Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Nur kurze Zeit waren die Kurzparkzonen in Wien aufgehoben. Jetzt sind die Parksheriffs wieder zurück.
Die sherifflose Zeit währte nur kurz. Denn mit dem Schmelzwasser trauen sich auch die Parksheriffs wieder in die Großstadtwildnis - und die Milde des Magistrats schmilzt. Dann schützt auch eine dicke Schneehaube auf dem Auto nicht vor den Hütern der Parkraumbewirtschaftung. Schon gar nicht angegraute, denen man von weitem ansieht, dass sie vorgestern taufrisch waren.
Mit einem echten Leckerbissen belohnt werden Freunde der Schadenfreude, wenn sie Zeit und Muße investieren, um rathäusliche Organe bei der Suche nach im Winterwonderland versteckten Parkscheinen zu beobachten. Frei nach dem Motto "Nur nicht überarbeiten" funken die Innovativen unter den Geldeintreibern erst einmal ihren "Server" an, um zu checken, ob es sich um einen Handyparker handeln könnte. Ist das nicht der Fall, werden Hinweise auf ein Parkpickerl gesucht. Mit etwas Glück lässt sich die Dauerparkerlaubnis von einem Seitenfenster aus erspähen. Kontrolliert wird selbige, wenn überhaupt, durch Bohren eines möglichst kleinen Schneelochs.
Den mit Abstand größten Aufwand verursacht natürlich eine kunstvoll hinter der Scheibe ausgebreitete Galerie von Halbstundenparkscheinen. Bei ihrer Freilegung werden die Handschuhe des Kontrollors (so er überhaupt welche dabeihat) so richtig kalt und nass. Und das alles für einen Schuss in den Ofen (die Parkometerabgabe wurde selbstverständlich korrekt entrichtet), herrlich!
Apropos: Wie unterhaltsam Schneekettenanlegen mit High Heels sein kann, erzählt Kollege S. nächste Woche. (Luise Ungerböck/DER STANDARD/Automobil/17.12.2010)
-> derStandard.at/AutoMobil auf Facebook.
Die Wahl im Vatikan könnte ein letztes Mal Viktor Klima aktivieren
Der Wiener Magistrat geht mit verwertbaren Flächen wenig sorgsam um
Drei Bullen drücken bei einer Taxler-Perlustrierung auf die Tube
Warum Wien nicht Salzburg werden kann - trotz Festspielen für Parkplatzgebührenzahler
Der Traktorführerschein: Eine Bewährungsprobe für den Parlamentarismus
Die Deutschen lieben ihre Autos. So sehr, dass sie ihnen regelmäßig eine teure Wellness-Behandlung angedeihen lassen
In Graz darf ohne Konsequenzen betatscht werden. Wien könnte dem Beispiel irgendwie folgen
Die Rettungsgasse ist ein Flop. Weder die teuren Werbespots noch die Appelle an die Solidarität von Österreichs Kraftfahrern zeigen Wirkung
Madeleine Petrovic fordert Nachschulungen für unfähige Lenker. Das unterschreiben wir, es gibt tatsächlich (zu) viele mobile Blitzgneißer
Italienische Tankwarte entwickeln ungeahnte Geschäftstüchtigkeit
Mit Verhängung des mobilen Rauchverbots trat die olfaktorische Komponente der Chauffeure (weiter) in den Vordergrund
In ökonomisch rauen Zeiten kommt als Erstes der Umweltschutz unter die Räder, auf Lebensqualität und Gesundheit wird gepfiffen
Warum Strafmandate in Italien lebensgefährliche werden können und man nicht blind auf die EDV vertrauen soll
In Zeiten, wo jeder jedermanns Freund ist, scheinen nur noch PR-Agenturen treu zu sein, auch wenn der Treuebeweis manchmal daneben geht
Der ZDF erfüllt in schlaflosen Nächten seinen Bildungsauftrag - bei einem gewissen Unterhaltungswert
Dass Öffis gegenüber dem privaten Fahrzeug der Vorzug gegeben wird ist nur die halbe Wahrheit. Vor allem am Land bleibt das Auto unverzichtbar
Im Gegensatz zu den lästigen Keilern in der Ankunftshalle sind die registrierten Taxler am Wiener Airport gut versteckt
Endlich wird in Österreich eingeführt, was sich in Deutschland, Tschechien, Slowenien und der Schweiz längst bewährt
Mrkonjics Fehkkalkulation ist keine Anstiftung zum Rasen sondern zeigt, dass es nicht lustig ist, Verkehrsminister zu sein
In jüngster Zeit sind den Weltverbesserern in Verkehrsministerium und Asfinag die Ideen aus- und die Zusammenhänge verlorengegangen
Wohl wurden die legendär mürrischen Amtskappler abgeschafft, getarnt als Straßenbahn-Zugführer kurven sie aber munter weiter
Es kann aber auch passieren, dass man trotzdem angezeigt wird, obwohl man den Parkschein korrekt ausgefüllt hat! Aufgrund des für die Obrigkeit sehr bequemen K&K-Prinzips der Beweislastumkehr muss ja der Autofahrer beweisen, dass er nix angestellt hat, und nicht das "Organ", dass ein Delikt vorliegt. Und wie soll man das beweisen? Das Vorlegen des korrekt ausgefüllten Scheins wird dem Richter nur ein müdes Lächeln abringen ("Ham's nachher gemacht!").
Merke: Bei uns hat das "Organ" immer den längeren Atem. Herrlich!
Erstens würde dann der Reibach für die Trafikanten wegfallen, die die Scheine verkaufen, was eventuell Wählerstimmen kosten könnte.
Ausserdem darf es das nicht geben, dass die Obrigkeit in Beweisnotstand gerät, wie VorposterIn Ruth S.-P. richtig anmerkte. Man muss den Untertanen jederzeit ankönnen, darauf sind unsere Wischiwaschi-Gesetze schliesslich ausgerichtet!
"Frei nach dem Motto "Nur nicht überarbeiten" funken die Innovativen unter den Geldeintreibern erst einmal ihren "Server" an"
Na hoffentlich, alles andere wäre ineffizient.
Andernfalls würde im Artikel aber wahrscheinlich über die stupiden Parksheriffs hergezogen, die zu blöd sind zuerst "den "Server" anzufunken".
Auch die kleinräumige Freilegung des Parkpickerls würde ich mir nicht anders wünschen.
Bloß die Überprüfung der Parkscheine könnte man sich sparen, eine dicke Schneedecke schließt wohl aus, dass es sich um einen Kurzparker handelt.
funktioniert nur zu Beginn der nächsten gesetzlich festgelegten Kurzparkperiode.
Nach Ablauf der maximalen Parkzeit wird das illegal.
Dann muß das Fahrzeug bewegt werden, mit sauberen - schneefreien - Scheiben.
Aber so Kleinigkeiten stören die Schreiberin ja nicht, die beichtet ja auch gerne, daß fremde Scheiben mit Lippenstift verschmiert.
Offenbar ein ganz besonderes "Exemplar" Verkehrsteilnehmerin.
Könnte es sein, werte Frau UNGERBÖCK, dass Sie insgeheim nur darauf hoffen, dass einer dieser "Parksheriffs" die Windschutzscheibe Ihres verschneiten Autos vom Schnee befreit?
Das Problem mit den High Heels verstehe ich nicht. Schließlich blieben viele Damen damit ja sogar autozufahren. Und das, während sie dabei auf ihrem Smart-Phone im Internet nach der Telefonnummer ihres Frisörs suchen...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.