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Mutare - In Simbabwe strebt der seit Jahrzehnten regierende Staatschef Robert Mugabe wieder nach der Alleinherrschaft. Seine Partei ZANU-PF bestimmte den 86-Jährigen am Samstag zum Kandidaten für die nächste Präsidentenwahl, die sie im kommenden Jahr abhalten will. "Der Parteitag hat den Präsidenten einmütig zum Präsidentschaftskandidaten bei den allgemeinen Wahlen im Jahr 2011 bestimmt", hieß es in einer Erklärung der ZANU-PF zum Ende ihres Parteitages in Mutare im Osten Simbabwes.
Damit ging Mugabe auf Konfrontationskurs zu seinem Ministerpräsidenten Morgan Tsvangirai, mit dem er sich seit knapp zwei Jahren in einer Einheitsregierung die Macht teilt. Nach den umstrittenen Wahlen 2008 und massiven Protesten hatte sich Mugabe gezwungen gesehen, sich mit dem ehemaligen Oppositionsführer Tsvangirai im Februar 2009 auf die Machtteilung zu verständigen. Vor den Delegierten seiner Partei gab sich Mugabe nun siegesgewiss: "2008 wird sich nie, nie, nie wieder wiederholen", rief der Staatschef.
Verfassung blockiert
Gemäß dem Abkommen zur Einheitsregierung sollte diese so lange Bestand haben, bis eine Verfassung verabschiedet sein würde, die faire und transparente Wahlen ermöglichen sollte. Die Ausarbeitung einer solchen Verfassung kommt jedoch nicht voran. Tsvangirais Bewegung für einen Demokratischen Wandel (MDC) erklärte am Samstagabend in einer ersten Reaktion, sie stimme einer Präsidentenwahl in 2011 zu, nicht jedoch einer Parlamentswahl, die erst 2013 stattfinden könne.
Westliche Diplomaten warnten, die Abhaltung von Wahlen in 2011 könnten das südafrikanische Land in ein ähnliches Chaos wie 2008 stürzen. Bei den damals einsetzenden Unruhen waren nach Angaben der MDC rund 200 ihrer Anhänger von Regierungskräften getötet worden. Die MDC hatte die Parlamentswahl 2008 klar gewonnen, und bei der Präsidentschaftswahl war Tsvangirai in die Stichwahl gegen Mugabe gekommen - hatte dann aber verzichtet, um weiteres Blutvergießen zu verhindern.
Mugabe herrscht in Simbabwe seit 1980, als die ehemalige britische Kolonie Rhodesien ihre Unabhängigkeit erlangte. Nachdem er zunächst eine vorbildliche wirtschaftliche Entwicklung in Gang gesetzt hatte, ließ er in späteren Jahren die weißen Farmer enteignen und trieb sein Land in den Ruin. (APA)
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Wegen Verstoß gegen die Verfassung und das Abkommen zur Teilung der Macht
Er hat ein ohnehin schon gutes Schulsystem sogar verbessert. Nur konnte er mit den gebildeten Leuten nichts anfangen. Die meisten haben das Land verlassen und sind geschätzte Mitarbeiter oder erfolgreiche Unternehmer. Schade und traurig dass er so ein Potential vergauxt hat.
Ja das nenne ich einmal Realitätsverweigerung par excellence...
Die meisten haben das Land verlassen??
Es wurden Staatsbürger des Landes Simbabwe von einem marodierenden Mob gewaltsam vertrieben, auf Geheiß des widerwärtigen Diktator Mugabe!
Vertrieben wurden diese Menschen, weil sie WEIß sind.
Allerdings ist Mugabe zu blöd um zu bemerken, dass seine Gossenkiller keine Ahnung von Landwirtschaft haben.
Deshalb ist ein einst reiches Land nun verarmt und die Bevölkerung hungert...
Neidlos muss man anerkennen, dass er ein Land regiert
wo die Hyperinflation mehrere Millionen % ausmachte.
er am Ende die Landeswährung völlig abgeschafft hat.
und all dies offenbar nichts ausgemacht hat. Alles lief ganz normal wie immer weiter.
Wenn ich dies mit dem Affentheater in Europa angesichts von Euro-Problemen, Griechenland und Irland, usw. betrachte,
dann könnte sich Europa so einen Herrscher über ganz Europa wünschen!
Traurig, aber völlig ernst gemeint!
Mugabe hätte Europa im Griff und die Währung und die Budgets.
Wenn es ihm zuviel würde, würde er den Euro einfach abschaffen. Und alles liefe ganz normal weiter.
Aber soviel Phantasie und Weitblick haben unsere Politiker leider nicht.
A) Die Inflation hat ihr widerwärtiges Idol verursacht!
B) Es läuft nichts normal, denn aus einem Staat der sich selbst versorgt hat, hat Mugabe und seine private SA ein hungerndes Land gemacht. Warum? Weil er Staatsbürger Simbabwes aus dem Land getrieben hat, nur weil diese weiß sind! Bekommen hat dieses LAnd die Mörder Mugabes, die zu blöd und zu ungebildet sind, um Landwirtschaft zu betreiben!
C) Das einzige was in Europa unter Mugabe besser wäre sind Gewalt, Mord gegen anders Denkende und die Korruption, sollte dieser Westentaschendiktator noch was überlassen...
Ich finde es wirklich widerlich, wie der Standard hier primitivsten Rassismus Tür und Tor öffnet...
Die Antworten an den ungebildeten Rassisten werden doch eh zensuriert....
Man kann im Standard alles posten, solange man:
A) Gegen Europa und Europäer geifert.
B) Man das Morden der IDF bejubelt.
C) Man ausländische Verbrecher, oder Bettler heroisiert.
Der Standard, das "unabhängige" Blatt... ^^
Wahnsinn.
Entweder, Sie meinen das ironisch, dann war Ihr Posting ein bisschen zu platt, oder Sie sind einfach vollkommen bescheuert.
Ein Land derart in den Ruin zu treiben schafft jeder Obdachlose ohne Hauptschulabschluss locker in vier Jahren.
Lt. CIA ist das Sozialprodukt pro Kopf allein im letzten Jahrzehnt von $2.400 auf $200 gefallen und auch wenn man dies für eine Desinformation hält, ist die Verarmung, die das Land unter Mugabe erfuhr, unleugbar drastisch. Das scheint mir irgendwie nicht die richtige Lösung für die Probleme Europas zu sein.
Beispielhaft gesprochen würde das für Sie bedeuten, dass sich die Zahl der Tassen in Ihrem Schrank erneut drastisch vermindern würde.
Wollte er weiter mit der Opposition zusammenarbeiten, bräuchte es ja keine vorgezogene Neuwahlen. Außerdem sagt er ja klar, dass er keine Konstellation wie seit 2008 mehr will.
Ist für eine Partei oder einen Kandidaten ja auch normal, sich die Macht nicht unbedingt mit anderen teilen zu wollen.
So gesehen verstehe ich Ihre Frage nicht...
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