, die auch ins Spital kommen. Es gibt noch einen sehr viel größeren Anteil, der mit leichten Stimmungsschwankungen konfrontiert ist. Die Betroffenen erreichen nicht das Vollbild der Manie, sondern sind hypomanisch: Es handelt sich um die lustigen Leute, die zum Beispiel mit ihrem super Schmäh große Runden unterhalten. Es handelt sich auch um Wissenschaftler, Geschäftsleute, die oft viel Geld in die Hand nehmen, ein größeres Risiko eingehen, sagen, dass sie mit drei Stunden Schlaf auskommen und am nächsten Tag nicht müde sind - und das über einen längeren Zeitraum.

Viele Politiker erwecken bei mir den Eindruck, als ob sie in der Nähe des Manisch-depressiven wären: 16 bis 18 Stunden Arbeitstage, wie sie mit dem Geld umgehen, öffentlich erklären, dass man nur drei bis vier Stunden Schlaf braucht... Betroffene Patienten bemerken solche Verhaltensweisen sehr genau.

derStandard.at: Kann es sein, dass mit der therapeutischen Behandlung einer Manie die Kreativität schwindet?

Simhandl: Es gibt eine etwas ältere Untersuchung mit 40 bipolaren Künstlern im Hinblick auf Kreativität und Produktivität. Mit einer Ausnahme stieg bei allen die Produktivität unter der konstanten Einnahme von Stimmungsstabilisierern, während die Ideen, beziehungsweise die Aktionen, die man sich nur in der manischen Phase traut, abnahmen.

Die Kreativität und die Intensität des Lebens ist in der manischen Phase vielleicht verstärkt, aber ob aus der Kreativität heraus etwas Produktives entstehen kann, bliebt dahingestellt. Im Rahmen einer Manie ist die Konzentrationsleistung schlechter. Die Produktivität steigt, sobald die manische Phase vorbei ist.

derStandard.at: Was, wenn sich jemand aus Angst vor dem Verlust der Kreativität nicht in Therapie begeben will?

Simhandl: Abgesehen davon, dass das möglicherweise für das Zusammenleben oder wegen der Suizidalität ein Drama ist, muss man das akzeptieren. Wenn jemand seine Kreativität nicht missen will, ist das ein höchst individuelles, schwieriges Thema und im Einzelfall abzuwägen. Es gibt Künstler, die ohne ihre manischen Episoden nicht leben wollen und keine Medikamente einnehmen.

Es geht darum, anzuschauen, wie viel Manie ist für den Betroffenen o.k, wie viel ist nicht o.k. Beim Verlust der Kreativität setzen viele Betroffene ihre Medikamente ab. Dann werden sie wieder manisch, aber sie schaffen in der Manie nichts, weil ihre Produktivität sinkt. Alle glauben, dass sie ganz sicher eine Manie erleben werden. Das ist natürlich nicht immer so. Mit der Depression wird nicht gerechnet.

derStandard.at: Wie kann und soll die Gesellschaft mit Menschen in einer manischen Phase umgehen?

Simhandl: Es ist immer eine Frage der Familie oder des sozialen Umfeldes, wie jemand aufgefangen oder begleitet werden kann. Bei Manikern liegen gesunder und übermäßiger Schaffensdrangeng beisammen und nicht alles, was Maniker erfinden oder schaffen, ist genial. Schon Aristoteles hat die gesellschaftliche Wichtigkeit dieser Kreativität betont. Doch viele Bipolare ziehen sich von der Gesellschaft zurück. Es ist eines unserer Ziele, diese positiven Eigenschaften therapeutisch hervorzuheben, auch im Rahmen einer Stärkung des Selbstwertgefühls. (Eva Tinsobin/derStandard.at/18.01.2011)

CHRISTIAN SIMHANDL ist Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und psychotherapeutische Medizin sowie Psychotherapeut. Im Bipolar-Zentrum in Wiener Neustadt bietet er umfassende Beratung und Betreuung für Patienten und deren Angehörige. Gemeinsam mit Klaudia Mitterwachauer hat er das Buch Depression & Manie Erkennen und erfolgreich behandeln verfasst.

Weitere Adressen:

Selbsthilfegruppe BI-HAPPY am Wiener AKH

Forum Bipolar der Universitätsklinik Salzburg

BipolArt ist ein Projekt, das Bipolar erkrankten Menschen die Möglichkeit bietet, eigene Werke aus der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik zu veröffentlichen.

Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS), Fachgesellschaft für Betroffene, Angehörige und Professionelle.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 43
1 2
goxx
01
18.1.2011, 17:28

Steven Jobs klingt mir eher schizophren als manisch.

gratis trinken
02
17.1.2011, 16:22

gibt es auch unproduktive bipolare. das hab ich glaub ich.

Macros_The_Black
00
18.1.2011, 10:17

Davon ausgehend, dass man weder in manischen noch depressiven Zuständen wirklich Sinnvolles leisten kann sondern nur in den Graubereichen, pflichte ich Ihnen bei.
Dann hängt es auch von den Lebensumständen ab. Ich persönlich bin nur im Rahmen künstlerischer Betätigung wirklich produktiv und darüber hinaus dann, wenn es etwas zu verändern oder zu erneuern gibt. Im Alltag mache ich eher nur das Nötigste.

CC79
00
17.1.2011, 14:47
Was kann man machen

um abzuklären ob man das hat oder nicht? Ist es ok einfach so zum Facharzt für Psychiatrie zu gehen und zu sagen "ich bin mir nicht sicher ob ich das hab, aber ich glaube schon?".

Oder äußert sich das so stark dass man einfach weiß dass man es hat? Und wenn man nur eine Tendenz dieser Symptome hat, dann ist man definitiv nicht bipolar und braucht auch keine Behandlung (wie kann dann denen geholfen werden?).

Chocoholic
01
17.1.2011, 21:10
Im Zweifelsfall hingehen und abklären lassen.

Im weiteren Zweifelsfall zwei weitere Meinungen einholen. Oder mit der Frage zu einer Psychotherapeutin vorab. Sollt aber schon eine mit langjähriger Erfahrung und sehr guter Referenz sein.

M S
01
17.1.2011, 17:19

Definitiv zu einem Psychiater gehen um das abzuklären!! Nicht jeder manisch-depressive muss automatisch Selbstmordgedanken haben, diese Krankheit kann sich auf sehr unterschiedliche Arten äußern. Manche neigen eher zur Manie mit schwacher Depression, bei manchen wechseln die Episoden sehr rasch. Es kann aber auch nur vereinzelt zu Phasen kommen, mit sehr langen Pausen dazwischen. Die meisten Betroffen würden in einer manischen Phase nicht zum Arzt gehen, weil sie sich gut fühlen. Also ist es auch sinnvoll das abzuklären, wenn man sich gerade nicht in einer Phase befindet.

Lukas Chen
00
17.1.2011, 16:18
Manisch-depressiv

Wenn man manisch-depressiv ist, denkt man stets an Selbstmord, dann soll man ja, sofort zum Facharzt fuer Psychiartrie gehen, und laesst sich psychisch analysieren, ob man die Psychische Krankheit hat. Wenn man auch oft glaubt, dass er ein alles koenner und ist deshalb ploetzlich voller Freude, also die Laune zwischen himmelhoch Jauchzen und zu Tode betruebt schwanken, dann hat er Bipolar.

setarkos
01
17.1.2011, 13:39
Schönstes

historisches Beispiel: Friedrich Nietzsche

Macros_The_Black
02
17.1.2011, 15:24

Bei mir waren 2 psychotische Episoden ausschlaggebend, dass ich zum Arzt gegangen bin. Allerdings erst, als die Phasen abgeklungen waren. Währenddessen hätte ich mir nicht helfen lassen. Im Zuge der Anamnese konnte mein Arzt die Diagnose stellen.

Macros_The_Black
00
17.1.2011, 15:27

sorry, gehört zum Posting von CC79 :-)

DerShasVonPerversien
00
17.1.2011, 12:30

kenn ich...

HinduHush
12
17.1.2011, 10:56
in einem eigentlich ganz guten interview

findet sich eine Kernaussage die oftmals das Annähern sturer Psychatrie an den Menschen mit "Syndrom" verhindert. Auf die Frage ob das Behandeln der bipolaren Störung die Kreativität zum Schwinden bringt, sagt er: dass " bei allen die Produktivität unter der konstanten Einnahme von Stimmungsstabilisierern, während die Ideen, beziehungsweise die Aktionen, die man sich nur in der manischen Phase traut, abnahmen".

Obwohl er hier Produktivität sicherlich in einem weiten Kontext meint, legt dies oftmalige Probleme der "Behandlung" offen. Therapie und Intervention ist erfolgreich wenn der Patient wieder "produktiver" (unser höchster Maßstab in einer materiellen Wertegesellschaft), nicht ob der Mensch an Lebensqualität gewonnen hat!

CC79
02
17.1.2011, 14:43
Ich glaub Produktivität in diesem Zusammenhang

ist die Produktivität in Sachen Selbsterfüllung.

Ich kenne das aus Blockade-Phasen: viele Ideen, aber jede die man anfasst, wird nichts, das Konkrete entsteht nicht. Das ist extrem frustrierend. Produktivität in diesem Zusammenhang ist dann das zufriedene Gefühl, eine Idee auch zur Ausführung zu bringen, etwas zu erschaffen (produzieren), auf das man am Schluß auch stolz sein kann.

Ich glaube in keinster Weise dass im Interview die materielle/monetäre Produktivität gemeint war, die so häufig mit dem Wort "Leistungsgesellschaft" asoziiert ist.

mister moster
00
17.1.2011, 10:52
eines verstehe ich nicht

geht es darum, den zB Künstler durch Medikamente gesellschaftskonform und produktiv zu machen oder geht es darum, den Menschen in seiner jeweiligen Eigenart zu verstehen?

Oder sollte das eine das andere nicht ausschließen?

Das kommt da bei diesem Interview nicht ganz heraus, würde mich aber aus der Sicht dieses Mannes aber schon interessieren.

Macros_The_Black
01
17.1.2011, 11:20

Vor allem geht es darum den damit einhergehenden Leidensdruck zu senken. Medikamente an sich werden lediglich zur Symptombekämpfung und Prophylaxe eingesetzt.

Eine Therapie oder ein Coaching dient darüber hinaus zur Begleitung bei Lebensentscheidungen, die belastend und krankheitsfördernd sein können. Heutzutage zielt die Behandlung nicht mehr darauf ab Patienten "unschädlich" bzw. gesellschaftlich "funktionierend" zu machen sondern vielmehr die Stimmungsschwankungen auf ein gesundes Niveau einzustellen und somit als normal in den Alltag zu integrieren.

muhme
01
17.1.2011, 09:24
es sind ja nicht nr die herausragenden künstler,

die in der manischen phase kreativ sind. kreativität kann ja auch recht originelle bis peinliche formen annehmen. für angehörige ist es oft so schwer, den betroffenen in dieser phase "herunter zu holen", weil er sich ja oft sehr gut fühlt und von seiner ausnahmensituation erst was mitbekommt, wenn es wieder bergab geht mit seiner stimmung. das lebensgefühl auf normalem niveau kann sehr langweilig und uninteressant sein.

spacequeen
00
17.1.2011, 05:23
gesund+krank

ja der grad zwischen gesund + krank ist schmal und oft schwer zu erkennen. welch eine verantwortung liegt bei den ärzten und angehörigen krankhaftes verhalten festzustellen+behandlungen einzuleiten. vertrauen ist jedenfalls voraussetzung ; die betroffenen suchen oft keinen arzt auf , insbesondere im schmerzhaften zustand, in der hoffnung , daß e alles vergeht...
na gut ich brems meine manie ( zu schreiben ) jetzt mal ein ;-) take care of you all

joey .at
20
17.1.2011, 03:31

da haben wieder mal weder interviewter, noch interviewer eine ahnung, wovon sie reden

Prinzessin Heribert Affenzeller
23
17.1.2011, 08:58

der Leiter des Bipolarzentrums wird doch wohl Ahnung von bipolaren Störungen haben oder?

Repariertwaseuchkaputtmacht.
05
17.1.2011, 08:15

Und Leute die Ihren Kommentar lesen haben auch keine Ahnung was denn nicht stimme. Interessiert mich nämlich.

Wunderplunder zum Frühstück
01
17.1.2011, 02:18
Waaaaaaaaaaaaaah! Hilfe!

Ich sage mir ständig:
Achtung „Gefühlsdenken“, d.h Verzerrung der Wirklichkeit durch Gefühle!
Führe oft leidenschaftlich gerne Selbstgespräche, weil sich die Welt beliebig nach innen erweitern lässt, oder rede einfach nur in die Luft, wobei Ohren meist nur passiv daran teilhaben, DAS ist bei mir Alltag, und ich gehe trotzdem einem normalen Leben nach, den Betroffenen währe sicher oft auch viel besser geholfen, wenn da nicht irgendein Lexikon mit Taschenrechner-Allüren sitzen würde, das ihnen alle möglichen Megalo-Manien und bipolares Gefühlspingpong auf höchstem Schwierigkeitsgrad nachsagen würde sondern die Diagnose mehr auf die bewusste Bewältigung und als ein Wertschöpfungspotential das langfristiges Wachstum bedeuten kann hin auszulege

Macros_The_Black
02
17.1.2011, 01:24
Für alle, die es interessiert:

http://www.youtube.com/watch?v=RCMFVWbZiVQ

kann ich unterschreiben - ist alles so wie in dem Bericht.

Machine
 
03
17.1.2011, 00:22

Genieundwahnsinn liegen dicht beieinander.

lawiesalon
 
02
17.1.2011, 00:02
Ich sag ja immer schon:

lieber manisch als depressiv. Ist bunter.

Animation
 
31
16.1.2011, 22:21
bei soviel blödsinn auf einem haufen frag ich mich echt ob das bildungssystem no zu retten ist.

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