Entwickler: Android ist nicht unsicher, es ist offen

Android-Entwickler widerspricht Vorwürfen, wonach sich Android leicht "knacken" ließe

Auch das zweite "Google-Phone" Nexus S zeigt sich wieder besonders Hacker-freundlich: Das Handy erlaubt es Anwendern mit einem einfachen Befehl ("fastboot oem unlock") das Gerät für grundlegende Modifikationen freizuschalten und beispielsweise eine alternative Firmware aufzuspielen - der WebStandard berichtete.

Im Forum des Technologie-Blogs Engadget kommentierten Nutzer indes, dieses so genannte "Rooting" sei nur möglich, weil "Androids Sicherheitssystem Müll sei" und sich leicht knacken ließe.

Kein Sicherheitsmangel, sondern Offenheit

Android-Entwickler Nick Kralevich meldete sich nun in einem Blog-Eintrag zu Wort und betonte, dass dies nichts mit mangelnder Sicherheit zu tun hätte. Das Nexus S sei speziell für "Enthusiasten" entwickelt worden und solle jedem Anwender die Freiheit geben, mit seinem Gerät zu machen, was er wolle. Das sei nicht mit traditionellem "Rooting" zu vergleichen, bei dem für gewöhnlich eine Schwachstelle im System ausgeforscht wird, um sich darüber Zugriffsrechte zu verschaffen.

Sicherheitsvorkehrungen

Kralevich betont, dass Android extra so konzipiert wurde, um Eindringlingen möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. So arbeite jedes Programm "sandboxed", womit fehlerhafte oder manipulierte Anwendungen das System nicht schädigen können. Schwachstellen würden wie bei jeder Software natürlich immer wieder aufkommen, doch sei man dahinter, Android mit regelmäßigen Updates sicher zu halten. (zw)

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