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Software-Pirat wurde von Arbeitgeber entlarvt
Ein US-Bürger aus Ohio wurde wegen Software-Piraterie von einem Bundesgericht zu zweieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 275.000 Euro verurteilt.
Fleißig kopiert
Qiang "Michael" B. soll über vier Jahre lang illegal Videospiele im Wert von 525.000 Euro vervielfältigt und zu jeweils knapp 7 Euro verkauft haben. Dabei habe der Mann sich nicht nur des Verstoßes gegen Urheberrechte, sondern auch des Identitätsdiebstahls und der Betrügerei schuldig gemacht. Aufgedeckt wurde der Fälscherbetrieb vom Arbeitgeber des Verurteilten. (zw)
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diese strafe steht in keinem verhältnis. schauen wir uns doch mal die bhopal-katastrophe an (--> wiki). da wurde niemand von den verantwortlichen gestraft, obwohl tausende menschen verletzt und getötet wurden.
im kapitalismus gehts um geld und nicht um gerechtigkeit oder gar menschenleben.
--> http://theyesmen.org/ "The Yesmen fix the world"
diebstahl = ich nehme jemanden etwas weg, sodass ich "das" dann habe, der/die andere aber nicht (mehr).
kopie = ich mache eine kopie davon, ich habe es + der/die andere auch --> alle sind zufrieden, gekauft hätte ich es mir aber auch nicht --> niemand hat einen schaden und alle sind glücklich.
nieder mit der neweconmy und ihren schergen!
Ich kaufe eine Kopie vom Lizenzgeber:
Alle Beteiligten, Regisseur, Komponist, Drehbuchautor, usw bekommen Geld.
Alle können essen und Miete zahlen und weitere Filme schnreiben und drehen.
Ich kaufe eine Schwarzkopie:
Geld verschwindet in der Tasche des Schwarzkopierers.
Etrgo hat Schwarzkopierer dem Lizenzgeber den betreffenden Betrag gestohlen und versaut zudem den Markt.
Also blanker Diebstahl.
Ausserdem ist dem Artikel zu entnehmen dass der Schaden rund doppelt so hoch war als seine Strafe.
naja, ich denke nicht, dass wir zusammenkommen. ich bin dafür, den kapitalismus abzuschaffen, mir ist alles recht, was ihm schadet. kapitalistInnen gehen über leichen, es kommt nur aufs geld an. wenn der halt ein paar spiele kopiert, was solls? die "geschädigten" machen trotzdem ihre millionen.
Alle Komponisten, Autoren, Musiker, Literaten, Schauspieler, Drehbuchschreiber, Regisseure, Masken- und Bühnenbildner, Dichter, GardoberInnen, PerückenmacherInnen, Kameraleute und Photographen, Witzeerfinder und Computerspielprogrammierer - sie alle sind miese Kapitalistenschweine, die man sofort nach Sibirien ins Gulag verfrachten sollte, damit sie dort lernen wie man Kraft seiner Hände Gemüse anbaut, soweit es die Witterung zulässt.
So ist das in dern neuen Welt!
Besser so?
1. ich versteh nicht, warum bei soo vielen "argumentationen" der verschiedenen leuten, alles, was nicht der eigenen meinung entspricht, "kommunistisch" bzw. diktatorisch im sinne stalins sein soll, eigenartig ist das..
2. warum setzen manche künstler_innen etc. dennoch auf ein copyleft? --> http://www.gnu.org/copyleft/... ft.de.html
3. NICHT im sinne m. thacher: "of course, there is an alternative!!
1)
Ihre Meinung ist vorsichtig ausgedrückt radikal.
Jeder vernünftige Mensch ist gegen den Turbokapitalismus.
Aber wenn man bereit ist für eine Wurstsemmel auch 1€ zu zahlen bzw zu bekomme ist man noch kein Neo-Liberaler.
2)
Das hat zwei Gründe:
a, die meisten Künstler bekommen gar keine Aufmerksamkeit und hoffen so zu irgendwelchen Hörern zu kommen.
b, andere "has beens" verkaufen zwar schon lange keine Tonträger mehr, oder nur mehr vergleichsweise wenige, aber haben volle Konzerthallen.
Mit einem Hit auf You Tube kommen mitunter noch mal ein paar Tausend Leute mehr.
Also verdammt kapitalistisch, wenn der Herr Prince oder auch Radiohead ihre neuen Alben verschenken...
3) whatever.
Es gibt immer eine andere Möglichkeit.
Schon gar nicht Diebstahl.
Nur eine Urheberrechtsübertretung, nichts weiter. Eigentlich nicht der Rede wert, jedoch haben bestimmte Wirtschafts-Abzocker ihr Geschäftsmodell auf die Kriminalisierung von Bürgern mittels der Kopierjägerei aufgebaut.
Da in der USA der Wirtschaftsterrorismus, also der Terror durch Unternehmen mittels Korruption, salonfähig ist, wurden ein paar sehr befremdliche, menschenverachtende und mafiose Gesetze erlassen.
Alles zum Wohle der Profite der "Verwertungsgesellschaften".
Es macht einen großen Unterschied, ob man Warez zum privaten Spaß herunterlädt und verwendet oder ob man sie mit Gewinn verkauft. Der hier hat ein Geschäft daraus gemacht, und ist damit in die kommerziellen Sphäre eingedrungen. Und da gelten andere Regeln. Unser Problem heutzutage sind ja auch nicht diese Regeln in dem Bereich, in den sie gehören, sondern die Tatsache, dass sie zunehmend auch auf die private Vervielfältigung angewendet werden (sollen). Deutlicher: Private Kopien werden kriminalisiert, und das ist nicht okay. Darüber hinaus gehört das gesamte Urheberrecht radikal reformiert. Aber das ist eine andere Baustelle.
ps: Ich halte aber auch den Denunzianten für ein Schwein, de facto hat der ihm das Leben zerstört.
"Nein, es ist überhaupt kein Delikt" - Warum schreiben Sie so einen Unsinn? Der Typ wurde doch verurteilt.
Wollen Sie sich selbst suggerieren, dass es okay ist, mit illegalen Spielkopien Geld zu verdienen?
"Nein, es ist überhaupt kein Delikt" - ich kann mir recht gut vorstellen, dass Sie diesen Satz auch als Schutzbehauptung murmeln, wenn Sie ihre Strafvorschreibung erhalten, weil Sie Musik runtergeladen haben, ohne den Urhebern etwas zu bezahlen.
Wenn Sie dann hoffentlich bald Strafe dafür zahlen müssen, werden Sie dann merken, dass es sich sehr wohl um ein Delikt handelt.
So einfach formt sich das Rechtsempfinden.
... beschrieben, handelt es sich beim Verurteilten nicht um ein "unschuldiges Kind", sondern um einen, der den illegalen Weiterverkauf betrieben hat. Aber natürlich ist das nicht so pöse, wie wenn die pösen Verwertungsgesellschaften das Geld kassieren würden.
Und wie immer darf ich noch anführen, dass alleine der Urheber entscheiden darf, was mit seinem Werk passieren darf. Und wenn der Urheber seine Nutzungsrechte an eine pöse Verwertungsgesellschaft verkauft, dann haben SIE genau zwei Entscheidungsmöglichten:
1. Nicht kaufen
2. Kaufen
Dennoch setzt Diebstahl voraus, dass etwas fehlt. Raub wiederum setzt voraus, dass Gewalt angewendet wurde.
Es ist ein Verstoß gegen das Copyright, möglicherweise sogar gegen Urheberrechte. Auch das mit der falschen Identität könnte ein Delikt sein.
Dennoch sind nirgendwo Diebstahl oder gar Raub zu erkennen.
Nein, es ist ein Verstoß gegen das Copyright. Die sieben Euro müssten vorher beim Rechteinhaber gewesen sein, damit man sie von dort stehlen kann.
Ich will die Sache nicht verharmlosen sondern versachlichen. Die Diskussion wird von den Konzernen mit dieser Diktion geführt um die Diskussion emotional anzuheizen. Das sollte von einer aufgeklärten Gesellschaft nicht zugelassen werden.
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