PlayStation 3 soll vollständig gehackt worden sein - mit Hilfe Sonys mangelhafter Verschlüsselungsmethoden.
Hacker legten Verschlüsselungssystem offen und ermöglichen damit den Einsatz beliebiger Software
Lange Zeit hielt Sony die Hacker-Community in Schach, in dem man erlaubte alternative Betriebssysteme und eigene Software auf der Spielkonsole PlayStation 3 zu installieren. 2009 strich der Hersteller mittels eines Firmware-Updates diese Funktion, um damit vermutlich Spielekopien vorzubeugen, als erste Hack-Ansätze bekannt wurden. Vergangenen August tauchte dann der erste so genannte Jailbreak auf. Mit Hilfe einer Software auf einem speziellen USB-Dongle kann die PS3 in einen DeBug-Modus versetzt werden, um unauthorisierte Software installieren zu können. Keine sehr zufriedenstellende Lösung, da Sony diese Jailbreaks mit regelmäßigen Firmware-Updates aushebeln kann.
Vollständiger Hack
Im Zuge der Konferenz 27C3 haben Hacker nun eine Methode vorgestellt, wie das grundlegende Kopierschutzsystem der PS3 unterwandert werden kann, um auf allen bisher verkauften Konsolen die Installation von eigener Software auf Sonys eigenem PS3-Betriebssystem zu ermöglichen. Die Experten konnten offenlegen, wie PlayStation 3-Dateien (ELF-Dateien) verschlüsselt werden. Dabei stieß man den Angaben nach auf gravierende Sicherheitsmängel in Sonys Verschlüsselungskonzept. So zeigte sich, dass die Konsole bei der Verschlüsselung immer die gleiche Zahlenfolge verwendet, anstatt per Zufallsparametern die Folge zu variieren. Offenbar schien Sony darauf zu vertrauen, dass niemand den Code einsehen werde können. Für diesen Kardinalfehler bedankten sich die Hacker in ihrer Präsentation.
Eigene Software signieren
Dadurch gelangten die Hackern schließlich an den zur Dekodierung eingesetzten geheimen Schlüssel, womit es möglich ist, beliebige Software zur Anwendung auf der PS3 zu signieren. Das bedeutet, dass Hacker von Sony nicht autorisierte Programme (von Linux über Applikationen bis hin zu kopierten Spielen) auch ohne bisherige Jailbreak-Methoden auf der Konsole installieren können. Nach Aussagen der Tüftler ziele man in erster Linie auf den Einsatz von Homebrew-Software ab, nachdem Sony den Betrieb von Linux auf der PS3 nachträglich untersagt hatte. Sämtliche Erkenntnisse und Codes sollen schon bald auf fail0verflow.com veröffentlicht werden. Der Vortrag ist als Video-Mitschnitt erhältlich. Ab Minute 33 wird es etwas spannender. (zw)
Raubkopien von Spielen sind schlecht ABER MKV und PS2 Spiele auf allen Boxen wären ein Hit. Wenn Sony dies nicht einsehen möchte kommt es nun halt per Hack!
Also das ein vernünftiger PS2-Emulator dadurch wieder auf der PS3 Einzug hält, bezweifle ich.
Der bisher beste PS2-Emulator am PC hat eine Zuverlässigkeit von unter 50% das ein PS2-Spiel einwandfrei funktioniert.
Und der PS2-Emulator der auf den alten 60GB Modellen drauf ist, würde bei den Slim-Modellen ebenfalls nicht funktionieren da auch auf den EU-Modellen nachwievor ein PS2-Chip drauf ist der nicht emuliert wird.
Wie ein Kollege unter mir schrieb!, und meinte die PS4 werde nur mehr Download unterstützen! Nur das wäre meiner Meinung nach das Ende der PlayStation, die Menschen wollen gebrauchte Spiele kaufen oder tauschen, oder sammeln das ist ganz wichtig, so wie es die PS3 jetzt macht mit Download Games und Full Games auf Blue Ray ist es richtig, und so soll es auch bleiben, den die PlayStation ist ein Massenprodukt und Sony muss oder sollte sich an die wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten anpassen, die Kunden wollen was zum greifen, selbst wenn die Preise 25-30€ sind wird sich kaum jemand auf dauer nur Spiele dornigsten,man will tauschen,verkaufen oder sammeln und das ist seit Nintendo 8 Bit so, sonst wären die Geschäfte (tausch,Verkauf usw.)
seit dem gescheiterten Experiment PSP Go, im letzten Jahr (welches ebenso auf reinem Downloadcontent basierte). Sind die Pläne eines Datenträgerlosen Systems weitgehend vom Tisch. Sony sollte nun wissen dass das beim Endkunden nicht ankommt!
Seit 8tem Dezember können Youtube Benutzer die schon einige Videos veröffentlicht und keine Videos mit urheberrechtlich geschütztem Material haben, Videos beliebiger Länge hochladen.
Die längsten Testvideos auf meinem nicht-Partner Account waren 38 Minuten.
Die machen das einzig und allein, um darauf ihre eigene Software (Linux) laufen zu lassen. Deswegen wurde die Szene auch erst aktiv, nachdem Sony Linux von der PS3 aussperrte - Anfängerfehler! (von Sony)
Ich schätze mal der Hauptgrund ist die Herausforderung. Abgesehen davon ist die Hardware der PS3 ein Traum für Simulationen. Es hatte schon seinen Grund, dass eine Menge Forschungsinstitute PS3-Cluster kauften, als OtherOS noch unterstützt wurde.
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