Bank of America schloss sich Plattform-Gegner Visa, Mastercard und Paypal an - Julian Assange soll belastende Dokumente besitzen
Die Enthüllungsplattform Wikileaks wurde bislang keines Verbrechens bezichtigt, nicht einmal das US-Justizministerium erhob Anschuldigungen gegen die Whistleblowing-Webseite wegen der Publikation vertraulicher Dokumente. Dennoch versucht die Finanzwelt Wikileaks mundtot zu machen, darunter Größen wie Visa, Mastercard oder Paypal.
Verweigerung
Die drei Unternehmen verweigerten in den vergangenen Wochen jegliche Geldtransaktionen gen Wikileaks, wie die New York Times berichtet. Auch die Bank of America schloss sich Anfang des laufenden Monats den Verweigerern an, mit der Argumentation, dass Wikileaks gegen die eigenen Geschäftsbedingungen verstoßen könnte.
Der zuständige Bankenregulator in den USA erlaubt das, Banken können sich ihre Geschäftspartner aussuchen. In den USA fallen solche Entscheidungen in die Kategorie "Risikomanagement". Das bringe aber auch Probleme, meint die New York Times. Schließlich könnten Banken durch ihre Dienstverweigerung ganze Unternehmen von der Weltwirtschaft fernhalten.
Gefahr für Bank of America
Die Entscheidung der Bank of America kam nach einer Ankündigung des Wikileaks-Gründers Julian Assange. Dieser erklärte im kommenden Jahr Daten zu veröffentlichen um Korruptionsfälle in der Finanzwelt aufzudecken. Laut eigenen Angaben stammen die Daten von einer Festplatte eines Geschäftsführers der Bank of America. (red)
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