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Bisher waren vor allem die Elektronikkonzerne in der Diskussion präsent, jetzt kommt auch noch die Autoindustrie dazu: Der Schrottexport in die weniger entwickelten Länder hat mitunter schreckliche Auswirkungen auf Umwelt und Menschen, die dort leben. Zugeschüttet mit dem Müll der Wohlstandsgesellschaft, machen sie zwar das Beste draus und versuchen, die wertvollen Metalle zurückzugewinnen. Dabei sind die Methoden primitiv, die Ausbeuten gering, das Meiste gelangt trotzdem in Boden, Wasser, Luft und die Körper der Menschen.
Das Auto war bis jetzt noch relativ harmlos, mit steigendem Elektronikanteil und mächtigen Batterien wird es auch zum brisanten Sondermüll. Zwar ist es nach dem Baseler Abkommen von 1989 längst verboten, den Wohlstandsmüll in die Dritte Welt zu kippen, doch die USA haben die Konvention noch immer nicht ratifiziert, und das kriminelle Geschäft blüht ungebremst.
Wenn jetzt die Autoindustrie als weltgrößter Industriezweig auch noch als Weltvergifter in die Kritikzone zu schleudern droht, muss wirklich etwas Fundamentales zum Besseren hin passieren. Fantasie und Umsetzungswillen sind gefragt, und zwar bevor der Markt alleine alles regelt.
Die giftigen Metalle und Werkstoffe, mit der jetzt die Umwelt verseucht wird, sind relativ rar, man braucht sie ja in immer größerem Ausmaß, um neue Produkte herzustellen. Das heißt, es wäre ohnehin im Interesse der reichen Staaten, die keine Rohstoffe besitzen, jene, die mit den Produkten ins Land kommen, auch zu behalten. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/24./25./26.12.2010)
Verletzte aus Unfallautos bergen wird zur tödlichen Gefahr für Feuerwehr und Rettung. Steht das Auto unter Strom wird keiner freiwillig mehr einem Verunfallten heraushelfen (können). Das sollte den Käufern dieser fahrenden Sondermülldeponien vor dem Kauf gesagt werden! Das die Fahrzeuge anderer Unfallbeteiligter ebenfalls unter Strom gesetzt werden können erhöht die Gefahr noch zusätzlich. Neben Feuerlöscher sollte künftig also immer auch ein Erdungskabel mitgenommen werden, welches aber keinesfalls an einer Kunststoffkarosserie (Leichtbau!) sinnvoll anzubringen ist. Neben Parkgepiepse bei der Fahrt (in USA Pflicht) sollten auch Sicherheitsaufkleber rundum die E-Autos kenntlich machen.
um den technischen Vorsprung Anderer zu minimieren.
Auszug aus der Lexus Bekanntmachung
http://forum.fireworld.at/attachmen... 09bed327f8
Ergo wie bei jedem Bezinfahrzeug:
1) Zündung/Hilfsenergie AUS (bei dem einen Inflammsetzung (Benzin und Funken, Benzinpumpe und heisse teile ect.) möglich beim anderen Stromschlag, Inverter trennen,)
2) Brandgefährlichkeit der Stoffe( was davon brennt ist wenn es brennt schon wurscht)
Eine Leichtbaukarosse, an der es Sinnlos ist eine Erdungsgarnitur zu befestigen, ist auch für den Menschen dann nicht Leitend.
Die Gefahr bei Elektrizität sind immer Potentialunterschiede. (Der Grund warum das Vogerl auf der Freileitung sitzen kann ! )
Ich versuche keinesfalls einen technischen Vorsprung zu minimieren, nur sollte dieser nicht einfach in einer Verbesserung zwischen Batterie und Motor des Autos liegen, unter völliger Ausblendung von möglichen Kollateralschäden. Das E-Auto hatte seine 1. Chance vor über 100 Jahren und wurde für nicht konkurrenzfähig befunden. Meiner Meinung nach wird der E-Mobilität erst durch autonom fahrende Vehikel der Durchbruch gelingen, evtl. Carsharing für alle.
PS: bei den 300-500V der heutigen Batterien ist es nicht notwendig leitende Teile zu berühren, es genügt schon eine Annäherung auf wenige Zentimeter um eine Entladung auszulösen ...
wobei wir wieder bei der umhüllenden leichtbaukarosse wären, die Ihrerseits als Isolation Auftritt.
Die Freileitung wird in Ermangelung eines Zündschlüssels Allpolig,allseitig geerdet.
Ich sag ja nicht das ein Hybrid oder Elektroauto das Sicherste der Welt ist, aber viel Unsicherer als ein Benzintank mit flexsieblen Gummileitungen und mehreren Zünd und Hitzequellen in Unmittelbarer Nähe ist es auch nicht.
Das Elektroauto wurde vor Jahren verworfen wiel die Technik fehlte. Es gab keine Batterien die 288V abgeben konnten. Und schon gar nicht für 250km (tesla roadster) genügten.
wenn es nach Ihnen ginge hätten wir wohl noch immer 110V Gleichstrom...
... und das wird es auch bleiben! Zumindest bis das Öl aus ist, und die reichen Knöpfe keine anderen Antriebe als Spielzeug Hip finden.
Und unter der Kunststoffbeplankung ist ein Metallgerüst, sonst würde nichteinmal eine Türe darin befestigt werden können. Schon mal einen gecrashten Reblausporsche gesehen?
Übrigens: statt 230VAC mit 50Hz wäre für den Menschen eine Wechselspannung mit über 200Hz viel verträglicher, die Spannung ist nur eine Frage der übertragbaren Leistung pro Leiterquerschnitt, Verlustleistung und der Isolierung, fragen Sie einfach einen Kardiologen. Übrigens, der Lohner-Porsche Rennwagen hatte auch schon 4x80V.
sie schrieben
PS: bei den 300-500V der heutigen Batterien ist es nicht notwendig leitende Teile zu berühren, es genügt schon eine Annäherung auf wenige Zentimeter um eine Entladung auszulösen ...
das ist falsch
die spannungen müssen wesentlich höher sein als 1000V um eine Funkenbrücke über einen oder mehrere Zentimeter zu bilden.
weiter
Übrigens: statt 230VAC mit 50Hz wäre für den Menschen eine Wechselspannung mit über 200Hz viel verträglicher, die Spannung ist nur eine Frage der übertragbaren Leistung pro Leiterquerschnitt, Verlustleistung und der Isolierung, fragen Sie einfach einen Kardiologen.
stimmt auch nicht komplett
denken sie dabei an kapazitiven wiederstand bitte.
der gescheite kardiologe empfiehlt gleichspannung
P=U*I=I²*R=U²/R
da kommt mir nur wieder diese verschrottungsprämie in den sinn !
unnötig wurde da müll erzeugt, autos zur entsorgung gegeben für nix und wiedernix.
die paar neuen kleinwagen die sie im gegenzug verkauft haben sind nichts im vergleich dazu was die (meiner ansicht nach) unrechtmäßig verschrotteten alten, fahrtüchtigen autos noch zB. dem aftermarket geholfen hätten (teile fürs pickerl etc.!)
Wo doch nahezu jeder Hersteller von Hybridfahrzeugen ein kompletes Recycling Programm für seine Fahrzeuge anbietet?
Ist das dem Schreiberling entfallen oder war das zu kompliziert.
Das Wort ist "Recycling" Herr Schreiberling.
warum ist von einem radl dass wo lehnt bald nur mehr der rahmen übrig, warum werden abgestellte unfallautos "ausgebandelt" ?
früher gabs in meinem bezirk einen offenen mistplatz - da haben sich einige gerauft dass sie einem dan müll aus dem auto heben dürfen (detto die ungarn im bgld).
auf den mistplätzen der stadt wien streng verboten - ein auto dass sich zwei gut aussehende bürosessel vom sperrmüll mitgenommen hatte wurde vom platzmeister gestoppt: "von meinem platz nehmen sie nix mit!" detto bei kühlschränken - gebrochene glasplatten und kunststoffteile würden von vielen dringend gebraucht - heute MÜSSEN sie auf geheiss der stadt wien vernichtet werden. aber den müll wo anders hinkarren, das ist "sauber" und gut :-(
Früher, neben der HTL, hab ich für einige Leute im Haus Fernseher und Radios repariert.
Ich hab damals kaum Bauteile gekauft, sondern wiederverwendet. Heute gehst zum Conrad und holst dir was du benötigst.
In unserer Gasse war ein KFZ-Mechaniker, der hatte im Hinterhof immer merhere Autos stehen, der hat auch immer aus mehreren Eins gemacht, statt die nach Afrika zu verschippern.
Ich laufe seit vielen (10) Jahren auf einem Uraltrechner, der Dank diverser Spenden (Netzteile, CPU, ) aus dem Bekanntekreis noch immer ganz gut mithält. Nicht wenige schütteln den Kopf, würden den Rechner entsorgen und einfach einen Neuen kaufen.
sie sind mir sympathisch - ich hab auch so einen rechner, faszinierend wie lange manches zeug hält. - es ist natürlich nicht jeder in der lage selber zu basteln, zu reparieren. einige haben auch genug geld um intakte geräte auszutauschen (dzt. etwa bei tv geräten)
was mich stört ist, dass es wien das verboten wird. auch für die paar die es könnten. überbürokratisiert.
was ist dabei wenn ein pensionist sich ein paar teile von einem kaputten eiskasten nimmt? oder einen alten sessel oder radio? - das wird eh alles (für teures geld!) entsorgt.
Hab im Sommer ein Dörfchen in Salzburg gesehen (Strobl), da kann man jetzt nur noch mit Karte durch den Schranken, ist man aus dem Nachbarkaff darf man schon nicht rein, Das haben die auch ganz stolz in der lokalen Zeitung präsentiert. Was mitnehmen? Fehlanzeige. Überall hängen Warntafeln von wegen Diebstahl usw. Von Recycling haben die alle noch nichts gehört.
nur die landen ja nicht dort - in wien wirft der private in offene container ein - und wer halbwegs intelligent ist bringt etwas grössere mengen an reinen altmetallen zum verwerter und kassiert geld.
die geräte die da ausgeschlachtet werden könnten kosten sicher mehr entsorgungsgeld als das metall bringt.
Man könnte ja unsere ausgedienten Autos in der Erde vergraben und hoffen, dass daraus "seltene Erden" werden...
Ernsthaft: Warum sollte es im Bereich der Kfz anders ablaufen als z.B. im Bereich des Elektronikmülls? Faktum ist, dass (skrupellose) Unternehmer unter unser aller Augen und letztendlich sogar mit unserem (überwiegenden) Einverständnis unseren Müll in "weniger entwickelte Länder" transportieren und damit alle mehr oder weniger zufrieden sind.
Es scheint wohl nicht realistisch, dass z.B. für die Entsorgung eines Altautos 1.000 EUR beim Kaufpreis aufgeschlagen werden, um eine möglichst umweltverträgliche, effiziente und ethisch vertretbare Lösung der Verwertung/Entsorgung zu ermöglichen.
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