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20 Kilometer von der Grenze zum Norden entfernt veranstaltete Südkorea am Donnerstag seine bisher größte Artillerieübung.
Seoul/Tokio - Im brisanten Korea-Konflikt häufen sich die Rufe nach einer Verhandlungslösung. Zwar beantwortete Nordkorea am Donnerstag Südkoreas größte Artillerieübung aller Zeiten mit der Drohung, jederzeit für einen "heiligen Krieg" mit Atomwaffen bereit zu sein. Aber prominente Politiker in Südkoreas Regierungspartei und Experten in den USA riefen zu einer Wiederaufnahme von Verhandlungen mit Nordkorea auf.
Die Stimmen der Mäßigung aus dem Lager von Präsident Lee Myung-bak sind ein Novum. Bisher hat Lee Gespräche rundheraus abgelehnt. Er hatte nach dem nordkoreanischen Artillerieangriff auf die Insel Yeonpyeong vor einem Monat nicht nur einen General zum Verteidigungsminister ernannt, sondern dem Norden im Falle weiterer Provokationen auch mit harten militärischen Gegenschlägen gedroht.
Zur Abschreckung untermalte Lee die Warnungen durch eine Serie großer Manöver in Grenznähe wie der Schießübung am Donnerstag, an der 800 Soldaten teilnahmen. Tags zuvor hatte allerdings der langjährige südkoreanische Abgeordnete Hong Sa-duk gesagt, dass die ersten Reaktionen Lees erfolgreich gewesen seien, "aber alle werden spüren, dass die innerkoreanischen Beziehungen nicht für lange Zeit in ihrem jetzigen Zustand verharren dürfen."
Unterstützt wurde der Aufruf in den USA durch ein Diskussionspapier von zwei Experten, darunter Donald Gross, früher Asien-Berater von US-Präsident Barack Obama. Sie forderten, die bisherige Politik der "strategischen Geduld", sprich des Ignorierens Nordkoreas, durch diplomatische Initiativen zu ersetzen. Denn ein Rückzug der USA von Gesprächen mit Nordkorea würde nur zur Instabilität in der Region beitragen.
Auch Nordkorea signalisiert Gesprächsbereitschaft. Erst am Wochenende hatte es zugestimmt, die 2009 hinausgeworfenen Kontrolleure der Internationalen Atomenergieagentur (IAEO) wieder zur Überwachung von Atomanlagen einreisen zu lassen. Am Mittwoch bat Pjöngjang China, beim Zustandekommen von Gesprächen mit den USA zu helfen. (Martin Kölling/DER STANDARD, Printausgabe, 24.12.2010)
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...zeigt bei zwei Geschützen geradezu idealtypisch durch Schmauchwölkchen die Bug- und die Heckwelle eines Überschallprojektiles. Militärtechnik ist von ihrer Anwendung und ihrem Zweck her absolut grauslich, aber leider für technisch und naturwissenschaftlich Interessierte auch attraktiv. Diese schlimmen Ambivalenzen in unserem Leben!
da manchens einen bahö wegen dem manöver, grob fahrlässig fast an der grenze. das grösste wintermanöver ... und das ist ein ereignis, wie wenn in allentsteig 6 kompanien krieg spielen oder unsere bh-grenzschützer mal nachladen.
wie wollen die einen krieg gewinnen, wenns zur übung 45min zu spät kommen - da sind die norkoreaner bei ihnen, bis die dort sind.
800 soldaten? war das a abschnittsübung zur sicherung von einem kilometer grenze? alles masslos lächerlich (traurig und gefährlich).
Seit wann ist eine Militärübung, die der Überprüfung
der Verteidigungsbereitschaft dient eine Aggression?
Anders der Norden, der auf südkoreanisches Gebiet
einen Feuerüberfall unternahm und vor wenigen
Monaten ein Kriegsschiff versenkte.
Man muss sich dann auch nicht groß wundern wenn auf einmal zurückgeschossen wird.
Wenn die Grenzsoldaten durch ein Fernglas beobachten können wie ein feindlich gesinnter Staat Artilleriegranaten abfeuert, dann muss darauf reagiert werden, falls man sich nicht vor Tribunal vorfinden möchte. Und zurückschießen ist nun mal die gewöhnlichste Reaktion beim Militär. In Irak oder Afghanistan wirst du schon abgeknallt, wenn du dich einem US-Checkpoint mit ein paar km/h zu schnell näherst.
Und was da in Süd Korea abläuft ist Propaganda der übelsten Sorte. Schon fast Kriegstreiberei eigentlich. Kein wunder, dass 80% der Südkoreaner laut Umfrage einen Krieg mit Norden wünschen. Was Krieg und Frieden angeht, kein Stück besser als Kim´s Regime...
... bei der umfrage in südkorea, die so eindeutige zahlen geliefert hat (ihre telefonrechnung möchte ich allerdings nicht haben).
kriege gegen staaten mit atomwaffen scheinen offensichtlich eine win-win-situation für alle beteiligten darzustellen.
eine Provokation folgt der Nächsten. SK ist der Agressor in diesem Konflikt.
Artellerie Übungen, Granatenbeschuss über die Grenze, häßliche Weihnachtsbäume, versenkte Zerstörer, Seemanöver, Drohgebärden und jede Woche ganz nah an der Grenze knallts rüber. Wohl will SK (und dessen Verbündete) den Norden so lange reizen bis dieser die Nerven schmeist und ordentlich zurückschlägt. Damit hat man dann endlich seinen casus belli und es kann los gehn.
Militärisch ist der Norden weit unterlegen, darüber machen sich wohl auch die Herrscher im Norden wie im Süden im klaren.
Spannungen erzeugen statt deeskalieren...
mit einem kleinen atomschlag.
Die DMZ ist 248 km lang und ungefähr 4 km breit.
da ist quasi niemand ... da würde wenig passieren, us atomminen sind etliche vorort.
wer wäre der schurke? der krieg wäre sofort eingetreten. wer begonnen hat, würde erstmal keinen interessieren, weils ja "klar" ist. danach könnte man immer noch behaupten, dass n-korea
eingeschlichen ist und diese auslöste ...
die DMZ hat durchaus kreatives potential.
Ich weiß auch, dass die Opposition in Südkorea der eigenen rechten Regierung nicht traut und denkt dass diese nur von den eigenen Problemen ablenken will. Was war da nochmal mit dem versenkten Uboot (46 tote Seeleaute): die Beweise, dass NK es versenkte waren dann wohl doch zu dürftig - manche meinten auch gefälscht.
...und der Beschuss der Insel war ja auch nur 'Friendly Fire'? Alles nur Show?
Haben sie den Bericht gelesen? Waren jemals vor Ort? In Korea? Muss eine politische Opposition immer Recht haben und eine rechte Regierung immer falsch liegen? Was sie alles wissen....
"wir brachten politische gefangene mit ihren familien nackt in gläserne gaskammern. während die kinder erbrachen, versuchten deren eltern noch verzweifelt diese wiederzubeleben bis endlich alle tot waren" - ein ehemaliger kz aufseher aus nord-korea. interview auf youtube.
ganz normal in nk.
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